14. September 2019, Vollmond

So, nun ist die Marktsaison für mich so gut wie vorbei, nur noch der in Ulm-Senden steht noch an, in drei Wochen, damit hab ich endlich wieder etwas mehr Zeit und Ruhe. Und wie es immer so schön passt, ist das jetzt genau die Phase im Jahr, in der überall so langsam wieder Ruhe einkehrt, und damit werden auch die Mondorakel wieder etwas mehr an Bedeutung gewinnen, und ich kann sie flexibler handhaben und früher veröffentlichen.

Diesmal also wieder etwas verspätet das Mondorakel der Vollen Mondin vom Samstag:

Mondorakel, Orakel, Wanderhexe, Kartenlegen, Runen

Diesmal sehen wir 5 Karten, und das ist eher selten. In der Situation haben wir nur Kelche, die ***5 der Kelche*** und das ***Ass der Kelche***. Diese beiden erklären uns, dass wir aus einer Ent-Täuschung heraus erst erkennen, wo genau unser „Heiliger Gral“, also der Sinn und Zweck unseres Lebens liegt. Dies ist eine höchst individuelle Sache, denn natürlich hat jedeR von uns seinen ganz eigenen … und es ist nachvollziehbar, dass eine Enttäuschung (die ja immer mit unerfüllten Erwartungen zu tun hat!) uns an den Punkt bringt, überhaupt mal nach dem Sinn zu fragen.

In der Entwicklung haben wir die Karte ***die Kraft***. Unsere Lernaufgabe in dieser Phase ist es also, unsere ganz eigene Stärke zu erkennen, und das gelingt uns nur mit Mühe. Wir erkennen das, was uns leicht von der Hand geht, selten als eine Stärke, denn es ist ja so „einfach“. Wenn wir uns aber umsehen, können wir feststellen, dass das, was uns leicht fällt, anderen ganz schöne Schwierigkeiten bereitet … Ich sage immer ein bisschen flapsig: Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass einer alles kann, dann hätte er nur einen von uns gemacht! 😉

Am Ende haben wir als Ergebnis der Phase die Karten ***der Turm*** und die ***10 der Steine***. Es wird also etwas brechen müssen, damit die Strukturen am Ende doch passend und stabilisierend für uns werden können. Der Turm ist -wie der Turm zu Babel- etwas, das die Menschen viel zu groß anlegen, und es dann eben nicht mehr halten können. Wenn wir ein Burnout haben, dann ist das so eine Turm-Erfahrung. Sie zeigt uns, wo wir uns buchstäblich übernommen haben, und macht klar, dass wir das auf jeden Fall nicht halten können. Nach dieser Erfahrung zeigt sich gleich unsere wahre Struktur, etwas kleiner, dafür aber um Einiges stabiler!

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe

Fazit: Aus einer enttäuschenden Situation heraus, die uns aber immerhin einen Geschmack unseres Lebenssinnes bringt, können wir unsere Stärken als Kraft kennen lernen. Damit überstehen wir einen längst überfälligen Bruch, der uns neue, passende Strukturen beschert…

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2 Gedanken zu „14. September 2019, Vollmond“

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