17. Juni 2019, Vollmond

Eine heiße Phase, in vielerlei Hinsicht, kommt auf uns zu. Die Ausläufer sind schon spürbar, alles ist ein bisschen hitziger, auch im übertragenen Sinne. Und die Sommersonnwende, auch Litha oder Alban Hevin, die am 21. Juni 2019 gegen 17.54 Uhr in unseren Breiten stattfindet, trägt das Ihre dazu bei. Wir sind auf dem Weg in den Hochsommer, und dürfen uns auf heiße und fruchtbare Zeiten freuen.

Die Volle Mondin hat schon mal ihr Orakel für die nächste Zeit da gelassen:

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe

In der Situation sehen wir die Karten ***der Herrscher*** und ***3 der Kelche***. Wie schon in letzter Zeit öfter festgehalten, geht es gerade jetzt darum, dass das Männliche in der Welt sich des eigenen Herzens bewusst wird. Und dieses Herz ist groß, es hat viel Platz für die Liebe, und würde diese auch gern zeigen, wenn das auch in der derzeitigen, patriarchal geprägten Welt nicht so gern gesehen wird. Umso spannender, dass wir gerade jetzt, in diesen hitzigen Zeiten, daran erinnert werden!
Für uns alle bedeutet es, dass wir das, was wir bisher als männlich kennen, jetzt auch als herzensverbunden spüren dürfen. Männer, die bislang versucht haben, ihre Gefühle eher zu verstecken (aus welchen Ängsten heraus auch immer), kommen jetzt direkt damit in Verbindung. Das mag anfangs noch mehr ängstigen, denn Gefühle sind nicht kontrollierbar, aber wenn der Mensch damit umgehen lernt, wird das Leben insgesamt um Einiges leichter.

Als Entwicklungskarte haben wir ***die Sonne***, was für die Sommersonnwende natürlich die ideale Karte ist! Sie zeigt uns, dass Zusammenarbeit und Zusammensein das Wesentliche für uns Menschen ist und bleibt. Wir sind Herdentiere, und zusammen um Einiges erfolgreicher in all unserem Tun, als in der Einzelanstrengung. Leider haben wir bisher in unserer gesellschaftlichen Struktur von klein auf gelernt, dass das individuelle Streben das bessere ist. Aber Egoismen führen zu Einsamkeit, und das wird vielen erst nach vielen schwierigen Prozessen bewusst.
Und auch Gemeinsamkeit will gelernt sein … deshalb ist die Sonne als Lernaufgabe ein spannendes Thema.

Im Ergebnis haben wir mit der ***2 der Stäbe*** das Gegenstück zur Sonne. Es gilt, das Spiel von Nähe und Distanz für sich selbst zu klären. Immer gemeinsam ist auch zu viel, es ist wichtig, auch mal zu zu machen, und den Anderen die eigenen Grenzen zu zeigen. Wir müssen nicht für alles zur Verfügung stehen, was von anderen Menschen an uns herangetragen wird. Wir dürfen und können unsere Werte und Grenzen wahren, und wir dürfen und können auch „Nein“ sagen.

Kartenlegen, Mondorakel, Orakel, Wanderhexe
Bei aller Freude mit anderen zusammen, braucht es auch manchmal die Einsamkeit…

Fazit: Das Männliche in der Welt wird dazu bewegt, sich eigener Gefühle bewusst zu werden, und auch diese anzuerkennen und zu leben. Damit eröffnet sich eine neue Entwicklungschance in Richtung von Gemeinschaften und Gemeinsamkeiten, in denen dann jeder Mensch für sich seine eigenen Verfügbarkeiten klären kann.

Es bleibt spannend!

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