21. Januar 2019, Super-Blut-Vollmond

Der Januar dieses neuen Jahres hat einigermaßen gemütlich begonnen, aber nun nimmt das Jahr schon wieder an Fahrt auf. Und schon haben wir wieder zu kämpfen mit den eingeprägten Verhaltensweisen, die uns schon seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden das Zusammenleben schwer machen. Wie regeln wir die Themen Nähe und Distanz, Schuld, das Weibliche und das Männliche, unsere Vorstellungen? Es bleibt spannend ..

Und hier ist das Orakel der Super-Blutmondin:

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Wir haben diesmal in der Situation die Karten ***Venus von Willenberg*** und ***Der Teufel***. In Kombination erzählen uns die beiden, dass das Weibliche noch immer im Dilemma „Heilige Mutter oder Hure“ feststeckt. Wenn wir das aber genauer betrachten, dann haben unsere Vorfahren mit den mütterlich-runden Figurinen nicht nur die Fruchtbarkeit dargestellt, wie uns die Historiker gern immer mal weismachen wollen. Eine äußerlich starke Frau ist schlicht durch ihre äußerliche Fülle schon eine sichtbare Autorität. Das soll nicht heißen, dass schlanke Frauen keine sind, aber da muss man(n) schon zwei Mal hinschauen.
Und jetzt sind wir aufgefordert, uns diese Wertvorstellungen neu anzuschauen… Ist der Schlankheitswahn vielleicht einfach nur hintergründig ein psychologischer Machtkampf? Der Teufel könnte darauf hinweisen, dass wir uns dessen jetzt langsam bewusst werden! Die zweite Aufforderung ist dann, mit unseren eigenen Einstellungen ein bisschen zu spielen …

Die Entwicklungskarte in dieser Phase ist die ***10 der Steine***. Wenn wir sie als Entwicklungspotenzial verstehen, geht es darum, uns klar zu machen, was wir in den letzten Monaten gestemmt haben. Wir haben lange an unseren Strukturen gearbeitet, und wir haben inzwischen gute und stabile Gefüge und Lebensgerüste geschaffen. Wir dürfen uns zurücklehnen und einfach mal die Stabilität genießen… auch vor dem Hintergrund zu wissen, dass nichts Irdisches ewig währen wird.

Das Ergebnis zeigt uns durch die ***Nut***, dass wir jetzt angehalten sind, uns unsere Welt mal liebevoll analytisch anzusehen. Wo haben wir wirklich Schönes erreicht, wo dürfen wir uns freuen, wo finden gute Gespräche und echte Kommunikation statt? Das sind die Gebiete, die uns in dieser Zeit besonders wesentlich sind.

Fazit: Das Weibliche in der Welt ist wieder gefragt, sich selbst zu reflektieren. Wollen wir die alten überkommenen Vorstellungen so stehen lassen? Es ist an uns zu sehen, was schon alles erreicht wurde, und jetzt Resümee zu ziehen, und die Früchte unserer Bemühungen zu ernten.

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