6. März 2019, Schwarzmond

Diesmal rede ich nicht lange rum, sondern geh gleich weiter zum …

Orakel der Schwarzen Mondin:

Kartenlegen, Wanderhexe, Orakel, Mondorakel, Hexe

In der Situation haben wir diesmal die ***2 der Stäbe*** und die Karte ***der Tod***. Wir haben also in dieser Zeit gerade das Thema, dass wir nicht zu allem bereit sein wollen und das auch nicht müssen. Wir müssen nicht allem und jedem zur Verfügung stehen, es ist unsere Entscheidung, auch mal die Annahme zu verweigern… Zudem geht es um Loslassen alter und überkommener Ansätze, also um den Tod dessen, was nicht mehr gut tut.
In unserer Gesellschaft hat der Tod keinen guten Ruf, wir versuchen im allgemeinen, seine Existenz so lange es geht zu leugnen. Und dabei ist es der Tod, der eigentlich hier auf der Erde erst das Leben ermöglicht. Und die Karte „Der Tod“ hat auch genau diesen Hintergrund. Wenn wir beispielsweise eine Schlange beim Häuten betrachten, dann sehen wir, dass die Häutung einerseits nicht ganz einfach für sie ist. Andererseits würde die Schlange insgesamt sterben, wenn sie sich nicht aus ihrer alten, zu eng und klein gewordenen Haut befreien könnte. Leben ist Veränderung, und diese ist hier auf Erden nur möglich, wenn etwas Überholtes sterben kann.

Als Entwicklung haben wir die Karte ***der Eremit***. Sie zeigt an, dass wir uns mit einem Rückzug in die Ruhe und Stille in dieser Zeit einen großen Gefallen tun. Wir brauchen wieder ein bisschen Licht vom Göttlichen Licht, und das bekommen wir nirgends besser als in einer ausreichenden Ruhe- und Stille-Phase, am besten sogar ganz allein und an einem anderen Ort als unserem alltäglichen. Dann können wir unsere Ressourcen wieder auffüllen, und das Leben wird uns danach wieder besser und leichter gelingen.

Die Ergebniskarten sind die ***7 der Schwerter*** und die ***8 der Schwerter***. Wir haben es also mit Vorstellungen, und auch mit Grübeleien, Zweifeln und Sorgen zu tun. Dies entspringt regelmäßig unserem Verstand, der geneigt ist, alles zu durchdenken, zu bezweifeln und uns zur Vorsicht mit Sorgen zu überziehen. Grundsätzlich ist das nicht schlecht, denn Zweifel bringen uns durchaus auch weiter. Aber es ist die Frage, ob es unser Hauptthema sein kann. In dieser Zeit jedenfalls sind es Existenz- und Verlustängste, die uns quälen können, und das noch verbunden mit der Annahme, dass sich da was unangemessen in unser Leben einmischen will. Wir könnten da Abhilfe schaffen, indem wir mit unseren Gedanken und Vorstellungen einfach mal spielen, und unsere Aufmerksamkeit anderen Gegebenheiten zuwenden als veralteten (negativen) Gedankenmustern.

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Türen öffnen oder schließen, alles hat seine Zeit!

Fazit: Wir haben die Aufgabe, uns selbst ausreichend Zeit für Ruhe und Stille zur Verfügung zu stellen, damit wir es leichter haben mit der Auflösung alter Vorstellungen und Glaubenssätze. Diese können sehr hartnäckig sein, denn sie gehören zum menschlichen Leben wie unser „tierischer“ Körper. Aber es ist möglich, damit leichter umzugehen, und dazu brauchen wir Stille und Rückzug, besonders in dieser Phase.

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