Orakel, Kartenlegen, Mondorakel, Wanderhexe

7. November 2018, ***S*A*M*H*A*I*N***- Schwarzmond

Ja, wir sind jetzt in der Phase hin zur winterlichen Dunkelheit, Ruhe und Besinnlichkeit. Davor stehen aber noch Entscheidungen, was wir über den Winter bringen wollen. Da heißt es, Ballast abzuwerfen, der uns im Winter nur Kraft und Energie kostet, am besten jetzt gleich, oder am nächsten Vollmond.

Samhain ist das Fest der Schwarzen Mond, der Weisen Alten, der Ehrung unserer Ahnen, und das dürfen wir jetzt auch ganz bewusst tun.
Wir können das mit einem kleinen Ritual machen: Lade diejenigen zum Essen ein, deren du gedenken möchtest. Koch etwas Feines, was dir / euch und ihnen munden wird. Dann stellt Fotos auf von Ahninnen und Ahnen, von verstorbenen Familienmitgliedern oder / und Freundinnen bzw. Freunden. Jeder dieser Personen stell einen Teller hin, und teile mit jeder dein Menü. Erzähl dir bzw. erzählt euch Geschichten, die du / ihr mit diesen Menschen zu Lebzeiten erlebt habt, und freut euch über den Besuch. Am Ende entlasst alle wieder in ihre Welt, und habt noch einen gemütlichen Abend.

Natürlich hat uns die Schwarze Mondin auch wieder ein Orakel hier gelassen…:

Strukturen müssen brechen, damit wir uns wieder fühlen können… Die Situationskarten ***7 der Steine*** und ***10 der Kelche*** erklären uns, dass diese Phase gerade so ihre Brüche hat. Meistens gehen diese von uns selbst aus, denn es wird immer klarer, welche Strukturen nicht mehr funktionieren können. Das heißt nicht, dass hier Kind und Bad ausgeschüttet werden müssen, es wird erstmal erwogen, was denn noch passt, und was eben nicht mehr. Aber dann wird -vor allem eben auch gefühlsmäßig- entschieden, was hier nicht mehr weiter getragen wird. Und damit machen wir dann auch gleich ganz gute Erfahrungen, denn wir können uns so richtig wohlfühlen in diesen neu gestalteten Strukturen. Sie unterstützen uns, damit wir unsere guten Gefühle ausgiebig genießen können.

Wenn da nicht noch ein gewissen Entwicklungspotenzial wäre: die Karte ***7 der Schwerter*** zeigt an, dass wir mit Existenz- und Verlustängsten konfrontiert sind. Es wäre schon ein wenig verwunderlich, wenn wir das nicht wären. Die allgemeine Situation lässt da nicht viel Spielraum, wenn wir den Fokus auf das Finanzielle oder das Gesellschaftliche legen. Aber was wäre denn tatsächlich ein Verlust? Und was ist denn unsere wahre Existenz? Diese Fragen stellen sich jetzt, in der Phase bis zur Vollen Mondin …

Als Ergebnis erzählt uns die ***10 der Stäbe*** davon, dass wir in unsicheren Gewässern schwimmen, und deshalb eine Zeit der unsicheren Gefühle und unklaren Wertvorstellungen bevorsteht. Das ist nicht weiter schlimm, aber wir verlieren dabei ein wenig unsere wirklich starken Fähigkeiten aus den Augen. Das müsste nicht sein, wir Menschen haben allerhand Fähigkeiten und Möglichkeiten, aber wie oft lassen wir die Mäuse auf dem Kopf rum tanzen? Wie oft lassen wir uns von „Wichtigtuern, Duckmäusern und Warmduschern“ erzählen, was wir zu tun und zu lassen hätten, obwohl wir genau wissen, was wirklich Sache ist? Und warum tun wir das?

Orakel, Kartenlegen, Mondorakel, Wanderhexe
du bist stärker als du denkst…

 Fazit: Eigentlich ist die Zeit ganz gut, um jetzt mit dem Aufräumen für den Winter zu starten, und wir holen uns damit auch gleich gute Gefühle. Aber Existenz- und Verlustängste macht uns einen Strich durch die Rechnung, und wir laufen Gefahr, dadurch selbst zu Duckmäusern zu werden, wenn wir nicht aufpassen …

Facebooktwitterrssby feather
Facebooktwittermailby feather

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.