11. August 2018, Schwarzmond

Die Tage werden schon merklich kürzer, die Sonnwende ist ja auch schon ein Weilchen her. Trotzdem hat die Sonne im August in unseren Breiten mehr Kraft als sonst im Jahr, und sie heizt uns ganz schön auf, auch im übertragenen Sinne! Zur Zeit sind wir anfällig für hitzige Auseinandersetzungen wie auch leidenschaftliche Gefühle, je nach Gusto. Wie geht’s euch?

Hier das (etwas späte) Orakel der Schwarzen Mondin:

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Wir haben in der Situation deutliche Hinweise auf zu viel alte und überholte Ordnung… die ***7 der Schwerter*** und die ***2 der Stäbe*** zeigen, dass wir uns einer alten Ordnung unterordnen und es uns damit nicht gut geht. Wir haben den Eindruck, nicht voranzukommen, und es quälen uns Existenz- und Verlustängste. Wir versuchen zwar, unser Inneres vor diesen sehr tiefgreifenden Einflüssen zu schützen, aber das funktioniert nicht, denn die Kämpfe im Außen gehen weiter und weiter.

Die Entwicklungskarte ***White Buffalo Woman*** erzählt uns, was wir stattdessen tun können: Wir können Frieden schließen mit der Situation, denn sie ist, wie sie ist. Und Frieden schließen ist der erste Schritt zu einer Besserung, denn im Kampf gibt es keine Lösung. Frieden schließen heißt nicht, alles hinzunehmen, aber es heißt, zunächst mal die Situation stehen zu lassen, und sie von einer höheren Warte aus zu betrachten. Dadurch können wir uns einen Überblick verschaffen, und dann auf unsere ganz eigene Art damit umgehen.

Als Ergebnis zeigt uns die ***10 der Schwerter***, dass wir danach erkennen, dass ein Ende der Grübelei und das Lecken unserer Wunden uns weitere Linderung erlebter Verletzungen bringen wird. Heilung findet dann statt, wenn wir die Kämpfe und gegenseitigen (wie auch Selbst-) Verletzungen aufgeben und uns die Ruhe und Stille nehmen, die wir brauchen.

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Fazit: Aus Existenz- und Verlustängsten versuchen wir zu entkommen, indem wir uns verschließen. Das gelingt nur bedingt … und deshalb geht es in dieser Mondzeit darum, Frieden zu schließen, um dann unsere (selbst-)zerstörerischen Gedanken endgültig fallen zu lassen, und uns Zeit zu nehmen für die Heilung unserer verletzten Gefühle.

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