Alle Beiträge von Die Wanderhexe

Ich nenne mich Sonja Catarina Benandanti, die Wanderhexe... Meine Wanderungen gehen durch Zeit und Raum, als ... Mädchen, Frau, Mutter, Großmutter ... Hexe, Weise, Magische, Weissagende, Wahrnehmende ... Dienende, Hütende, Vermittelnde, Erschaffende, Zerstörende, Umsorgende ... Liebende, Leidenschaftliche, Mutige, Fühlende ... Frei fliegend und verbindend ... Geist, Seele, Körper ... in Bewegung und Stille ... stets werdend, in diesem Leben bestimmt nie fertig! ... all das und noch viel mehr

09. Februar 2020, Vollmond (mit Sturm!)

Ein nicht ganz unerheblicher Sturm geht draußen um, und er schüttelt alles mal kräftig durch! Ich bin gespannt, wie die Energien danach fließen. Dieses Jahr bringt viel Neues, und es sieht sehr erfreulich aus. Schauen wir, wo der Sturm in Verbindung mit der Löwe-Vollmondin Platz schafft …

Hier ist das Orakel der Vollen Mondin:

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Wir haben eine etwas ambivalente Situation, die von den beiden Karten ***Krishna*** und ***10 der Stäbe*** angezeigt wird. Damit versuchen wir einerseits, das Leben und die Dinge des Alltags nicht so tierisch ernst zu nehmen, was sicher keine schlechte Idee ist. Alles wird einfacher, wenn wir es uns nicht immer so schwer machen. Andererseits sind wir damit allerdings auch auf ganz neuem Terrain, und das verunsichert uns. Wir können uns das so vorstellen: Wenn einer Katze Mäuse auf dem Kopf rumtanzen, dann ist das eine nervige Angelegenheit. Aber spätestens, wenn die Katze wieder weiß, wer sie ist, wird sie das Problem sehr schnell lösen… Also, machen wir uns klar, wer wir sind, dann lösen sich unsere Probleme -fast- von selbst!

Unser Lernthema ist ein sehr spannendes, wie die ***Hohepriesterin*** zeigen möchte. Diese Karte ist eine der drei Schutzkarten, somit dürfen wir uns unter dem Schutz des Universums fühlen. Und wirklich geht es um unsere Kindheitsvisionen, die jetzt an die Oberfläche kommen möchten. Wie sah dein Leben aus, das du als Kind schon vor dir gesehen hast? Ist es das, was du jetzt lebst? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch, wenn nein, dann möchte es jetzt auf die Welt kommen…

Als Ergebniskarte haben wir diesmal die ***2 der Stäbe***, und sie erzählt uns, dass wir nicht für alles zur Verfügung stehen müssen, was von außen an uns herangetragen wird. Wir dürfen auch einfach mal „zumachen“, und ein Stoppschild hinstellen, und die Annahme der Erwartungen verweigern!

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Fazit: Wir haben nochmal das Thema der Bewusstheit und der Frage, wer wir eigentlich sind. Das dürfen wir in dieser Phase klären und spüren dann, dass das Kind in uns jetzt gern die Visionen verwirklichen will, die schon immer da waren. Am Ende ist es gut, auch mal anderen gegenüber zuzumachen, und sich den eigenen Dingen zuzuwenden…

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24. Januar 2020, Schwarzmond

Zu Anfang des Jahres gab es einige Turbulenzen. Von vielen Menschen um mich herum hab ich gehört, (und so war es auch bei mir selbst) dass  sich Reinigungstendenzen gezeigt haben, die wohl nötig waren, um im neuen Jahr durchstarten zu können. Und es zeigt sich, dass sich wirklich was tut…

Hier das Orakel der Schwarzen Mondin:

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Als Situationskarten zeigen uns die Karten ***10 der Kelche*** und ***der Herrscher***, dass in dieser Phase das Männliche in die Gefühle kommt. Das wird sicher einige Auswirkungen haben auf diejenigen Männer dieser Welt, die vor allem gern vor Gefühlen flüchten. Auch wenn wir als Menschen Wesen sind, die zu einem großen Teil aus Gefühlen bestehen, und meist auch gefühlsmäßig entscheiden, so ist offiziell doch unser Verstand der Herr über alle Dinge. Das ist zwar eine Illusion (unseres Verstandes), aber eine sehr hartnäckige. Und so wird es jetzt also spannend, wie sich diese Kombination von viel Gefühl und dem Männlichen zeigen wird.

Unsere Aufgabe ist gekennzeichnet durch die Karte ***8 der Kelche***, also wieder eine Karte des Gefühls. Diesmal allerdings sind die Kelche nicht so schön geordnet und aufrecht. Sie – und damit manchmal auch unsere Gefühlswelten – sind in einem Chaos. Und das gilt es diesmal zu erkennen. Gefühle lassen sich nicht, wie Gedanken, in Strukturen verfrachten und damit dann „aufräumen“. Sie sind – ob wir das wollen oder nicht – ein wesentlicher Teil unseres Lebens, und wir können lernen, das einfach anzunehmen, wie es ist.

Im Ergebnis finden wir die Karte ***Pan***. Sie zeigt uns den Teufel, der uns in Versuchung führt. Natürlich gehören die mit Ängsten verbundenen Emotionen in den Wirkungsbereich des Teufels. Und gleichzeitig haben wir so viel Angst vor unseren Gefühlen, dass wir sie lieber vermeiden, und damit wieder der Versuchung anheimfallen. Wie wäre es, wenn wir dieser Versuchung stattdessen ein wenig nachgeben, und uns mal auf die Gefühle einlassen würden? Wie wäre es, wenn wir insgesamt ein wenig spielerischer und mutiger mit allen unseren Empfindungen umgehen würden? Dazu ruft uns Pan auf… und nicht umsonst natürlich war der Apfel einer vom Baum der ERKENNTNIS!

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Fazit: Wenn das Männliche mit großen Gefühlen in Berührung kommt (was bei Mannschaftsspielen eher sein darf als im individuellen, wahren Leben), dann kann das etwas Größeres im einzelnen Menschen auslösen. Wenn wir dann nicht so tierisch ernst und mit moralischen Vorbehalten, sondern eher spielerisch an die Sache rangehen, könnte das eine ungeahnte Leichtigkeit im Leben aufkommen lassen…

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10. Januar 2020, Vollmond

Die erste Volle Mondin des neuen Jahrzehnts hatte es schon in sich. Die Energie der Rauhnächte sind gerade vergangen, und das neue Jahrzehnt wird uns ein wenig in die Mangel nehmen. Schon jetzt zeigt sich, dass nur zusammenkommt bzw. -bleibt, was wirklich zusammensein soll. Und viele andere Entwicklungen werfen ihre Schatten voraus. Ich freu mich drauf 🙂

Und hier ist das Orakel der Vollen Mondin:

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Wir sehen in der Situation die Karten ***7 der Stäbe*** und ***das Aeon***. Damit können wir von einer Energie der Ungeduld ausgehen, die sich momentan breitmacht. Das hängt damit zusammen, dass sich endlich etwas manifestieren will, das schon sehr lange in unserer Umlaufbahn ist. Die Göttin selbst hat ein Auge drauf, und es wird für sehr viele Menschen wichtig werden, was da auf die Welt kommen möchte. Die Ungeduld wird uns dazu bringen, endlich ein klein wenig mehr zu riskieren, als wir das bislang getan haben.

In der Entwicklung zeigt uns ***die Herrscherin***, dass es dabei um die weibliche Form von Leben und Macht geht. Das dürfen wir nicht verwechseln mit dem, was wir hier in der seit gerade mal 5000 Jahren wirkenden patriarchalen Gesellschaft als weibliche Macht sehen dürfen. Hier stehen wir in der Konkurrenz und unter dem Druck der alten Struktur, die im Auflösen begriffen ist. Die Herrscherin zeigt ein anderes Bild von einer erotischen, hingebungsvollen, liebevollen, weisen, wissenden und authentischen Frau, der auch bewusst ist, dass sie ihren Beitrag zu leisten hat für den Aufbau einer neuen Gesellschaft. Das dürfen wir jetzt angehen, uns des starken Weiblichen voll bewusst werden … ganz individuell und als Gesellschaft.

Am Ende zeigt die Karte ***der Narr***, dass wir durchaus noch naiv an diese Sache herangehen dürfen, und trotzdem den Weg finden werden. Es ist gut, sich einfach mal auf den Weg zu machen. Im Gehen werden sich neue Möglichkeiten zeigen, ganz automatisch, wir dürfen dem Leben vertrauen. Vertrauen ist übrigens auch eine unserer göttlichen Eigenschaften…

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Fazit: Aus der ungeduldigen Zeitqualität heraus möchte etwas Neues entstehen, das für viele Menschen relevant sein wird. Dafür brauchen wir das starke Weibliche, das wir jetzt entwickeln können. Und dabei finden wir im Gehen neue Wege, um das Neue zu manifestieren… Spannende Zeiten haben begonnen!

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26. Dezember 2019, Schwarzmond

Die Schwarze hat uns mitten in den Weihnachtsfeiertagen und mitten ins Herz getroffen. Eigentlich könnten wir ja besinnliche und ruhige Feiertage genießen, aber irgendwie funktioniert das in diesen Zeiten nicht. Ich wünsche euch allen jetzt noch zumindest erfreuliche und erkenntnisreiche Rauhnächte, und einen guten, leichten und erfolgreichen Rutsch ins Neue Jahr!

Und natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder um Silvester herum (+/- 3 Tage) die Jahreskreis-Legungen von der Wanderhexe. Melde dich früh genug an, damit ich dich in die Liste mit aufnehmen kann, dann bekommst du dein persönliches und individuell auf dein Jahr zugeschnittenes Orakel von der Wanderhexe.

So, und hier kommt ist jetzt das Orakel der Schwarzen:

Ja, es ist nicht ganz einfach, mit dieser Zeit umzugehen… Wir haben in der Situation die Karten ***der Mond*** und ***Nut***. Die beiden zeigen uns alte Ängste, Visionen und Illusionen, in Form ganz tiefer Empfindungen, die sich unterbewusst in Träumen, undefinierbaren Ängsten oder plötzlich als sehr lebendig empfundene Vorstellungen ausdrücken können. Es ist gut, sie anzusehen, und sie dann in kreative Prozesse umzusetzen. Wer malen, schreiben, musizieren oder anderweitig kreativ werden möchte, kann sich jetzt über einen richtigen Schub an neuen Ideen freuen. Und wer das bisher nicht vermochte, kann sich seiner Kreativität jetzt bewusst werden, und damit die alten Ängste lösen. Die Nut hilft uns dabei mit einem unwiderstehlichen Sinn für Schönheit, und mit ihrer liebevollen, weiblichen Kraft der Analyse und Kommunikation. Wir können uns freuen an uns selbst und unseren kreativen Prozessen.

Die Entwicklungskarte ***das Maß*** zeigt dabei an, dass es um nichts weniger als unser Maß aller Dinge geht. Wer kann denn wirklich einschätzen, wie ein anderer Mensch tickt, wie viel er von diesem und jenem wirklich braucht oder nicht braucht? Wenn wir das bei uns selbst schaffen, ist schon viel gewonnen, selbst das fällt oft schwer. Und genau das ist das Lernthema dieser Phase… wir brauchen unser Maß aller Dinge, unser Gleichgewicht (das sich natürlich nie für alle Zeiten hält!) und das gilt es dann auch zu kommunizieren. Damit haben wir eine gute Grundlage für eine solidarische Gemeinschaft, denn ohne dass wir selbst wissen, wo es für uns hin gehen darf, können die Anderen schon garnichts damit anfangen!

Als Ergebnis dieser Zeit zeigt uns die Karte ***2 der Schwerter***, dass unser Denken, unser Verstand zur Ruhe kommen darf. Das gelingt uns, wenn wir unser Maß kennen und schätzen gelernt haben, und wenn wir es genau so kommuniziert haben, wie es eben ist. Dann haben wir auch den Hebel für weitere Schritte, denn unsere eigenen Grenzen sind geklärt. Wer jetzt mit uns gemeinsam etwas machen will, kann diese definierten Grenzen verstehen und damit umgehen. Nebenbei: Körperlich gesehen ist unsere Grenze unsere Haut, an der wir uns körperlich berühren können …

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Frieden ist DAS Thema, in uns und um uns …

Fazit: Unsere Ängste und Illusionen drängen – wie immer in dieser Zeit – aus den verborgenen Winkeln hervor, und geben uns die Möglichkeit, damit kreativ umzugehen. Mit dem Erkennen des eigenen Maßes finden wir auch einen neuen Zugang zu den Menschen um uns herum, und müssen uns nicht von jedem Stress ins mentale Wirrwarr schubsen lassen… Wir können unsere eigene Ruhe und Gelassenheit behalten, weil unser Maß geklärt ist!

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12. Dezember 2019, Vollmond

Und wie geht es euch mit der wunderbaren Vorweihnachtszeit? Die Zeit scheint zwischen den Fingern zu zerrinnen, aber das hat auch sein Gutes. So kommt Weihnachten schneller als gedacht, und wir können uns endlich entspannt zurücklehnen, und die Weihnachtsdie Rauhnächte genießen!


Übrigens: es gibt natürlich auch wieder die Rauhnächte-Orakel-Abos von der Wanderhexe! Hier findet ihr die Details dazu: Infos zum Orakel-Abo


Und hier ist jetzt das Mondorakel der Vollen Mondin:

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Die Situationskarten sind diesmal ***Krishna*** und die ***9 der Steine***. Diese beiden kombinieren die  wundervolle Leichtigkeit des Seins und die wohltuende Stabilität von festen Strukturen, Ritualen und Grenzen. Insofern scheinen sie sich zu widersprechen, denn das Eine ist eher leicht und seicht, während das Andere schon eine gewisse Schwere birgt. Wir könnten es aber auch ein wenig leichter nehmen mit den Strukturen, und sie dennoch schätzen, denn sie geben uns ja immerhin einen gewissen Rahmen. Dieser Rahmen muss nicht so fest sein, dass wir darin keine Luft mehr bekommen, aber wir dürfen uns dennoch geborgen und sicher fühlen. Die Leichtigkeit des Seins darf sich innerhalb und außerhalb unserer festen Rahmen bewegen, wie es uns beliebt…

Die Entwicklung ist angezeigt durch die Karte ***der Gehängte***. Er lässt uns eine neue Sicht einnehmen. Wenn wir uns vorstellen, wir hingen umgekehrt an einer Schaukel und würden uns die Welt jetzt nochmal so ansehen… dann würden uns plötzlich Details auffallen, die wir nie wahrgenommen haben. Und dabei waren diese Details immer da, wir haben sie nur nicht gesehen, weil unsere Wahrnehmung immer die gleiche war. Durch einen neuen Blick auf die Dinge können wir also etwas wahrnehmen, was eigentlich immer vorhanden war, uns aber nie aufgefallen ist… das lässt Spannendes erwarten!

Als Ergebnis dieser Phase zeigt uns ***die Sonne***, dass wir in der Zusammenarbeit und im Zusammensein mit Anderen viel mehr erreichen können, als wenn wir alles allein versuchen. Die Einzelanstrengung ist eine Erfindung von Konkurrenzdenkern, die das Solidaritätsprinzip der Menschheit nicht verstanden haben. Gemeinsam lässt sich das Meiste viel einfacher regeln, und wir Menschen sind Rudeltiere, und damit im Kern unseres Wesens solidarisch untereinander … was übrigens inzwischen auch viele Studien beweisen (ganz entgegen der Katastrophenfilme sind Menschen nämlich in katastrophalen Situationen eher hilfsbereit als dass sie sich gegenseitig bekämpfen oder bestehlen!)

Die Sonne erzählt uns, dass wir uns miteinander wohlfühlen können, auch wenn sich der eine oder andere Stachel mal hie und da zeigt. Die Basis stimmt, und das macht das Wohlgefühl aus…

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Um fliegen zu können, braucht es Struktur und Leichtigkeit…

Fazit: Ganz konkret auf Weihnachten bezogen können wir dieses Fest als uraltes Fest schätzen und auch feiern, ohne dass wir allzu verbissen an den einzelnen Ritualen hängen müssen. Dazu verhilft uns auch eine neue Sicht auf das Fest und vor allem die Hintergründe, und damit ein neuer, bewussterer Umgang damit. Dann wird es uns auch eine richtige Freude sein, gemeinsam dieses Fest zu feiern … was für schöne Aussichten 🙂

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26. November 2019, Schwarzmond

Jaja, die Zeit rennt schon wieder. Und es kommen so viele spannende Dinge, die mensch alle gern machen würde… aber es passt nicht mehr rein in die viel zu kurzen Zeiträume. Da hilft nur Abspecken, also sich Ruhe zu gönnen, und die Zeiträume freizuhalten, damit die besinnliche Zeit des Advents auch wirklich besinnlich sein kann!

Und was erzählt uns die Mondin? Hier ist ihr Orakel, wenn auch etwas später als sonst …

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Wir haben mit den Situationskarten ***6 der Schwerter*** und ***White Buffalo Woman*** die Möglichkeit, unsere Situation zu analysieren, um dann Frieden damit zu schließen. Die Analyse ist wichtig, damit wir uns klar darüber werden, was wir in Zukunft in unserem Leben brauchen können und was nicht. Es geht um eine Bestandsaufnahme, damit Klarheit hergestellt werden kann. Dann können wir wirklich Frieden schließen, denn dann wissen wir, um was es tatsächlich geht.

In der Entwicklung dürfen wir mit der ***4 der Stäbe*** lernen, dass wir nicht immer alles verstehen, was als Vision in unserem Leben angelegt ist. Es warten noch Geschenke und Gaben auf uns, die uns jetzt noch völlig unbekannt erscheinen. Und dabei geht es vor allem um das Akzeptieren der Tatsache, dass wir eben nicht alles wissen können … und manchmal einfach abwarten müssen, bis sich alles zeigt.

Im Ergebnis liegt mit der Karte ***Ass der Schwerter*** die Chance, unsere Gedanken damit zu beschäftigen, dass wir unsere aufgewühlten Gefühle beruhigten. Damit sind wir in der Lage, mit diesen Gefühlen anders als bisher umzugehen. Wir können sie „erden“, und damit beruhigen.

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Fazit: Aus der Situation der Analyse und des Frieden Schließens kommen wir in einen Prozess der Akzeptanz einer gewissen Unwissenheit im Leben. Damit haben wir dann die Chance, mit unseren Gefühlen von Unsicherheit und Unzulänglichkeit auf eine neue Art umzugehen, indem wir sie erden. Ein lohnenswerter Prozess…

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12. November 2019, Vollmond

Lange dauert’s jetzt nicht mehr, überall schon finden wir Weihnachtsdeko und -lichter, wie auch Leckereien und Geschenkvorschläge. Und natürlich ist jetzt die Zeit der Vorbereitungen, nicht nur für Weihnachten, für die gesamte dunkle und kalte Zeit. Eigentlich könnte es sogar eine besinnliche Zeit sein, eine, in der Innehalten angesagt wäre … Aber wer kann das schon? Das Rad dreht sich weiter und weiter, und was genau machen wir daraus?

Zumindest hat uns heute die Volle Mondin ihr Orakel da gelassen:

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Die Situation ist geprägt von den Karten ***5 der Stäbe*** und ***der Stern***. Aus illusionären Konflikten heraus können wir erkennen, inwieweit wir wirklich dem Leben vertrauen. Die Konflikte, die wir wahrnehmen, sind oft nicht wirklich so, wie wir sie sehen. Wir sehen sie durch unsere „Brillen“ der Angst, der Erfahrungen, der Vergangenheit. Dadurch können wir nicht die wahren Hintergründe erkennen, und wir entwickeln schon im Vorfeld Vermeidungsstrategien, völlig überflüssigerweise. Da würde uns unser Urvertrauen helfen, einfach dem Leben und unserer Hoffnung zu vertrauen. Hoffnung ist ein Teil unseres göttlichen Kerns! Dieser Weg steht uns in dieser Phase zur Verfügung, wir können erkennen, dass unser -oft fehlendes- Vertrauen uns immer wieder in diese illusionären Konflikte bringt.

In der Entwicklung liegt mit der Karte ***das Aeon*** die Aufforderung, für sich selbst den ganz eigenen Sinn des Lebens zu klären. Nichts weniger als das ist notwendig, um  das Urvertrauen ins Leben zurückzugewinnen. Eigentlich hatten wir das alle als neugeborene Kinder, aber oft verlieren wir es, in ganz unterschiedlichen Zeiten. Es findet sich wieder in unserem einzigartigen und individuellen Sinn des Lebens, den wir erkennen können an dem, was uns wirklich wirklich wirklich berührt!

Und als Ergebnis dürfen wir uns über die ***8 der Stäbe*** freuen, denn all das geht schneller als erwartet voran! Die Entwicklung ist zur Zeit so oder so im Eiltempo, und diesmal wird es uns mehr als deutlich vor Augen geführt. Wir sind in unserer Essenz und in unserer Exzellenz gefragt, und das dürfen wir jetzt schnell verstehen und uns selbst erlauben.

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Fazit: Wenn das keine guten Aussichten sind… wir haben die Möglichkeit, aus alten Konfliktvermeidungs-strategien auszusteigen, neues Vertrauen und Hoffnung zu schöpfen, und unseren ganz eigenen Sinn des Lebens zu entdecken! Und das schneller als gedacht! Also los … 🙂

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28. Oktober 2019, Samhain-Schwarzmond

Die Schwarze Mondin, Alte Weise und Dunkle Göttin zeigte sich uns im Skorpion, und damit war sie die Verkünderin von Samhain. Dieses Jahreskreisfest gilt den Ahnen, und wir können jetzt die Dinge sterben lassen, die wir nicht mitnehmen möchten in die dunkle Zeit. In dieser Zeit sind die Schleier zwischen den Welten sehr dünn, wie auch an Walpurgis und in den -jetzt kommenden- Rauhnächten. Wir erhalten also schnell klare Informationen, wenn wir orakeln…

Und hier ist das Orakel der Samhain-Mondin:

Als Situationskarten haben wir diesmal die ***4 der Schwerter*** und die Karte ***der Gehängte***. Diese beiden zeigen an, dass jetzt der (alte) Kampf mal ruhen sollte, denn es möchten sich neue Visionen entwickeln. Diese brauchen Zeit in einer ruhigen Umgebung, deshalb ist es nicht sinnvoll, sich weiter in -inneren- Kämpfen zu verausgaben. Gleichzeitig gelingt uns eine Wende in unserer Sicht. Wenn wir uns vorstellen, wir hängen uns kopfüber an eine Schaukel, dann sehen wir plötzlich in der gleichen Situation Dinge, die wir vorher – aufrecht – nie wahrgenommen haben. So ist es auch mit dem Gehängten. Er kann jetzt plötzlich Dinge erkennen, die eigentlich die ganze Zeit schon vorhanden waren, aber er hat sie nie gesehen! Wir haben die Wahl … wir können unseren Blickwinkel einfach immer mal wieder ändern!

Die Entwicklung zeigt uns die ***2 der Steine***. Sie erklärt uns, dass es sinnvoll ist, jetzt auf Augenhöhe zu kommen. Wenn wir uns in einer Situation unter- oder überlegen fühlen, ist das keine reale Wahrnehmung. Es mag sein, dass uns etwas leichter oder schwerer fällt als jemand anderem. Das ist aber immer nur ein kleiner Ausschnitt des Gesamtbildes. Wenn wir auf Augenhöhe sind, dann reichen wir uns die Hand, damit Stärken und Schwächen zum Wohle aller Beteiligten ausgeglichen werden können.

Als Ergebnis weist uns die Karte ***Ass der Schwerter*** darauf hin, dass wir jetzt gute Chancen haben, aufgewühlte Gefühle mit unserem Verstand zu beruhigen. Wenn wir in einem Gefühlswirrwarr stecken, dann ist meistens der Kopf daran beteiligt, und dann bringt er uns als begeisterter Zweifler noch tiefer in die Krise. Stattdessen können wir ihn anders beschäftigen: Wir können unsere Gedanken erden, indem wir kühl die Zusammenhänge analysieren, und den Verstand dann mit der Lösung der Schwierigkeiten beschäftigen. Jetzt ist eine gute Zeit, um diese Methode auszuprobieren.

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Auf unseren Blickwinkel kommt es an …

Fazit: Durch unsere neue Sicht der Dinge kann sich eine neue Vision entwickeln, die uns die Möglichkeit eröffnet, auf Augenhöhe mit allen Menschen zu sein. Das eröffnet uns die Möglichkeit, unseren Verstand einzusetzen für neue, spannende Lösungen.

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13. Oktober 2019, Vollmond

Deutlich kühler und deutlich kürzer sind die Tage, und wir sind auf dem Weg in die dunkle Zeit. Die Volle Mondin gab sich noch einmal alle Mühe, die Nacht für uns zu erhellen, und sah sie nicht zauberhaft aus?

Hier ist ihr Orakel für die nächsten 14 Tage:

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In der Situation zeigen uns die Karten ***5 der Stäbe*** und ***der Turm***, dass wir uns hier auf einem Irrweg befinden. Wir sehen Konflikte, die in der (so genannten) Realität so nicht sind, wie wir sie sehen. Es gilt, sie nochmal etwas genauer zu betrachten, damit wir hinter die vordergründigen Themen schauen können. Ansonsten – das zeigt uns der Turm –  wird es einen heftigen, durchdringenden Bruch geben, der einiges erschüttern kann. Dieser Bruch ist sinnvoll, weil wir uns jetzt mit zu vielen Dingen überfrachtet haben, es kann so nicht weitergehen. Der Turm ist wie der zu Babel … er ist um Einiges zu hoch gebaut für unsere Verhältnisse! Der Fluss des Lebens kann so, wie es jetzt ist, nicht weiterfließen (aber das wissen wir ja schon!)

Die Karte in der Entwicklung ist ***das Universum***. Sie zeigt uns, was unsere Aufgabe ist … Es geht darum, uns aus überholten Verantwortlichkeiten, Schuldgefühlen, eingebildeten Zuständigkeiten, Verstrickungen und falschem Pflichtbewusstsein zu befreien. Diese Befreiung lässt uns wahrnehmen, wie groß unser Universum tatsächlich ist, wenn wir uns nicht selbst Fesseln anlegen.

Als Ergebnis haben wir mit der Karte ***die Stärke*** eine ganz wunderbare Gelegenheit, unsere wahre Exzellenz zu erkennen. Jedes Menschlein hat seine eigenen Stärken, die wir oft nicht als solche wahrnehmen. Wir gehen damit ständig um, diese Dinge gehen uns leicht von der Hand, wir können uns kaum vorstellen, dass es bei anderen nicht so sein könnte. Erst, wenn wir feststellen, dass genau das anderen nicht so leicht fällt, dann verstehen wir, dass es wirklich eine Stärke ist.


Dazu ein paar Fragen aus meinem Tarot-Workshop-Skript:

Wo liegen deine Schwächen, die dich stark machen?
In welchen Situationen brauchst du nichts als dich selbst, um dich wohl zu fühlen?
Worin zeigst du der Welt deine Wahrheit?


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Bild von Jonny Lindner auf Pixabay

Fazit: Wir finden unsere ganz eigene Stärke, indem wir uns durch den Prozess eines Konfliktes und eines Bruchs hindurch bewegen, und dabei lernen, Verstrickungen und alte Schuldgefühle aufzulösen. Wenn das keine gute Nachricht ist 🙂

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28. September 2019, Schwarzmond

Nach der TagundNachtGleiche ist es so richtig eindeutig: Der Herbst ist da, und die Dunkelheit wird jetzt täglich zunehmen. Wir können uns auf bunte Farben und sicherlich auch teilweise einen Goldenen Herbst freuen, und damit auch auf besinnliche Zeiten. Nicht nur die Natur zieht sich so langsam zurück, auch wir Menschen dürfen dem Bedürfnis nach Ruhe und Stille jetzt wieder vermehrt nachgehen…

Und die Schwarze Mondin hat dazu folgendes Orakel gebracht:

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Die Situationskarten ***Nut*** und ***Venus von Willendorf*** zeigen uns, dass wir uns verstärkt mit unseren weiblichen Eigenschaften beschäftigen. Beide sind mütterlich, insbesondere die Venus zeigt in ihrer Aussage deutlich die mütterliche Macht, die mit Geborgenheit und Liebe verbunden ist. Mit diesen beiden haben wir die weiblich-intuitive und Harmonie suchende Analyse, die einhergeht mit der Geborgenheit vermittelnden Mütterlichkeit, die sich ihrer weitreichenden Macht bewusst wird. Die Machtfrage stellen wir Frauen eher nicht offen, was nicht heißt, wir hätte keine. Durch die Jahrtausende der Unterdrückung der Weiblichkeit haben wir nur gelernt, dass es für die einzelne Frau nicht gesund ist, sie allzu deutlich zu zeigen. So sind wir in dieser Phase auf dem Weg, diese Frage analytisch, liebevoll und auf Harmonie bedacht in den Raum zu werfen…

In der Entwicklung zeigt uns ***die Sonne***, dass wir lernen dürfen, das gemeinsam und solidarisch anzugehen. Die Gemeinschaft ist der Urgrund der menschlichen Existenz, wir sind „Rudeltiere“, auch wenn wir immer wieder Rückzug und Stille brauchen. In der Gemeinschaft haben wir die Chance, uns selbst ganz individuell tiefer und genauer kennen zu lernen, es ist unser wertvollstes Feld der Selbsterkenntnis. In den Anderen sehen wir nicht nur die Reaktionen auf unser Handeln, sie zeigen uns auch durch unsere eigenen Reaktionen auf ihr Tun, was tief in uns noch unseren Blick braucht.

Und damit ist auch die Ergebniskarte ***Old Man*** nachvollziehbar, zeigt sie doch, dass wir nicht nur Spuren im Leben Anderer und Andere Spuren in unserem Leben hinterlassen. Wir sehen auch, dass uns alte Geister folgen, die wir irgendwann mal gerufen haben. Diese sind vielfältig, nicht nur negativ, nicht nur positiv, sondern bunt und multikulti … und es könnte sogar sein, dass sie noch aus vorherigen Leben stammen. Vor allem aber können wir mit ihnen umgehen, wenn wir sie anschauen, und sie nicht einfach „wegdrücken“!

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Den Spuren folgend finden wir zu uns selbst …

Fazit: Das Weibliche ist aktueller denn je, und es möchte gelebt werden, und es möchte seine Machtfrage stellen, auf weibliche Art. Dazu bedarf es einer gemeinschaftlichen Antwort, und die finden wir, wenn wir uns selbst in der Gemeinschaft besser kennen lernen, denn die individuelle Antwort ist immer auch eine gemeinschaftliche (und umgekehrt). Damit finden wir auch alte Spuren, in uns, von uns und außerhalb, die uns wieder ein Stückchen näher an unseren Kern bringen. Spannende Zeiten!

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