28. September 2019, Schwarzmond

Nach der TagundNachtGleiche ist es so richtig eindeutig: Der Herbst ist da, und die Dunkelheit wird jetzt täglich zunehmen. Wir können uns auf bunte Farben und sicherlich auch teilweise einen Goldenen Herbst freuen, und damit auch auf besinnliche Zeiten. Nicht nur die Natur zieht sich so langsam zurück, auch wir Menschen dürfen dem Bedürfnis nach Ruhe und Stille jetzt wieder vermehrt nachgehen…

Und die Schwarze Mondin hat dazu folgendes Orakel gebracht:

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe

Die Situationskarten ***Nut*** und ***Venus von Willendorf*** zeigen uns, dass wir uns verstärkt mit unseren weiblichen Eigenschaften beschäftigen. Beide sind mütterlich, insbesondere die Venus zeigt in ihrer Aussage deutlich die mütterliche Macht, die mit Geborgenheit und Liebe verbunden ist. Mit diesen beiden haben wir die weiblich-intuitive und Harmonie suchende Analyse, die einhergeht mit der Geborgenheit vermittelnden Mütterlichkeit, die sich ihrer weitreichenden Macht bewusst wird. Die Machtfrage stellen wir Frauen eher nicht offen, was nicht heißt, wir hätte keine. Durch die Jahrtausende der Unterdrückung der Weiblichkeit haben wir nur gelernt, dass es für die einzelne Frau nicht gesund ist, sie allzu deutlich zu zeigen. So sind wir in dieser Phase auf dem Weg, diese Frage analytisch, liebevoll und auf Harmonie bedacht in den Raum zu werfen…

In der Entwicklung zeigt uns ***die Sonne***, dass wir lernen dürfen, das gemeinsam und solidarisch anzugehen. Die Gemeinschaft ist der Urgrund der menschlichen Existenz, wir sind „Rudeltiere“, auch wenn wir immer wieder Rückzug und Stille brauchen. In der Gemeinschaft haben wir die Chance, uns selbst ganz individuell tiefer und genauer kennen zu lernen, es ist unser wertvollstes Feld der Selbsterkenntnis. In den Anderen sehen wir nicht nur die Reaktionen auf unser Handeln, sie zeigen uns auch durch unsere eigenen Reaktionen auf ihr Tun, was tief in uns noch unseren Blick braucht.

Und damit ist auch die Ergebniskarte ***Old Man*** nachvollziehbar, zeigt sie doch, dass wir nicht nur Spuren im Leben Anderer und Andere Spuren in unserem Leben hinterlassen. Wir sehen auch, dass uns alte Geister folgen, die wir irgendwann mal gerufen haben. Diese sind vielfältig, nicht nur negativ, nicht nur positiv, sondern bunt und multikulti … und es könnte sogar sein, dass sie noch aus vorherigen Leben stammen. Vor allem aber können wir mit ihnen umgehen, wenn wir sie anschauen, und sie nicht einfach „wegdrücken“!

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe
Den Spuren folgend finden wir zu uns selbst …

Fazit: Das Weibliche ist aktueller denn je, und es möchte gelebt werden, und es möchte seine Machtfrage stellen, auf weibliche Art. Dazu bedarf es einer gemeinschaftlichen Antwort, und die finden wir, wenn wir uns selbst in der Gemeinschaft besser kennen lernen, denn die individuelle Antwort ist immer auch eine gemeinschaftliche (und umgekehrt). Damit finden wir auch alte Spuren, in uns, von uns und außerhalb, die uns wieder ein Stückchen näher an unseren Kern bringen. Spannende Zeiten!

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