16. Juli 2019, Vollmond (mit partieller Mondfinsternis)

Dies war eine Zeit der Herausforderungen, eine Zeit des Wandels, zwischen der letzten Schwarzen und der jetzigen Vollmondin! Ich hoffe sehr, ihr habt alle die Transformationen gut überstanden, und könnt jetzt gestärkt in die neue Zeitphase eintreten…

Hier ist das Orakel dieser besonderen Vollmondin:

Kartenlegen, Orakel, Wanderhexe, Mondorakel

Wir haben in der Situation die Möglichkeit, mit der ***6 der Stäbe*** und der ***10 der Kelche*** zunächst mal alte Gewohnheiten aufzugeben, die uns schon lange nicht mehr gut tun. Dabei kann es sich ebenso um’s Rauchen drehen, wie auch um das späte oder frühe Schlafen, je nach Gusto. Aber vor allem geht es auch darum, einen kurzfristigen Gewinn oder Genuss dem langfristigen Glück vorzuziehen…
Gewohnheiten haben wir uns angewöhnt, weil sie uns zu irgendeiner Zeit richtig und sinnvoll vorkamen. Jetzt ist eine gute Zeit, sie loszuwerden, wenn sie für uns jetzt nicht mehr sinnvoll sind.
Zudem haben wir einen ganz guten Flow zur Zeit, von dem wir aber wissen, dass er nicht „von allein“ anhalten wird. Im Augenblick können wir ihn einfach mal genießen, aber der Genuss hat seine Grenzen.

In der Entwicklung zeigt uns die Karte ***Pan*** als Lernaufgabe, dass wir es uns erlauben dürfen, die Dinge nicht so bierernst zu nehmen. Spielerischer mit dem Leben umzugehen fördert den Humor (eine der göttlichen Eigenschaften des Menschen) und die Gelassenheit, und damit nicht zuletzt auch die Zufriedenheit. Es liegt immer an uns selbst, was wir mit den Ereignissen machen, wie wir sie bewerten und wie wir letztlich damit umgehen.
Dabei geht es nicht darum, alles einfach so hinzunehmen. Der Trick ist, die Perspektive zu wechseln, am besten in Richtung Vogelperspektive, und sich das Ganze aus einiger Entfernung anzusehen. Wenn wir es wieder auf das Spiel beziehen, dann schauen wir aus der Perspektive der/s Spielenden, nicht aus der Perspektive der Spielfigur! Das gelingt nicht immer gleich, aber es ist immer einen Versuch wert…

Im Ergebnis sehen wir mit der ***9 der Kelche***, dass wir es schaffen können, an die Quelle unseres Glück zu kommen. Das bedeutet, wir haben die Chance, das zu finden, was uns wirklich langfristig glücklich macht.
Das ist eine sehr individuelle Angelegenheit, und es ist in den allermeisten Fällen keine äußere Quelle, es kommt eher von innen, als Fähigkeit, Traum, Vision …. Alles was wir im Außen finden, ist ein vorübergehendes „Glückchen“. Auch das kann uns für eine Weile zufriedenstellen, aber es wird nicht nachhaltig wirken.

Kartenlegen, Mondorakel, Wanderhexe, Orakel
Unsere Quelle des Glücks hat immer mit dem zu tun, was wir geben, nicht mit dem, was wir von jemandem erhalten können.
Bild von Наталья Коллегова auf Pixabay

Fazit: Mit dem Aufgeben alter Gewohnheiten, die im Zusammenhang mit dem kurzfristigen „Flow“ uns gute Gefühle bringen, uns aber nicht nachhaltig zufriedenstellen, haben wir jetzt die Aufgabe, uns spielerischer mit dem Leben zu beschäftigen. Damit gelingt uns der Sprung, unsere eigene Quelle zu finden und damit nachhaltig für unser eigenes Glück zu sorgen.

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