Archiv der Kategorie: Orakel der Mondzeiten

Orakel der Schwarzen und Vollen Mondin sind hier zu finden…

28. Oktober 2019, Samhain-Schwarzmond

Die Schwarze Mondin, Alte Weise und Dunkle Göttin zeigte sich uns im Skorpion, und damit war sie die Verkünderin von Samhain. Dieses Jahreskreisfest gilt den Ahnen, und wir können jetzt die Dinge sterben lassen, die wir nicht mitnehmen möchten in die dunkle Zeit. In dieser Zeit sind die Schleier zwischen den Welten sehr dünn, wie auch an Walpurgis und in den -jetzt kommenden- Rauhnächten. Wir erhalten also schnell klare Informationen, wenn wir orakeln…

Und hier ist das Orakel der Samhain-Mondin:

Als Situationskarten haben wir diesmal die ***4 der Schwerter*** und die Karte ***der Gehängte***. Diese beiden zeigen an, dass jetzt der (alte) Kampf mal ruhen sollte, denn es möchten sich neue Visionen entwickeln. Diese brauchen Zeit in einer ruhigen Umgebung, deshalb ist es nicht sinnvoll, sich weiter in -inneren- Kämpfen zu verausgaben. Gleichzeitig gelingt uns eine Wende in unserer Sicht. Wenn wir uns vorstellen, wir hängen uns kopfüber an eine Schaukel, dann sehen wir plötzlich in der gleichen Situation Dinge, die wir vorher – aufrecht – nie wahrgenommen haben. So ist es auch mit dem Gehängten. Er kann jetzt plötzlich Dinge erkennen, die eigentlich die ganze Zeit schon vorhanden waren, aber er hat sie nie gesehen! Wir haben die Wahl … wir können unseren Blickwinkel einfach immer mal wieder ändern!

Die Entwicklung zeigt uns die ***2 der Steine***. Sie erklärt uns, dass es sinnvoll ist, jetzt auf Augenhöhe zu kommen. Wenn wir uns in einer Situation unter- oder überlegen fühlen, ist das keine reale Wahrnehmung. Es mag sein, dass uns etwas leichter oder schwerer fällt als jemand anderem. Das ist aber immer nur ein kleiner Ausschnitt des Gesamtbildes. Wenn wir auf Augenhöhe sind, dann reichen wir uns die Hand, damit Stärken und Schwächen zum Wohle aller Beteiligten ausgeglichen werden können.

Als Ergebnis weist uns die Karte ***Ass der Schwerter*** darauf hin, dass wir jetzt gute Chancen haben, aufgewühlte Gefühle mit unserem Verstand zu beruhigen. Wenn wir in einem Gefühlswirrwarr stecken, dann ist meistens der Kopf daran beteiligt, und dann bringt er uns als begeisterter Zweifler noch tiefer in die Krise. Stattdessen können wir ihn anders beschäftigen: Wir können unsere Gedanken erden, indem wir kühl die Zusammenhänge analysieren, und den Verstand dann mit der Lösung der Schwierigkeiten beschäftigen. Jetzt ist eine gute Zeit, um diese Methode auszuprobieren.

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Auf unseren Blickwinkel kommt es an …

Fazit: Durch unsere neue Sicht der Dinge kann sich eine neue Vision entwickeln, die uns die Möglichkeit eröffnet, auf Augenhöhe mit allen Menschen zu sein. Das eröffnet uns die Möglichkeit, unseren Verstand einzusetzen für neue, spannende Lösungen.

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13. Oktober 2019, Vollmond

Deutlich kühler und deutlich kürzer sind die Tage, und wir sind auf dem Weg in die dunkle Zeit. Die Volle Mondin gab sich noch einmal alle Mühe, die Nacht für uns zu erhellen, und sah sie nicht zauberhaft aus?

Hier ist ihr Orakel für die nächsten 14 Tage:

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In der Situation zeigen uns die Karten ***5 der Stäbe*** und ***der Turm***, dass wir uns hier auf einem Irrweg befinden. Wir sehen Konflikte, die in der (so genannten) Realität so nicht sind, wie wir sie sehen. Es gilt, sie nochmal etwas genauer zu betrachten, damit wir hinter die vordergründigen Themen schauen können. Ansonsten – das zeigt uns der Turm –  wird es einen heftigen, durchdringenden Bruch geben, der einiges erschüttern kann. Dieser Bruch ist sinnvoll, weil wir uns jetzt mit zu vielen Dingen überfrachtet haben, es kann so nicht weitergehen. Der Turm ist wie der zu Babel … er ist um Einiges zu hoch gebaut für unsere Verhältnisse! Der Fluss des Lebens kann so, wie es jetzt ist, nicht weiterfließen (aber das wissen wir ja schon!)

Die Karte in der Entwicklung ist ***das Universum***. Sie zeigt uns, was unsere Aufgabe ist … Es geht darum, uns aus überholten Verantwortlichkeiten, Schuldgefühlen, eingebildeten Zuständigkeiten, Verstrickungen und falschem Pflichtbewusstsein zu befreien. Diese Befreiung lässt uns wahrnehmen, wie groß unser Universum tatsächlich ist, wenn wir uns nicht selbst Fesseln anlegen.

Als Ergebnis haben wir mit der Karte ***die Stärke*** eine ganz wunderbare Gelegenheit, unsere wahre Exzellenz zu erkennen. Jedes Menschlein hat seine eigenen Stärken, die wir oft nicht als solche wahrnehmen. Wir gehen damit ständig um, diese Dinge gehen uns leicht von der Hand, wir können uns kaum vorstellen, dass es bei anderen nicht so sein könnte. Erst, wenn wir feststellen, dass genau das anderen nicht so leicht fällt, dann verstehen wir, dass es wirklich eine Stärke ist.


Dazu ein paar Fragen aus meinem Tarot-Workshop-Skript:

Wo liegen deine Schwächen, die dich stark machen?
In welchen Situationen brauchst du nichts als dich selbst, um dich wohl zu fühlen?
Worin zeigst du der Welt deine Wahrheit?


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Bild von Jonny Lindner auf Pixabay

Fazit: Wir finden unsere ganz eigene Stärke, indem wir uns durch den Prozess eines Konfliktes und eines Bruchs hindurch bewegen, und dabei lernen, Verstrickungen und alte Schuldgefühle aufzulösen. Wenn das keine gute Nachricht ist 🙂

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28. September 2019, Schwarzmond

Nach der TagundNachtGleiche ist es so richtig eindeutig: Der Herbst ist da, und die Dunkelheit wird jetzt täglich zunehmen. Wir können uns auf bunte Farben und sicherlich auch teilweise einen Goldenen Herbst freuen, und damit auch auf besinnliche Zeiten. Nicht nur die Natur zieht sich so langsam zurück, auch wir Menschen dürfen dem Bedürfnis nach Ruhe und Stille jetzt wieder vermehrt nachgehen…

Und die Schwarze Mondin hat dazu folgendes Orakel gebracht:

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Die Situationskarten ***Nut*** und ***Venus von Willendorf*** zeigen uns, dass wir uns verstärkt mit unseren weiblichen Eigenschaften beschäftigen. Beide sind mütterlich, insbesondere die Venus zeigt in ihrer Aussage deutlich die mütterliche Macht, die mit Geborgenheit und Liebe verbunden ist. Mit diesen beiden haben wir die weiblich-intuitive und Harmonie suchende Analyse, die einhergeht mit der Geborgenheit vermittelnden Mütterlichkeit, die sich ihrer weitreichenden Macht bewusst wird. Die Machtfrage stellen wir Frauen eher nicht offen, was nicht heißt, wir hätte keine. Durch die Jahrtausende der Unterdrückung der Weiblichkeit haben wir nur gelernt, dass es für die einzelne Frau nicht gesund ist, sie allzu deutlich zu zeigen. So sind wir in dieser Phase auf dem Weg, diese Frage analytisch, liebevoll und auf Harmonie bedacht in den Raum zu werfen…

In der Entwicklung zeigt uns ***die Sonne***, dass wir lernen dürfen, das gemeinsam und solidarisch anzugehen. Die Gemeinschaft ist der Urgrund der menschlichen Existenz, wir sind „Rudeltiere“, auch wenn wir immer wieder Rückzug und Stille brauchen. In der Gemeinschaft haben wir die Chance, uns selbst ganz individuell tiefer und genauer kennen zu lernen, es ist unser wertvollstes Feld der Selbsterkenntnis. In den Anderen sehen wir nicht nur die Reaktionen auf unser Handeln, sie zeigen uns auch durch unsere eigenen Reaktionen auf ihr Tun, was tief in uns noch unseren Blick braucht.

Und damit ist auch die Ergebniskarte ***Old Man*** nachvollziehbar, zeigt sie doch, dass wir nicht nur Spuren im Leben Anderer und Andere Spuren in unserem Leben hinterlassen. Wir sehen auch, dass uns alte Geister folgen, die wir irgendwann mal gerufen haben. Diese sind vielfältig, nicht nur negativ, nicht nur positiv, sondern bunt und multikulti … und es könnte sogar sein, dass sie noch aus vorherigen Leben stammen. Vor allem aber können wir mit ihnen umgehen, wenn wir sie anschauen, und sie nicht einfach „wegdrücken“!

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Den Spuren folgend finden wir zu uns selbst …

Fazit: Das Weibliche ist aktueller denn je, und es möchte gelebt werden, und es möchte seine Machtfrage stellen, auf weibliche Art. Dazu bedarf es einer gemeinschaftlichen Antwort, und die finden wir, wenn wir uns selbst in der Gemeinschaft besser kennen lernen, denn die individuelle Antwort ist immer auch eine gemeinschaftliche (und umgekehrt). Damit finden wir auch alte Spuren, in uns, von uns und außerhalb, die uns wieder ein Stückchen näher an unseren Kern bringen. Spannende Zeiten!

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14. September 2019, Vollmond

So, nun ist die Marktsaison für mich so gut wie vorbei, nur noch der in Ulm-Senden steht noch an, in drei Wochen, damit hab ich endlich wieder etwas mehr Zeit und Ruhe. Und wie es immer so schön passt, ist das jetzt genau die Phase im Jahr, in der überall so langsam wieder Ruhe einkehrt, und damit werden auch die Mondorakel wieder etwas mehr an Bedeutung gewinnen, und ich kann sie flexibler handhaben und früher veröffentlichen.

Diesmal also wieder etwas verspätet das Mondorakel der Vollen Mondin vom Samstag:

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Diesmal sehen wir 5 Karten, und das ist eher selten. In der Situation haben wir nur Kelche, die ***5 der Kelche*** und das ***Ass der Kelche***. Diese beiden erklären uns, dass wir aus einer Ent-Täuschung heraus erst erkennen, wo genau unser „Heiliger Gral“, also der Sinn und Zweck unseres Lebens liegt. Dies ist eine höchst individuelle Sache, denn natürlich hat jedeR von uns seinen ganz eigenen … und es ist nachvollziehbar, dass eine Enttäuschung (die ja immer mit unerfüllten Erwartungen zu tun hat!) uns an den Punkt bringt, überhaupt mal nach dem Sinn zu fragen.

In der Entwicklung haben wir die Karte ***die Kraft***. Unsere Lernaufgabe in dieser Phase ist es also, unsere ganz eigene Stärke zu erkennen, und das gelingt uns nur mit Mühe. Wir erkennen das, was uns leicht von der Hand geht, selten als eine Stärke, denn es ist ja so „einfach“. Wenn wir uns aber umsehen, können wir feststellen, dass das, was uns leicht fällt, anderen ganz schöne Schwierigkeiten bereitet … Ich sage immer ein bisschen flapsig: Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass einer alles kann, dann hätte er nur einen von uns gemacht! 😉

Am Ende haben wir als Ergebnis der Phase die Karten ***der Turm*** und die ***10 der Steine***. Es wird also etwas brechen müssen, damit die Strukturen am Ende doch passend und stabilisierend für uns werden können. Der Turm ist -wie der Turm zu Babel- etwas, das die Menschen viel zu groß anlegen, und es dann eben nicht mehr halten können. Wenn wir ein Burnout haben, dann ist das so eine Turm-Erfahrung. Sie zeigt uns, wo wir uns buchstäblich übernommen haben, und macht klar, dass wir das auf jeden Fall nicht halten können. Nach dieser Erfahrung zeigt sich gleich unsere wahre Struktur, etwas kleiner, dafür aber um Einiges stabiler!

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Fazit: Aus einer enttäuschenden Situation heraus, die uns aber immerhin einen Geschmack unseres Lebenssinnes bringt, können wir unsere Stärken als Kraft kennen lernen. Damit überstehen wir einen längst überfälligen Bruch, der uns neue, passende Strukturen beschert…

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30. August 2019, Schwarzmond

Ja, die Zeiten sind gerade wieder etwas hektisch, und da geht es vor allem um die Klarheit, was denn wirklich wichtig ist. Dann erst lässt sich die Situation immer wieder leicht händeln, denn wir wissen, was wann zu tun ist…

Hier nun also endlich das Orakel der Schwarzen Mondin von letzter Woche …:Kartenlegen, Mondorakel, Wanderhexe, Wahrsagen

Wir haben in der Situation zwei Karten, die Väter darstellen… den ***Re*** und den ***Old Man***. Der Eine steht für die Autorität, die von außen kommt, also geht es einerseits um unseren Umgang mit äußeren Autoritäten, mit Regeln und Gesetzen (inwieweit stellen wir uns ihnen entgegen bzw. befolgen sie mehr oder weniger blind), und andererseits haben wir mit dem Old Man in gewissem Sinne einen Gegenspieler. Er hinterlässt Spuren im Leben Anderer, positive wie negative, und das tun wir alle, ob wir es wollen und bewusst tun oder nicht. Insofern ist es sinnvoll, sich das klar zu machen, und dann auch zu erkennen, welche Spuren wir hinterlassen wollen… Dann wissen wir auch, welche Geister uns später folgen werden!

Die Entwicklung zeigt sich die ***Isis***. Die vielbrüstige Göttin erklärt uns, dass wir selbst diejenigen sind, die die Plätze in unserem Leben verteilen, war sie doch die Göttin, die den ägyptischen Pharaonen der alten Zeit den Platz gab. Wenn wir also in dieser Mondphase spüren, dass es sinnvoll wäre, den Menschen um uns herum, ob Autoritäten oder Freunden oder Verwandten …, neue Plätze zuzuweisen, sind wir auf ihrem Weg.

Als Ergebnis haben wir mit der Karte ***der Mond*** die direkte Erkenntnis der Mondin selbst. Sie zeigt uns unsere tiefsten Sehnsüchte und auch Ängste, und sie zeigt uns gleichzeitig, dass wir damit am besten sehr kreativ umgehen. Wir alle haben eine Vergangenheit, und vieles davon haben wir in Kisten verpackt und gut verschnürt in den untersten Bereich unserer Erinnerungen verbannt. Es handelt sich hier nicht nur um negative Erfahrungen, darunter liegen unsere Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte, die wir im Augenblick der negativen Erfahrung eigentlich hätten leben wollen. Jetzt können wir mit einem Schub an Kreativität rechnen, der uns dazu anregt, genau diese Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte kreativ auszudrücken…

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Fazit: Die alten Herren, die uns mit alten, überholten Gesetzen versuchen in der Spur zu halten, haben einen Gegenspieler im Bewusstsein, dass wir alle und immer auch die Macht haben, Spuren zu hinterlassen. Wenn wir jetzt die Klarheit haben, dass wir in unserem Leben den Menschen den Platz gegeben haben, den sie jeweils haben, wissen wir auch, dass wir selbst das ändern können. Am Ende dann können uns selbst unsere alten Ängste nicht mehr daran hindern, neue, kreative Wege zu gehen … Legen wir los! 🙂

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15. August 2019, Vollmond zur Kräuterweihe

Der August ist – wie der Februar – ein Frauenmonat. Und genau jetzt, zur Kräuterweihe, einem wichtigen Frauenfest, wollte sich die Volle Mondin zeigen in ihrem ganzen Glanz! Wer noch keinen Kräuterbuschel geweiht hat dieses Jahr, kann es jetzt noch tun, die Energien sind noch eine Weile vorhanden. Informationen zu den Buscheln findet ihr jede Menge über Google, und es lohnt sich, da die eigene Intuition spielen zu lassen…

Nun aber direkt zum Orakel der Vollen Mondin:

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Diesmal haben wir in der Situation etwas widersprüchliche Energien… mit der ***2 der Kelche*** kommt die Liebe ins Leben, es sind liebevolle Begegnungen und auch Verliebtsein in Menschen und andere Wesen, Tätigkeiten, ja sogar Dinge mit im Repertoire. Wir können uns sehr wohl damit fühlen. Gleichzeitig aber ist die ***5 der Schwerter*** eine Energie der Sorgen, Nöte und des Streits, was dem Ganzen eher eine kämpferische Beimischung gibt.

In der Entwicklung haben wir mit der Karte ***Ass der Steine*** gute Chancen, aus dem heraus eine alte Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Es sieht so aus, als könnte in dieser Phase wirklich etwas auf die Welt kommen, was wir uns schon lange so erhofft haben. Bleiben wir dran, und schauen, was sich manifestieren wird.

Als Ergebnis zeigt uns die ***10 der Schwerter***, dass wir es in dieser Mondphase schaffen werden, unsere inneren Selbstvorwürfe, Zweifel, Gedanken und Sorgen mal zur Ruhe zu bringen. Die Wunden, die wir uns durch unsere inneren Gedankenkriege zugefügt haben, können wir jetzt heilen lassen. Es ist unsere Entscheidung, uns die Zeit für diese Gedankenruhe und damit für die Heilung zu nehmen…

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Bild von Myriam Zilles auf Pixabay

Fazit: Aus den ambivalenten Energien heraus lässt sich in dieser Phase Neues erschaffen, und damit haben wir die Möglichkeit, unsere inneren Wunden heilen zu lassen.

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1. August 2019, Schwarzmond

Spannende Zeiten haben wir, nicht nur mit dem Klimawandel, der uns unvorhersehbare und komplizierte Wetterereignisse bringt, sondern vor allem auch in unseren Beziehungen, die nicht mehr einfach vor sich hin laufen… Freuen wir uns an der Änderung, und schaffen wir Möglichkeiten, dass alles gut ausgeht, für uns und unsere Umwelt. Dann haben wir gute Karten für unsere Zukunft.

Hier ist das Orakel dieser kraftvollen Schwarzmondin:

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Die Zeit ist eigentlich ganz wundervoll, der gerade begonnene Frauenmonat August zeigt sich mit den Karten ***6 der Kelche*** und ***Herrscherin*** im besten Licht. Die Situation wird erfreulich, wenn wir uns unseren Visionen und der Freude verschreiben. Die Hoffnungen, die wir uns machen, sind durchaus berechtigt. Und wenn wir dann noch unsere Weiblichkeit leben, und damit auch unserer Kreativität freien Lauf lassen, haben wir eine zauberhafte Zeit! Wir können uns, getragen  von unseren weiblichen Möglichkeiten und der damit verbundenen Freude, so richtig gut verwirklichen.

Allerdings haben wir da noch eine Aufgabe. Die Entwicklungskarte ***7 der Steine*** zeigt an, dass uns Verlust- und Existenzängste plagen können, wenn wir dies zulassen. Die Ordnung der alten Männer (wie Hermann Haindl diese Karte benannte) ist bedrohlich, und sie ist schon lange nicht mehr zeit- und menschengemäß. Dennoch verteidigen die „alten Männer“ oder auch ihre dienstbaren Geister sie bis in die kleinsten Details, wie zB in der Frage des Klimawandels. Es geht jetzt als Lernaufgabe darum, diese Ängste nicht mehr zuzulassen, sondern uns mit anderen Gedanken zu beschäftigen.

Als Ergebnis zeigt uns die ***2 der Stäbe***, dass wir nicht für alles zur Verfügung stehen müssen. Wir dürfen auch einfach mal zumachen, und die Verantwortung an diejenigen abgeben, die den Blödsinn gemacht haben. Wir müssen auch nicht für alles und jeden bereitstehen, jedem helfen, alles in Ordnung bringen oder für jeden Job bereit sein. Es ist an uns, auch NEIN zu sagen!

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Fazit: Das ist doch eine gute Nachricht, wir müssen nicht alles tun, was jemand an uns heranträgt. Wir müssen nicht zur Verfügung stehen, wir haben durchaus auch die Möglichkeit, unser Inneres zu schützen, wenn wir das denn möchten. Und die Zeit ist gut, wir können unsere Weiblichkeit in vollem Umfang leben, und uns an den Gaben der Natur im Frauenmonat August erfreuen.

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16. Juli 2019, Vollmond (mit partieller Mondfinsternis)

Dies war eine Zeit der Herausforderungen, eine Zeit des Wandels, zwischen der letzten Schwarzen und der jetzigen Vollmondin! Ich hoffe sehr, ihr habt alle die Transformationen gut überstanden, und könnt jetzt gestärkt in die neue Zeitphase eintreten…

Hier ist das Orakel dieser besonderen Vollmondin:

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Wir haben in der Situation die Möglichkeit, mit der ***6 der Stäbe*** und der ***10 der Kelche*** zunächst mal alte Gewohnheiten aufzugeben, die uns schon lange nicht mehr gut tun. Dabei kann es sich ebenso um’s Rauchen drehen, wie auch um das späte oder frühe Schlafen, je nach Gusto. Aber vor allem geht es auch darum, einen kurzfristigen Gewinn oder Genuss dem langfristigen Glück vorzuziehen…
Gewohnheiten haben wir uns angewöhnt, weil sie uns zu irgendeiner Zeit richtig und sinnvoll vorkamen. Jetzt ist eine gute Zeit, sie loszuwerden, wenn sie für uns jetzt nicht mehr sinnvoll sind.
Zudem haben wir einen ganz guten Flow zur Zeit, von dem wir aber wissen, dass er nicht „von allein“ anhalten wird. Im Augenblick können wir ihn einfach mal genießen, aber der Genuss hat seine Grenzen.

In der Entwicklung zeigt uns die Karte ***Pan*** als Lernaufgabe, dass wir es uns erlauben dürfen, die Dinge nicht so bierernst zu nehmen. Spielerischer mit dem Leben umzugehen fördert den Humor (eine der göttlichen Eigenschaften des Menschen) und die Gelassenheit, und damit nicht zuletzt auch die Zufriedenheit. Es liegt immer an uns selbst, was wir mit den Ereignissen machen, wie wir sie bewerten und wie wir letztlich damit umgehen.
Dabei geht es nicht darum, alles einfach so hinzunehmen. Der Trick ist, die Perspektive zu wechseln, am besten in Richtung Vogelperspektive, und sich das Ganze aus einiger Entfernung anzusehen. Wenn wir es wieder auf das Spiel beziehen, dann schauen wir aus der Perspektive der/s Spielenden, nicht aus der Perspektive der Spielfigur! Das gelingt nicht immer gleich, aber es ist immer einen Versuch wert…

Im Ergebnis sehen wir mit der ***9 der Kelche***, dass wir es schaffen können, an die Quelle unseres Glück zu kommen. Das bedeutet, wir haben die Chance, das zu finden, was uns wirklich langfristig glücklich macht.
Das ist eine sehr individuelle Angelegenheit, und es ist in den allermeisten Fällen keine äußere Quelle, es kommt eher von innen, als Fähigkeit, Traum, Vision …. Alles was wir im Außen finden, ist ein vorübergehendes „Glückchen“. Auch das kann uns für eine Weile zufriedenstellen, aber es wird nicht nachhaltig wirken.

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Unsere Quelle des Glücks hat immer mit dem zu tun, was wir geben, nicht mit dem, was wir von jemandem erhalten können.
Bild von Наталья Коллегова auf Pixabay

Fazit: Mit dem Aufgeben alter Gewohnheiten, die im Zusammenhang mit dem kurzfristigen „Flow“ uns gute Gefühle bringen, uns aber nicht nachhaltig zufriedenstellen, haben wir jetzt die Aufgabe, uns spielerischer mit dem Leben zu beschäftigen. Damit gelingt uns der Sprung, unsere eigene Quelle zu finden und damit nachhaltig für unser eigenes Glück zu sorgen.

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17. Juni 2019, Vollmond

Eine heiße Phase, in vielerlei Hinsicht, kommt auf uns zu. Die Ausläufer sind schon spürbar, alles ist ein bisschen hitziger, auch im übertragenen Sinne. Und die Sommersonnwende, auch Litha oder Alban Hevin, die am 21. Juni 2019 gegen 17.54 Uhr in unseren Breiten stattfindet, trägt das Ihre dazu bei. Wir sind auf dem Weg in den Hochsommer, und dürfen uns auf heiße und fruchtbare Zeiten freuen.

Die Volle Mondin hat schon mal ihr Orakel für die nächste Zeit da gelassen:

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In der Situation sehen wir die Karten ***der Herrscher*** und ***3 der Kelche***. Wie schon in letzter Zeit öfter festgehalten, geht es gerade jetzt darum, dass das Männliche in der Welt sich des eigenen Herzens bewusst wird. Und dieses Herz ist groß, es hat viel Platz für die Liebe, und würde diese auch gern zeigen, wenn das auch in der derzeitigen, patriarchal geprägten Welt nicht so gern gesehen wird. Umso spannender, dass wir gerade jetzt, in diesen hitzigen Zeiten, daran erinnert werden!
Für uns alle bedeutet es, dass wir das, was wir bisher als männlich kennen, jetzt auch als herzensverbunden spüren dürfen. Männer, die bislang versucht haben, ihre Gefühle eher zu verstecken (aus welchen Ängsten heraus auch immer), kommen jetzt direkt damit in Verbindung. Das mag anfangs noch mehr ängstigen, denn Gefühle sind nicht kontrollierbar, aber wenn der Mensch damit umgehen lernt, wird das Leben insgesamt um Einiges leichter.

Als Entwicklungskarte haben wir ***die Sonne***, was für die Sommersonnwende natürlich die ideale Karte ist! Sie zeigt uns, dass Zusammenarbeit und Zusammensein das Wesentliche für uns Menschen ist und bleibt. Wir sind Herdentiere, und zusammen um Einiges erfolgreicher in all unserem Tun, als in der Einzelanstrengung. Leider haben wir bisher in unserer gesellschaftlichen Struktur von klein auf gelernt, dass das individuelle Streben das bessere ist. Aber Egoismen führen zu Einsamkeit, und das wird vielen erst nach vielen schwierigen Prozessen bewusst.
Und auch Gemeinsamkeit will gelernt sein … deshalb ist die Sonne als Lernaufgabe ein spannendes Thema.

Im Ergebnis haben wir mit der ***2 der Stäbe*** das Gegenstück zur Sonne. Es gilt, das Spiel von Nähe und Distanz für sich selbst zu klären. Immer gemeinsam ist auch zu viel, es ist wichtig, auch mal zu zu machen, und den Anderen die eigenen Grenzen zu zeigen. Wir müssen nicht für alles zur Verfügung stehen, was von anderen Menschen an uns herangetragen wird. Wir dürfen und können unsere Werte und Grenzen wahren, und wir dürfen und können auch „Nein“ sagen.

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Bei aller Freude mit anderen zusammen, braucht es auch manchmal die Einsamkeit…

Fazit: Das Männliche in der Welt wird dazu bewegt, sich eigener Gefühle bewusst zu werden, und auch diese anzuerkennen und zu leben. Damit eröffnet sich eine neue Entwicklungschance in Richtung von Gemeinschaften und Gemeinsamkeiten, in denen dann jeder Mensch für sich seine eigenen Verfügbarkeiten klären kann.

Es bleibt spannend!

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3. Juni 2019, Schwarzmond

Es ist wieder mal etwas stressig, alle Details kommen gleichzeitig, und das Aufnehmen der Einzelheiten ist fast unmöglich. So fließt das Leben, und manchmal kommt es einem vor, als liefe es an einem vorbei. Wie erlebt ihr diese Zeit der Wandlung?

Hier zeigt uns die Schwarze Mondin, was sie dazu zu sagen hat… Das Orakel:

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In der Situation finden wir diesmal die Karten ***5 der Steine*** und ***Pan***. Diese beiden erzählen uns davon, dass immer mal wieder alte, überkommene Strukturen brechen müssen, und wir das nicht allzu schwer nehmen sollten. Wir werden geprüft, und wir werden an den Fluss des Lebens erinnert, der eine ständige Veränderung darstellt. „Du steigst niemals zweimal in den gleichen Fluss!“ ist ein Sprichwort, das uns zeigt, wie (einfach) das Leben eben ist. Veränderungen gehören dazu, was oben ist, wird irgendwann unten sein, und umgekehrt, und nichts auf dieser Erde ist gekommen, um ewig zu bleiben …. nicht mal das Leben der Erde selbst. So können wir denn mit der Veränderung leben, oder sie ablehnen, es wird so bleiben, so lange wir hier leben dürfen. Und die beste Methode, damit zurecht zu kommen, ist das Leben als Spiel zu erkennen … wie das Orakel 😉

Die Entwicklungskarte in dieser Phase ist die Karte ***das Universum***. Sie sagt uns, wenn wir schon ständige Veränderung haben, dann ist es am sinnvollsten, wenn wir lernen, alles loszulassen! Das ist eine wichtige Lehre, denn wir halten so gern fest, damit die Veränderungen nicht so deftig werden. Aber was hilft es uns, an alten Verhaltensweisen und Verantwortlichkeiten, wie auch an Schuldgefühlen oderauch Schuldzuweisungen festzuhalten? Im katholischen „Vaterunser“ heißt es „…vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“. Diese Zeile hat es in sich, so befreien wir uns wirklich von allen Verstrickungen, indem wir einfach loslassen, wie Hans im Glück!

Und im Ergebnis erzählt uns die Karte ***Die Mäßigung***, dass unser Maß tatsächlich das Maß aller Dinge für uns ist. Wenn wir wissen, wie das wirklich aussieht, dann können wir wirklich in Harmonie leben. Und jeder Mensch hat sein ganz eigenes Maß aller Dinge, das nur für ihn und sonst niemand existiert. Insofern ist es nur logisch, dass wir dieses Maß nicht nur für uns finden, sondern auch kommunizieren sollten. Keiner kennt das Maß des Anderen, wenn es nicht kommuniziert wird …

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Bild von Henri Van Ham auf Pixabay … ich geh dann mal meine eigenen Wege …

Fazit:  Leben ist Veränderung, die wir spielerisch gestalten und annehmen können. Befreien wir uns aus alten Verstrickungen, machen wir es uns damit leichter, und finden unser eigenes Maß aller Dinge, mit dem wir Harmonie in unser Leben bringen können.

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