Archiv der Kategorie: Orakel der Mondzeiten

Orakel der Schwarzen und Vollen Mondin sind hier zu finden…

17. Juni 2019, Vollmond

Eine heiße Phase, in vielerlei Hinsicht, kommt auf uns zu. Die Ausläufer sind schon spürbar, alles ist ein bisschen hitziger, auch im übertragenen Sinne. Und die Sommersonnwende, auch Litha oder Alban Hevin, die am 21. Juni 2019 gegen 17.54 Uhr in unseren Breiten stattfindet, trägt das Ihre dazu bei. Wir sind auf dem Weg in den Hochsommer, und dürfen uns auf heiße und fruchtbare Zeiten freuen.

Die Volle Mondin hat schon mal ihr Orakel für die nächste Zeit da gelassen:

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In der Situation sehen wir die Karten ***der Herrscher*** und ***3 der Kelche***. Wie schon in letzter Zeit öfter festgehalten, geht es gerade jetzt darum, dass das Männliche in der Welt sich des eigenen Herzens bewusst wird. Und dieses Herz ist groß, es hat viel Platz für die Liebe, und würde diese auch gern zeigen, wenn das auch in der derzeitigen, patriarchal geprägten Welt nicht so gern gesehen wird. Umso spannender, dass wir gerade jetzt, in diesen hitzigen Zeiten, daran erinnert werden!
Für uns alle bedeutet es, dass wir das, was wir bisher als männlich kennen, jetzt auch als herzensverbunden spüren dürfen. Männer, die bislang versucht haben, ihre Gefühle eher zu verstecken (aus welchen Ängsten heraus auch immer), kommen jetzt direkt damit in Verbindung. Das mag anfangs noch mehr ängstigen, denn Gefühle sind nicht kontrollierbar, aber wenn der Mensch damit umgehen lernt, wird das Leben insgesamt um Einiges leichter.

Als Entwicklungskarte haben wir ***die Sonne***, was für die Sommersonnwende natürlich die ideale Karte ist! Sie zeigt uns, dass Zusammenarbeit und Zusammensein das Wesentliche für uns Menschen ist und bleibt. Wir sind Herdentiere, und zusammen um Einiges erfolgreicher in all unserem Tun, als in der Einzelanstrengung. Leider haben wir bisher in unserer gesellschaftlichen Struktur von klein auf gelernt, dass das individuelle Streben das bessere ist. Aber Egoismen führen zu Einsamkeit, und das wird vielen erst nach vielen schwierigen Prozessen bewusst.
Und auch Gemeinsamkeit will gelernt sein … deshalb ist die Sonne als Lernaufgabe ein spannendes Thema.

Im Ergebnis haben wir mit der ***2 der Stäbe*** das Gegenstück zur Sonne. Es gilt, das Spiel von Nähe und Distanz für sich selbst zu klären. Immer gemeinsam ist auch zu viel, es ist wichtig, auch mal zu zu machen, und den Anderen die eigenen Grenzen zu zeigen. Wir müssen nicht für alles zur Verfügung stehen, was von anderen Menschen an uns herangetragen wird. Wir dürfen und können unsere Werte und Grenzen wahren, und wir dürfen und können auch „Nein“ sagen.

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Bei aller Freude mit anderen zusammen, braucht es auch manchmal die Einsamkeit…

Fazit: Das Männliche in der Welt wird dazu bewegt, sich eigener Gefühle bewusst zu werden, und auch diese anzuerkennen und zu leben. Damit eröffnet sich eine neue Entwicklungschance in Richtung von Gemeinschaften und Gemeinsamkeiten, in denen dann jeder Mensch für sich seine eigenen Verfügbarkeiten klären kann.

Es bleibt spannend!

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3. Juni 2019, Schwarzmond

Es ist wieder mal etwas stressig, alle Details kommen gleichzeitig, und das Aufnehmen der Einzelheiten ist fast unmöglich. So fließt das Leben, und manchmal kommt es einem vor, als liefe es an einem vorbei. Wie erlebt ihr diese Zeit der Wandlung?

Hier zeigt uns die Schwarze Mondin, was sie dazu zu sagen hat… Das Orakel:

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In der Situation finden wir diesmal die Karten ***5 der Steine*** und ***Pan***. Diese beiden erzählen uns davon, dass immer mal wieder alte, überkommene Strukturen brechen müssen, und wir das nicht allzu schwer nehmen sollten. Wir werden geprüft, und wir werden an den Fluss des Lebens erinnert, der eine ständige Veränderung darstellt. „Du steigst niemals zweimal in den gleichen Fluss!“ ist ein Sprichwort, das uns zeigt, wie (einfach) das Leben eben ist. Veränderungen gehören dazu, was oben ist, wird irgendwann unten sein, und umgekehrt, und nichts auf dieser Erde ist gekommen, um ewig zu bleiben …. nicht mal das Leben der Erde selbst. So können wir denn mit der Veränderung leben, oder sie ablehnen, es wird so bleiben, so lange wir hier leben dürfen. Und die beste Methode, damit zurecht zu kommen, ist das Leben als Spiel zu erkennen … wie das Orakel 😉

Die Entwicklungskarte in dieser Phase ist die Karte ***das Universum***. Sie sagt uns, wenn wir schon ständige Veränderung haben, dann ist es am sinnvollsten, wenn wir lernen, alles loszulassen! Das ist eine wichtige Lehre, denn wir halten so gern fest, damit die Veränderungen nicht so deftig werden. Aber was hilft es uns, an alten Verhaltensweisen und Verantwortlichkeiten, wie auch an Schuldgefühlen oderauch Schuldzuweisungen festzuhalten? Im katholischen „Vaterunser“ heißt es „…vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“. Diese Zeile hat es in sich, so befreien wir uns wirklich von allen Verstrickungen, indem wir einfach loslassen, wie Hans im Glück!

Und im Ergebnis erzählt uns die Karte ***Die Mäßigung***, dass unser Maß tatsächlich das Maß aller Dinge für uns ist. Wenn wir wissen, wie das wirklich aussieht, dann können wir wirklich in Harmonie leben. Und jeder Mensch hat sein ganz eigenes Maß aller Dinge, das nur für ihn und sonst niemand existiert. Insofern ist es nur logisch, dass wir dieses Maß nicht nur für uns finden, sondern auch kommunizieren sollten. Keiner kennt das Maß des Anderen, wenn es nicht kommuniziert wird …

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Bild von Henri Van Ham auf Pixabay … ich geh dann mal meine eigenen Wege …

Fazit:  Leben ist Veränderung, die wir spielerisch gestalten und annehmen können. Befreien wir uns aus alten Verstrickungen, machen wir es uns damit leichter, und finden unser eigenes Maß aller Dinge, mit dem wir Harmonie in unser Leben bringen können.

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Walpurgis-Vollmond, 18. Mai 2019

Es ist eine ambivalente Zeitphase, in der wir uns gerade befinden. Immer wieder geht es darum, uns selbst in den Anderen zu sehen, und damit auch in uns zu spüren, welche Anteile noch angeschaut werden können. Da steht uns höchstens unsere eigene Schuldfrage im Weg, und dabei geht’s garnicht um Schuld oder Unschuld. Durch das Spiegeln können wir uns selbst besser wahrnehmen, und dadurch natürlich auch besser kennen lernen … wenn wir denn auf die Schuldfrage verzichten.

Was erzählt uns denn die Walpurgis-Vollmondin? Hier ihr Orakel:

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Die Situationskarten ***Brahma*** und ***die Herrscherin*** zeigen uns in aller Deutlichkeit, dass es nicht ganz einfach ist, unsere Weiblichkeit zu leben. Wir geraten sogar ziemlich in Stress damit, und das ist nicht unbedingt eine schöne Situation. Eigentlich dürfen wir so weiblich sein, wie wir tatsächlich sind, und wir dürfen alle unsere weiblichen Seiten leben. Es ist wie der Versuch des Fliegens mit nur einem Flügel, so lange wir das Weibliche unterdrücken. Es ist einfach beides in der Welt vorhanden, und es geht nur miteinander. Also ist es sehr sinnvoll, wenn wir uns zeigen in all unserer Pracht, der männlichen wie der weiblichen.

Die Entwicklung zeigt uns den ***Re***, also den männlichen Part, der sehr autoritär erscheint, als Macho und als mehr oder weniger autoritärer „Vater“. Mit diesem umzugehen bedeutet nichts weniger, als sich dem Angstmechanismus zu stellen, dem wir immer dann begegnen, wenn so eine „Autoritätsperson“ in unserem Leben auftaucht. Das können  angepasste Behördenvertreter sein (männlich oder weiblich), oder laute, aggressive oder auch manipulierende Menschen. Immer wieder gibt es solche menschliche Exemplare, die nicht aus sich heraus, sondern aufgrund ihrer Position eine Autorität sind. Wie gehen wir -uns angemessen- damit um? Sich dieser Frage zu stellen ist in dieser Mondphase eine wesentliche Aufgabe. Vielleicht können wir damit auch der Frage nachspüren, was uns daran eigentlich so Sorgen macht…

Das Ergebnis in dieser Mondphase ist die Karte ***der Stern***. Sie zeugt von der äußerst menschlichen (eigentlich göttlichen) Möglichkeit der Hoffnung und des Urvertrauens. Durch diesen Prozess der Klarheit, was die äußeren Autoritäten und unseren Umgang damit angeht, haben wir jetzt wieder einen Teil unseres Urvertrauens zurückgewonnen. Das bringt gleichzeitig berechtigte Hoffnung in die Zukunft, denn alles, was wir uns wieder zurückgeholt haben, zeigt uns den Weg nach vorn.

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So wie sich die Natur alter verlassener Ruinen wieder bemächtigt, können wir uns auch alte Anteile zurückerobern …

Fazit: Diese Mondphase bringt uns gute Möglichkeiten, einen großen Schritt zu wagen … heraus aus der stressigen Unterdrückung der weiblichen Seite, hinein in die eigensinnige und eigenverantwortliche Klarheit alten Autoritäten gegenüber. Am Ende bringt uns das unser Urvertrauen zurück, das die meisten schon zu Kinderzeiten mehr oder weniger verloren haben.

Eine hoffnungsvolle Angelegenheit …!

PS. das Bild ist von Pixabay

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5. Mai 2019, Schwarzmond

Unsicherheit liegt in der Luft. Wir haben es wohl gerade mit Situationen zu tun, die wir nicht ganz einschätzen können. Wie können wir damit umgehen? Vielleicht, indem wir die Unsicherheiten annehmen und damit spielen… Es ist Teil der Veränderungen, die anstehen, dass wir uns nicht mehr so sicher fühlen können.

Schauen wir mal, was die Schwarze Mondin uns zu sagen hatte:

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Wir haben diesmal als Situationskarten zwei Kelche, die ***7 der Kelche*** und die ***4 der Kelche***. Eine interessante Kombination. Sie zeigt uns, dass wir einerseits gerade geneigt sind, den Fokus auf Negatives zu legen, obwohl es wesentlich mehr Positives zu entdecken gäbe. Dadurch haben wir dann andererseits keine Möglichkeit, Gefühle zu geben oder anzunehmen, weil wir es uns selbst versagen. Es entsteht also eine Blockade, denn wir sehen vor allem das, was uns nicht gefällt.

Als Entwicklungsmöglichkeit liegt hier die ***4 der Steine***. Sie erzählt uns, dass wir uns zunächst darüber klar werden könnten, was eigentlich für uns das Wesentliche ist, in allen Bereichen des Lebens. Wir verrennen uns zu leicht in Dinge, die für uns nicht wirklich relevant sind. Und wir versuchen, Dinge und Situationen zu klären, die nicht unsere Baustelle sind … dadurch ist die eigene Baustelle schon lange stecken geblieben! Und dann gilt es, uns auf dieses Wesentliche zu reduzieren, denn alles Andere verzettelt unsere Kraft.

Als Ergebnis haben wir ***Brahma***, den der alles sieht, alles weiß und alles gleichzeitig bewegt. Die Karte zeigt schon deutlich, was sein Thema ist: Es geht darum, wirklich alles im Blick und im Griff zu behalten. Das wird nicht gut funktionieren, denn kein Wesen dieser Erde ist so perfekt, wie der menschliche Verstand es meinen würde! Also machen wir uns selbst doch nochmal diesen menschengemachten Stress… Aber wir haben zumindest die Chance, es diesmal zu erkennen und zu staunen!

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Was liegt dir wirklich am Herzen?

Fazit: Es ist tatsächlich eine unsichere Zeit, denn wir stellen uns gefühlsmäßig ein Bein mit unserem Perfektionismus. Wir können aber zu einem guten Ergebnis kommen, wenn wir uns klarmachen, was für uns wirklich wesentlich ist, und dann den Stress der Perfektion verlassen (auch den des „Richtigmachens“).

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05. April 2019, Schwarzmond

Zur Zeit haben wir Freud und Leid in kurz aufeinander folgendem Wechsel. Wenn ich gerade noch glücklich über etwas gelächelt habe, kann ich im nächsten Moment von etwas Unerfreulichem überrascht werden. Eigentlich war das ja schon immer so, aber zur Zeit scheint das Leben uns zeigen zu wollen, dass wir die Ruhe nur in uns selbst finden …

Schauen wir, was uns die Schwarzmondin dazu sagen wollte:

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Die Situationskarten ***8 der Kelche*** und ***der Tod*** zeigen uns, dass wir uns immer noch ein wenig schwertun mit dem Loslassen alter, überholter Dinge, Situationen oder auch Verhaltensweisen. Nur daran zu denken verursacht schon Gefühlswirrwarr, und dann lassen wir es lieber wieder. Und dabei ist es natürlich gerade jetzt eine spannende und erquickliche Übung, zum Frühlingsbeginn und in der gesellschaftlichen Situation, sich mit Neuland zu beschäftigen. Dafür allerdings muss Altes weg, und das wird es auch ohne unser aktives Zutun machen…

Es geht nämlich, wie wir in der Entwicklungskarte ***Ass der Kelche*** sehen, um nichts Geringeres als unseren eigenen, heiligen Gral. Wir finden unser Glück eben nicht einfach so auf der Straße (auch wenn es dort tatsächlich liegt), sondern zunächst braucht es unsere Bereitschaft dazu. Und diese Karte an dieser Stelle sagt uns, dass wir lernen dürfen, uns unserem ganz eigenen Glück zu öffnen.

Und am Ende des Ganzen erzählt uns ***Krishna***, dass wir die Dinge nicht so tierisch ernst nehmen müssen. Erst vor kurzem habe ich eine Dokumentation über die Erforschung unseres Bewusstseins (bei ARTE) gesehen. Die Wissenschaftler haben immerhin schon wissenschaftlich festgestellt, was die Schamanen (und Hexen) schon seit Jahrtausenden wussten … unser Bewusstsein ist nur eine andere Form von Traum! Also, alles halb so wild! Das Haften an den Formen ist nur ein Teil des Traumes …

Wo ist der Stern, der dich ruft? Bild von PhotoVision auf Pixabay

Fazit: Aus einer gefühlsmäßig unsicheren Zeit, in der wir merken, dass uns alte Dinge nur am Wachstum hindern, lernen wir, unserem eigenen Stern zu folgen. Damit wird alles dann ein bisschen leichter …

Und diesmal gibt es noch ein besonderes Schmankerl! Ich habe vor, künftig das Ganze auch per Video nochmal rüberzubringen, da gibt es natürlich auch immer ein bisschen mehr Infos als schriftlich. Hier ist jetzt mal das erste:

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21. März 2019, Vollmond

Frühlingsbeginn, und zudem Vollmond, was für eine zauberhafte Mischung. Und ich war auf dieser wundervollen Insel der Aphrodite und der Katzen, auf Zypern, auch sehr zauberhaft!

Und hier jetzt das Orakel der Vollen Mondin:

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Vollmondorakel März 2019

Wir haben in der Situation die Karten ***5 der Kelche*** und ***3 der Stäbe***. Damit können wir Ent-Täuschungen erleben, die allerdings -wie immer- mit unseren Erwartungen verknüpft sind. Welche Erwartungen haben wir, und welche davon können wirklich erfüllt werden? Zudem geht es darum, erstmal etwas in uns reifen zu lassen, bevor wir es äußern. Das ist sehr oft sinnvoll, besonders wenn wir in Auseinandersetzungen geraten. Bei vielen Überlegungen ist es besser, sie nochmal durch Kopf und Bauch gehen zu lassen, bevor wir sie äußern…

In der Entwicklung liegt die buchstäbliche Mutterkarte, die ***Venus von Willendorf***. Sie ist eine Autorität, wird nicht nur als Mutter geschätzt, sondern vor allem auch als die Weiblichkeit schlechthin, als machtvolle Verkörperung des Weiblichen. Als solches zeigt sie uns, dass wir Frauen es lernen dürfen, für unsere Weiblichkeit zu stehen, für unsere weiblichen Ansichten standhaft einzustehen und uns nicht den Mund verbieten zu lassen. Und das in aller Liebe!

Als Ergebnis erzählt uns die Karte ***Der Mond***, dass wir mit dieser Lernaufgabe auf alte Ängste stoßen, die kollektiv noch nicht gut verarbeitet sind. Das ist nicht verwunderlich, denn wie viele Jahrhunderte schon geben Mütter und Väter ihren Töchtern mit, dass es sinnvoll ist, sich in die Dinge zu fügen. Nun können wir mit diesen Ängsten kreativ umgehen, das gibt uns insgesamt ganz neue Möglichkeiten. Wir können unsere ganze Kreativität einsetzen, um diese neuen Möglichkeiten des gesellschaftlichen und privaten Umgangs von männlich und weiblich miteinander neu zu gestalten.

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Fazit: Wir können unsere Weiblichkeit deutlich ausdrücken, ohne dass wir gleich in allem neue Feindschaften schüren. Damit haben wir unsere diesbezüglichen Ängste zwar noch nicht alle im Griff, aber mit kreativen Ansätzen kommen wir sehr viel weiter als mit den alten, überholten Kämpfen.

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6. März 2019, Schwarzmond

Diesmal rede ich nicht lange rum, sondern geh gleich weiter zum …

Orakel der Schwarzen Mondin:

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In der Situation haben wir diesmal die ***2 der Stäbe*** und die Karte ***der Tod***. Wir haben also in dieser Zeit gerade das Thema, dass wir nicht zu allem bereit sein wollen und das auch nicht müssen. Wir müssen nicht allem und jedem zur Verfügung stehen, es ist unsere Entscheidung, auch mal die Annahme zu verweigern… Zudem geht es um Loslassen alter und überkommener Ansätze, also um den Tod dessen, was nicht mehr gut tut.
In unserer Gesellschaft hat der Tod keinen guten Ruf, wir versuchen im allgemeinen, seine Existenz so lange es geht zu leugnen. Und dabei ist es der Tod, der eigentlich hier auf der Erde erst das Leben ermöglicht. Und die Karte „Der Tod“ hat auch genau diesen Hintergrund. Wenn wir beispielsweise eine Schlange beim Häuten betrachten, dann sehen wir, dass die Häutung einerseits nicht ganz einfach für sie ist. Andererseits würde die Schlange insgesamt sterben, wenn sie sich nicht aus ihrer alten, zu eng und klein gewordenen Haut befreien könnte. Leben ist Veränderung, und diese ist hier auf Erden nur möglich, wenn etwas Überholtes sterben kann.

Als Entwicklung haben wir die Karte ***der Eremit***. Sie zeigt an, dass wir uns mit einem Rückzug in die Ruhe und Stille in dieser Zeit einen großen Gefallen tun. Wir brauchen wieder ein bisschen Licht vom Göttlichen Licht, und das bekommen wir nirgends besser als in einer ausreichenden Ruhe- und Stille-Phase, am besten sogar ganz allein und an einem anderen Ort als unserem alltäglichen. Dann können wir unsere Ressourcen wieder auffüllen, und das Leben wird uns danach wieder besser und leichter gelingen.

Die Ergebniskarten sind die ***7 der Schwerter*** und die ***8 der Schwerter***. Wir haben es also mit Vorstellungen, und auch mit Grübeleien, Zweifeln und Sorgen zu tun. Dies entspringt regelmäßig unserem Verstand, der geneigt ist, alles zu durchdenken, zu bezweifeln und uns zur Vorsicht mit Sorgen zu überziehen. Grundsätzlich ist das nicht schlecht, denn Zweifel bringen uns durchaus auch weiter. Aber es ist die Frage, ob es unser Hauptthema sein kann. In dieser Zeit jedenfalls sind es Existenz- und Verlustängste, die uns quälen können, und das noch verbunden mit der Annahme, dass sich da was unangemessen in unser Leben einmischen will. Wir könnten da Abhilfe schaffen, indem wir mit unseren Gedanken und Vorstellungen einfach mal spielen, und unsere Aufmerksamkeit anderen Gegebenheiten zuwenden als veralteten (negativen) Gedankenmustern.

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Türen öffnen oder schließen, alles hat seine Zeit!

Fazit: Wir haben die Aufgabe, uns selbst ausreichend Zeit für Ruhe und Stille zur Verfügung zu stellen, damit wir es leichter haben mit der Auflösung alter Vorstellungen und Glaubenssätze. Diese können sehr hartnäckig sein, denn sie gehören zum menschlichen Leben wie unser „tierischer“ Körper. Aber es ist möglich, damit leichter umzugehen, und dazu brauchen wir Stille und Rückzug, besonders in dieser Phase.

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19. Februar 2019, Vollmond

Diesmal hab ich doch tatsächlich den Schwarzmond völlig verplant, es tut mir leid! Ich habe die Schwarzmond-Orakel für das gesamte Jahr in den Rauhnächten gelegt, und ich wollte sie eigentlich schon längst veröffentlichen. Aber leider bin ich nicht dazu gekommen bisher, aber bis zum nächsten Schwarzmond werde ich es sicher schaffen…

Aber hier jetzt erstmal das Orakel der Vollen Mondin:

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Wir haben als Situationskarten die ***3 der Steine*** und ***das Universum***. Die beiden erzählen uns, dass wir eine gute Grundlage
schaffen für neue Strukturen, indem wir uns aus alten Verantwortlichkeiten und Schuldgefühlen befreien. Die brauchen wir schon lange nicht mehr , und somit dürfte uns das auch nicht so schwer fallen, wenn wir nicht immer wieder mit alten Vorstellungen zu kämpfen hätten. Damit stellt sich dann ein Gefühl von wahrer Freiheit ein …

Die Entwicklung zeigt uns mit der Karte ***Ass der Steine***, dass sich da noch etwas Neues ereignen kann in Sachen Struktur. Wir können etwas manifestieren, was schon lange in unseren Vorstellungen Form angenommen hat. Jetzt kann es verwirklicht werden.

Als Ergebnis haben wir gleich nochmal 2 Karten, die ***5 der Steine*** und ***der Narr***. Diese beiden in Kombination sagen uns, dass es in unserem Lebensgerüst Strukturen gibt, die jetzt brechen müssen, damit alles gut weitergehen kann. Das ist nicht unbedingt eine schöne Erfahrung, aber sie ist sehr hilfreich für unseren weiteren Weg. Es wird uns helfen, unsere eigenen Dinge leichter voranzubringen und passende Pfade für die Zukunft zu finden.

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Fazit: Diesmal geht es um Strukturen, um mehr oder weniger festgefahrene Gerüste, die sich weiter entwickeln dürfen. Wir haben die Möglichkeit, Neues in die Wege zu leiten, und wir können mit Altem aufräumen. Dadurch finden wir unseren eigenen Weg um Einiges leichter als bisher.

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21. Januar 2019, Super-Blut-Vollmond

Der Januar dieses neuen Jahres hat einigermaßen gemütlich begonnen, aber nun nimmt das Jahr schon wieder an Fahrt auf. Und schon haben wir wieder zu kämpfen mit den eingeprägten Verhaltensweisen, die uns schon seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden das Zusammenleben schwer machen. Wie regeln wir die Themen Nähe und Distanz, Schuld, das Weibliche und das Männliche, unsere Vorstellungen? Es bleibt spannend ..

Und hier ist das Orakel der Super-Blutmondin:

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Wir haben diesmal in der Situation die Karten ***Venus von Willenberg*** und ***Der Teufel***. In Kombination erzählen uns die beiden, dass das Weibliche noch immer im Dilemma „Heilige Mutter oder Hure“ feststeckt. Wenn wir das aber genauer betrachten, dann haben unsere Vorfahren mit den mütterlich-runden Figurinen nicht nur die Fruchtbarkeit dargestellt, wie uns die Historiker gern immer mal weismachen wollen. Eine äußerlich starke Frau ist schlicht durch ihre äußerliche Fülle schon eine sichtbare Autorität. Das soll nicht heißen, dass schlanke Frauen keine sind, aber da muss man(n) schon zwei Mal hinschauen.
Und jetzt sind wir aufgefordert, uns diese Wertvorstellungen neu anzuschauen… Ist der Schlankheitswahn vielleicht einfach nur hintergründig ein psychologischer Machtkampf? Der Teufel könnte darauf hinweisen, dass wir uns dessen jetzt langsam bewusst werden! Die zweite Aufforderung ist dann, mit unseren eigenen Einstellungen ein bisschen zu spielen …

Die Entwicklungskarte in dieser Phase ist die ***10 der Steine***. Wenn wir sie als Entwicklungspotenzial verstehen, geht es darum, uns klar zu machen, was wir in den letzten Monaten gestemmt haben. Wir haben lange an unseren Strukturen gearbeitet, und wir haben inzwischen gute und stabile Gefüge und Lebensgerüste geschaffen. Wir dürfen uns zurücklehnen und einfach mal die Stabilität genießen… auch vor dem Hintergrund zu wissen, dass nichts Irdisches ewig währen wird.

Das Ergebnis zeigt uns durch die ***Nut***, dass wir jetzt angehalten sind, uns unsere Welt mal liebevoll analytisch anzusehen. Wo haben wir wirklich Schönes erreicht, wo dürfen wir uns freuen, wo finden gute Gespräche und echte Kommunikation statt? Das sind die Gebiete, die uns in dieser Zeit besonders wesentlich sind.

Fazit: Das Weibliche in der Welt ist wieder gefragt, sich selbst zu reflektieren. Wollen wir die alten überkommenen Vorstellungen so stehen lassen? Es ist an uns zu sehen, was schon alles erreicht wurde, und jetzt Resümee zu ziehen, und die Früchte unserer Bemühungen zu ernten.

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6. Januar 2019, Schwarzmond

Mit diesem Schwarzmond beginne ich eine neue Phase bei den Mondorakeln: Ich habe in den Rauhnächten für jeden Schwarzmond das Orakel schon gemacht, so dass ich jetzt diese Orakel künftig hier zur Verfügung stelle. Die allgemeinen Schwarzmond-Orakel werden dann künftig für den ganzen Zyklus gelten, und die Vollmond-Orakel für die Zeit vom Voll- bis zum Schwarzmond. Wer zu Schwarzmond das übliche Orakel von mir möchte, bekommt das aber natürlich -wie immer – direkt zur Zeit der Schwarzen Mondin!

So, hier jetzt also das Rauhnächte-Orakel für die erste Schwarze Mondin 2019 (gilt bis zum 4. Februar!):

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Wir haben als Situationskarten die ***2 der Stäbe*** und die ***7 der Steine***. Diese beiden kombinieren das Verschließen vor äußeren Einflüssen und den selbstbewirkten Bruch. Es wird also in den nächsten ca. 4 Wochen sinnvoll sein, immer wieder zu überprüfen, ob wir wirklich für die Angelegenheiten anderer Menschen zur Verfügung stehen wollen oder nicht. Wenn wir uns nicht zu Objekten machen lassen wollen, dann ist es gut, auch mal deutlich zuzumachen, und sich nicht alles aufzwingen zu lassen. Da ist dann eventuell sogar besser, einen Bruch einer alten Struktur zu vollziehen, damit Neues entstehen kann. Und das will durchgesetzt werden, mit deutlicher Zielsetzung und einem klaren Willen.

In der Entwicklung liegt mit der Karten ***Parzival*** als Lernaufgabe, dass wir uns zwar durchaus bewusst sind, dass wir damit unserem eigenen heiligen Gral sehr nahe kommen. Aber wir haben Angst davor, diesen wirklich anzunehmen. Wir ziehen eher die Hand zurück, weil wir nicht wissen, welche Aufgaben wir damit übernehmen und welche Verantwortung das eventuell mit sich bringt. Dabei ist die einzige wirkliche Verantwortung im Leben die für die eigene Bewusstwerdung …

Als Ergebnis birgt die ***4 der Stäbe*** eine wichtige neue Möglichkeit, die wir aber vorerst noch nicht richtig sehen können. Es ist wie ein Geschenk, eine Fähigkeit, eine Gabe, die wir im Augenblick noch nicht wahrnehmen können. Sobald wir das Auge dafür öffnen, werden wir diese Vision verstehen, und dann kann uns nichts mehr halten (außer wir selbst!)

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Ohne Strukturen loszulassen können keine neuen entstehen …

Fazit: Der Beginn des Jahres ist dem Räumen gewidmet. Wir befreien uns von alten, überkommenen Strukturen, und damit bekommen wir aber zunächst ein bisschen Angst vor dem Neuen, was da kommen will. Am Ende aber spüren wir, dass das Neue uns gut tun wird, sobald wir die Augen öffnen…

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