19. April 2019, Vollmond

Kartenlegen, Ostern, Ostereier, Mondorakel, Orakel, Wanderhexe

Endlich! Der Frühling lässt sich jetzt nicht mehr aufhalten. Es wird wärmer, und auch wenn die letzten Tage noch hie und da Schnee gefallen ist, jetzt hat sich die Sonne doch durchgesetzt. Und es blüht und grünt und wird bunt … und nicht nur die Farben, auch die Liebe sprießt, überall! Was für eine Freude!

Die Volle Mondin hat uns wieder ihr Orakel da gelassen:

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Wir sehen in der Situation die Karten ***10 der Stäbe*** und ***die Herrscherin***. In Kombination zeigen sie uns, dass die Situation gerade doch noch beherrscht ist von einer gewissen Unsicherheit der weiblichen Energie gegenüber. Es scheint so, als wären wir uns gar nicht so sicher, was das Weibliche eigentlich ist. Das ist auch keine schlechte Frage, haben wir es doch die letzten Jahrtausende durch eine eindeutig patriarchal-unterdrückende Brille wahrgenommen.
Es klafft immer noch eine große Wunde von erlebter und begangener Verachtung und Unterdrückung in der Weiblichkeit, die uns (Frauen wie Männern!) über die vielen Jahrtausende zugefügt wurde. Und diese lässt sich nicht von (äußerer) Emanzipation oder dem Kampf um Gleichstellung auf männliche Art heilen. Wie können wir da weiterkommen?

Die Entwicklungskarte ***Odin*** gibt uns zumindest mal einen Tipp… Sie erzählt uns von liebevollen Männern, die diese Liebe auch ausdrücken, in Worten, Gesten oder mit ihren ganz eigenen kommunikativen Möglichkeiten.
Es ist nicht ganz einfach, seinen Mann in dieser Frage zu stehen. Es erfordert Mut, das Weibliche in der Welt (wie zB Gefühle und Umsorgen) und Frauen insgesamt so wertzuschätzen, wie sie sind. Und es braucht Mut, ihren Platz in der Gesellschaft mit all ihren Fähigkeiten und ihrer Magie wirklich zu achten – auch und vor allem anderen Männern gegenüber. Nichts ist besser und nichts ist schlechter, die Dualität auf unserer Erde ist vorhanden, und es gibt nie nur die eine Seite der Medaille…

Im Ergebnis haben wir mit der Karte ***Pan*** den liebevollen Anbeter der Weiblichkeit, den Großen Naturgott, der für seine Fruchtbarkeit und Verführungskunst, und für seine Hässlichkeit bekannt ist (er ist der mit dem Pferdefuß!). Insofern ist das Verführungsspiel eröffnet, der Duft und die Magie des Frühlings darf sich auch unter uns Menschen Bahn brechen, und die geballte Walpurgiskraft darf kommen  … mit allen verführerischen und liebevollen Spielen, die dazu gehören.
Es sei noch zu erwähnen, dass der Name „Pan“ in Panik steckt, also keinesfalls unachtsam die Grenzen des Spiels überschreiten…

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe, Vollmond
Bild von NakNakNak auf Pixabay
Amor und Psyche …

Fazit: Wieder einmal geht es um unser Bild der Weiblichkeit, das wir gerade als etwas unsicher erleben. Das ist nicht negativ, denn es zeigen sich neue Erscheinungen, und die verunsichern immer mal etwas. Und die Chance besteht, dass sich daraus auch das Männerbild wandeln kann, hin zu einem neuen Verständnis von männlichem und weiblichem Zusammenspiel. Und jetzt geht’s erst mal in die Walpurgiszeit…

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