Mabon … Herbst-TagundNachtgleiche … Sonnenfest

Mabon, auch genannt Herbst-Ãquinoktium, Herbst-Equinox, Modron … (um den 22./23. September) ist der offizielle Beginn des Herbstes, an dem Tag und Nacht wieder genau gleich lang sind, weil die Sonne direkt über dem Äquator verläuft.

Die Herbst-TagundNachtGleiche in Europa

Sie ist das zweite der drei Erntedank-Feste. Sie steht bei uns in Europa für die Ernte von Kartoffeln, Kürbissen, Ãpfeln, Birnen, Zwetschgen und anderen Gemüse- und Obstsorten bis hin zu Weintrauben, die verarbeitet und eingelagert werden für den Winter.
Den ganzen Frühling und Sommer über hat die Natur das Beste getan, um alles wachsen und gedeihen zu lassen, und nun darf noch einmal geerntet werden.
Und jetzt kommt die Zeit der bunten Blätter, der langen Regenzeiten, Stürme und Unwetter, aber auch der schönen, wärmeren, bunten Herbstsonnentage. Der Begriff „Goldener Oktober“ deutet an, dass gerade diese Zeit eine ganz besondere, eigene Magie hat, durch die zauberhaften herbstlichen Farben und das spezielle Sonnenlicht. Tag und Nacht sind gleich lang, und nach diesem Fest wird die Dunkelheit stärker werden. Die Sonne wird sich ab jetzt spürbar immer mehr zurückziehen, und mit ihr wird die Hitze des Sommers nach und nach der Kälte weichen.
Die Tiere und Pflanzen nutzen die jetzt noch guten Möglichkeiten, sich für den Winter vorzubereiten, Vorräte zu sammeln (auch die Pflanzen!), und sich ein gemütliches Plätzchen zu schaffen, um den Winter gut zu überstehen. Die Laubbäume (und die Lärche) entziehen den Blättern den Zugang zu ihrem Saft, und damit fallen sie ab. Auch die Menschen fangen an, ihre Behausungen winterfest zu machen, und ihre Keller mit Vorräten und Heizmaterial für den Winter zu füllen.

Hintergründe für das Jahreskreisfest:

Die großen Göttinnen dieses Festes sind Demeter, die große Hüterin der Natur und des Wachstums, wie auch der Ernte. Sie ist es, die uns Menschlein das Wissen über die landwirtschaftlichen Zusammenhänge gebracht hat, was der heutigen Landwirtschaft leider keine Dankbarkeit mehr abringt, die vor allem ihren subjektiven Gewinn, und den auch nur noch in chemischen Zusammenhängen sehen kann. Zudem vertreibt sie -aus Freude über die Rückkehr ihrer Tochter Kore aus der Unterwelt- den Winter aus der Natur und lässt im Frühling alles wieder aufblühen.

Demeter … die große Muttergöttin der Landwirtschaft und Ernte
https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMarble_statue_of_Demeter%2C_Sanctuary_of_Demeter%2C_Knidos%2C_350-330_BC_-_British_Museum.jpg

Eine weitere Göttin spielt noch eine wesentliche Rolle: die Venus. Sie ist der Herrscherplanet der Waage, des Sternzeichens, das ab der HerbstTagundNachtGleiche das Kommando übernimmt. Sie sorgt für Ausgleich und Harmonie, und das in allen Belangen des Lebens. Manchmal könnte es uns so scheinen, als sei ein Ausgleich nicht möglich. Das ist keinesfalls so, es gibt IMMER eine Möglichkeit … und gerade, wenn es so aussieht, als wäre nichts durchführbar, ist eine Anfrage bei Venus immer wieder eine interessante Erfahrung! In dieser Zeit ist sie uns mit diesem Aspekt ganz besonders nahe …

Wir dürfen der Erde Dank sagen für die Fülle, die sie hat wachsen lassen, und das Leben, das sie uns dadurch ermöglicht. Wir dürfen ernten, was wir gesät und über den Sommer gehegt und gepflegt haben. Und wir dürfen sogar ernten, was ohne unser Zutun gewachsen ist, so wie Kräuter oder wildes Obst und Gemüse… Ursache und Wirkung sind Fragen, die sich uns jetzt stellen. Was habe ich gesät, was ich nun ernte? Und was sind die Ursachen für die Wirkungen, die mir gefallen oder vielleicht auch nicht? Ist das Prinzip Ursache/Wirkung real?

Und auch wir Menschlein beginnen, unsere Behausungen winterfest zu machen, sorgen vor für Wärme und Geborgenheit, und bereiten alles für die dunkle, kalte Jahreszeit vor. Unsere Vorräte sind nicht nur die Heiz- und Nahrungsmittel, die wir in den Kellern einlagern, sondern auch die Geschichten und Erinnerungen an Farben, Gerüche, Wärme, Klänge etc., die wir das Jahr über gesammelt haben (wie die Maus Frederik, ihr erinnert euch?) Und wir dürfen uns schon jetzt überlegen, was wir wirklich in die dunkle Zeit mitnehmen möchten, und was nicht. Was wir nicht brauchen – äußerlich wie innerlich- darf einfach losgelassen werden. Wir können uns jetzt langsam auf die dunklere Zeit vorbereiten, die Zeit der Innenschau und Besinnlichkeit.

Rituale dazu:

Dankrituale können auf ganz individuelle Art gefeiert werden. Zum Beispiel können wir einen Teil der Ernte (auch im übertragenen Sinne) an die Natur zurückgeben bzw. in der Natur zurücklassen. Das kann so aussehen, dass wir von einem selbst gebackenen Brot und gesammelten Beeren, Nüssen oder Kräutern etwas an unserem Ritualplatz verteilen.

Das Ritual des Loslassens von Überholtem, nicht mehr Brauchbaren und von Dingen/Situationen, die wir nicht mitnehmen wollen in die dunkle Zeit, können wir mit Hilfe von kleinen Zetteln durchführen. Wir schreiben darauf alles, was wir loswerden möchten, und verbrennen die Zettel dann im Rahmen des Festes im Feuer. Die Asche können wir verteilen oder einfach in fließendem Wasser entsorgen.

Der Samen für das Neue, das in unser Leben kommen soll bzw. wird, ist in diesem Fest ebenso enthalten. Dieser Samen ist das, was aus unserer Ernte hervorgegangen ist, und was wir für die Zeit im Frühjahr jetzt schon vorbereiten. Dazu ist es sinnvoll, einfach mal ein „Brainstorming“ zu machen, ohne diese Ideen gleich zu fest werden zu lassen. Aller Same braucht seine Zeit, um reifen zu können, manche brauchen sogar die eisige Kälte, um überhaupt irgendwann keimen zu können … und so ist es auch mit unseren Zielen und Wünschen. Unsere Gedanken und Träume sind dazu der allerallererste Schritt, und den können wir jetzt schon tun. Also einfach -für dich oder mit anderen zusammen- aufschreiben, was dir an Ideen und Überlegungen so alles in den Sinn kommt… spielerisch und (zunächst) ohne weitere Konsequenzen. Die Zettel können im Rahmen des Rituals verbrannt, und die Asche dann in fließendem Wasser oder vergraben in der Erde entsorgt werden.

Besonders wesentlich ist die Schaffung von Harmonie und Balance, was der Eintritt in die Zeit der Waage uns als Aufgabe erteilt. Balance ist eine individuelle Angelegenheit, und als solche können wir sie in unser Leben holen. Ein Ritual dazu könnte sein, sich mit dem Männlichen und Weiblichen zu beschäftigen. Auf eines von 2 Blättern schreibst du -in Schönschrift- das, was dir am Männlichen am besten gefällt. Auf das andere schreibst du -ebenfalls in Schönschrift- das, was dir am Weiblichen am besten gefällt … ganz subjektiv. Es sollten am Ende auf beiden gleich viele Punkte stehen, und das wird sicher auch gelingen. Du darfst auch beide Blätter individuell kreativ gestalten, so dass sie dir richtig viel Freude machen. Lass dir so viel Zeit, wie du brauchst, das kann auch den ganzen Tag dauern. Wenn du fertig bist, schau dir alles nochmal an, und dann häng dir die beiden Blätter nebeneinander an einen Platz, den du täglich öfter mal siehst. Dort lässt du sie bis Samhain, dann dürfen sie im großen Feuer verbrannt werden. Bis dahin aber hast du jeden Tag mehrmals einen Blick darauf, und du wirst feststellen, es fallen dir zu jeder Gelegenheit unterschiedliche Eigenschaften „ins Auge“ … die dir gerade dann gut tun.

DAS Orakel-Special zu den Jahreskreisfesten!

Wenn du ein Orakel von mir zu einem Jahreskreisfest möchtest, umfasst dieses im allgemeinen die Zeit bis zum nächsten Fest, d.h. es gilt ca. 6 Wochen. Du kannst eine Frage stellen (was ich aber nicht empfehle), bzw. ich orakle einfach für dich, was in diesen 6 Wochen für dich wichtig ist. Dabei gibt es die 3 Hauptenergien für diese Zeit, einen Überblick über den Alltag (alle 4 Elemente) und ein Tipp aus der Welt der Wahrheit, wo du noch hingucken könntest. Du bekommst also einen ausgiebigen Ausblick von den Energien, mit denen du in den 6 Wochen zu tun hast. Wie du dich letztlich allerdings entscheidest, was du daraus machst, bleibt von Natur aus grundsätzlich deine Sache … das sei nochmal bemerkt!

Die Kosten für dieses Special liegen bei 30,- €

Hier fliegt die WANDERHEXE … Sonja Catarina Benandanti … mit Orakeln und anderen magischen Gehilfen