Archiv der Kategorie: Orakel der Mondzeiten

Orakel der Schwarzen und Vollen Mondin sind hier zu finden…

30. August 2019, Schwarzmond

Ja, die Zeiten sind gerade wieder etwas hektisch, und da geht es vor allem um die Klarheit, was denn wirklich wichtig ist. Dann erst lässt sich die Situation immer wieder leicht händeln, denn wir wissen, was wann zu tun ist…

Hier nun also endlich das Orakel der Schwarzen Mondin von letzter Woche …:Kartenlegen, Mondorakel, Wanderhexe, Wahrsagen

Wir haben in der Situation zwei Karten, die Väter darstellen… den ***Re*** und den ***Old Man***. Der Eine steht für die Autorität, die von außen kommt, also geht es einerseits um unseren Umgang mit äußeren Autoritäten, mit Regeln und Gesetzen (inwieweit stellen wir uns ihnen entgegen bzw. befolgen sie mehr oder weniger blind), und andererseits haben wir mit dem Old Man in gewissem Sinne einen Gegenspieler. Er hinterlässt Spuren im Leben Anderer, positive wie negative, und das tun wir alle, ob wir es wollen und bewusst tun oder nicht. Insofern ist es sinnvoll, sich das klar zu machen, und dann auch zu erkennen, welche Spuren wir hinterlassen wollen… Dann wissen wir auch, welche Geister uns später folgen werden!

Die Entwicklung zeigt sich die ***Isis***. Die vielbrüstige Göttin erklärt uns, dass wir selbst diejenigen sind, die die Plätze in unserem Leben verteilen, war sie doch die Göttin, die den ägyptischen Pharaonen der alten Zeit den Platz gab. Wenn wir also in dieser Mondphase spüren, dass es sinnvoll wäre, den Menschen um uns herum, ob Autoritäten oder Freunden oder Verwandten …, neue Plätze zuzuweisen, sind wir auf ihrem Weg.

Als Ergebnis haben wir mit der Karte ***der Mond*** die direkte Erkenntnis der Mondin selbst. Sie zeigt uns unsere tiefsten Sehnsüchte und auch Ängste, und sie zeigt uns gleichzeitig, dass wir damit am besten sehr kreativ umgehen. Wir alle haben eine Vergangenheit, und vieles davon haben wir in Kisten verpackt und gut verschnürt in den untersten Bereich unserer Erinnerungen verbannt. Es handelt sich hier nicht nur um negative Erfahrungen, darunter liegen unsere Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte, die wir im Augenblick der negativen Erfahrung eigentlich hätten leben wollen. Jetzt können wir mit einem Schub an Kreativität rechnen, der uns dazu anregt, genau diese Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte kreativ auszudrücken…

Kartenlegen, Mondorakel, Orakel, Wanderhexe

Fazit: Die alten Herren, die uns mit alten, überholten Gesetzen versuchen in der Spur zu halten, haben einen Gegenspieler im Bewusstsein, dass wir alle und immer auch die Macht haben, Spuren zu hinterlassen. Wenn wir jetzt die Klarheit haben, dass wir in unserem Leben den Menschen den Platz gegeben haben, den sie jeweils haben, wissen wir auch, dass wir selbst das ändern können. Am Ende dann können uns selbst unsere alten Ängste nicht mehr daran hindern, neue, kreative Wege zu gehen … Legen wir los! 🙂

Facebooktwitterrssby feather

15. August 2019, Vollmond zur Kräuterweihe

Der August ist – wie der Februar – ein Frauenmonat. Und genau jetzt, zur Kräuterweihe, einem wichtigen Frauenfest, wollte sich die Volle Mondin zeigen in ihrem ganzen Glanz! Wer noch keinen Kräuterbuschel geweiht hat dieses Jahr, kann es jetzt noch tun, die Energien sind noch eine Weile vorhanden. Informationen zu den Buscheln findet ihr jede Menge über Google, und es lohnt sich, da die eigene Intuition spielen zu lassen…

Nun aber direkt zum Orakel der Vollen Mondin:

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe

Diesmal haben wir in der Situation etwas widersprüchliche Energien… mit der ***2 der Kelche*** kommt die Liebe ins Leben, es sind liebevolle Begegnungen und auch Verliebtsein in Menschen und andere Wesen, Tätigkeiten, ja sogar Dinge mit im Repertoire. Wir können uns sehr wohl damit fühlen. Gleichzeitig aber ist die ***5 der Schwerter*** eine Energie der Sorgen, Nöte und des Streits, was dem Ganzen eher eine kämpferische Beimischung gibt.

In der Entwicklung haben wir mit der Karte ***Ass der Steine*** gute Chancen, aus dem heraus eine alte Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Es sieht so aus, als könnte in dieser Phase wirklich etwas auf die Welt kommen, was wir uns schon lange so erhofft haben. Bleiben wir dran, und schauen, was sich manifestieren wird.

Als Ergebnis zeigt uns die ***10 der Schwerter***, dass wir es in dieser Mondphase schaffen werden, unsere inneren Selbstvorwürfe, Zweifel, Gedanken und Sorgen mal zur Ruhe zu bringen. Die Wunden, die wir uns durch unsere inneren Gedankenkriege zugefügt haben, können wir jetzt heilen lassen. Es ist unsere Entscheidung, uns die Zeit für diese Gedankenruhe und damit für die Heilung zu nehmen…

Orakel, Kartenlegen, Wanderhexe, Mondorakel
Bild von Myriam Zilles auf Pixabay

Fazit: Aus den ambivalenten Energien heraus lässt sich in dieser Phase Neues erschaffen, und damit haben wir die Möglichkeit, unsere inneren Wunden heilen zu lassen.

Facebooktwitterrssby feather

1. August 2019, Schwarzmond

Spannende Zeiten haben wir, nicht nur mit dem Klimawandel, der uns unvorhersehbare und komplizierte Wetterereignisse bringt, sondern vor allem auch in unseren Beziehungen, die nicht mehr einfach vor sich hin laufen… Freuen wir uns an der Änderung, und schaffen wir Möglichkeiten, dass alles gut ausgeht, für uns und unsere Umwelt. Dann haben wir gute Karten für unsere Zukunft.

Hier ist das Orakel dieser kraftvollen Schwarzmondin:

Kartenlegen, Mondorakel, Orakel, Wanderhexe

Die Zeit ist eigentlich ganz wundervoll, der gerade begonnene Frauenmonat August zeigt sich mit den Karten ***6 der Kelche*** und ***Herrscherin*** im besten Licht. Die Situation wird erfreulich, wenn wir uns unseren Visionen und der Freude verschreiben. Die Hoffnungen, die wir uns machen, sind durchaus berechtigt. Und wenn wir dann noch unsere Weiblichkeit leben, und damit auch unserer Kreativität freien Lauf lassen, haben wir eine zauberhafte Zeit! Wir können uns, getragen  von unseren weiblichen Möglichkeiten und der damit verbundenen Freude, so richtig gut verwirklichen.

Allerdings haben wir da noch eine Aufgabe. Die Entwicklungskarte ***7 der Steine*** zeigt an, dass uns Verlust- und Existenzängste plagen können, wenn wir dies zulassen. Die Ordnung der alten Männer (wie Hermann Haindl diese Karte benannte) ist bedrohlich, und sie ist schon lange nicht mehr zeit- und menschengemäß. Dennoch verteidigen die „alten Männer“ oder auch ihre dienstbaren Geister sie bis in die kleinsten Details, wie zB in der Frage des Klimawandels. Es geht jetzt als Lernaufgabe darum, diese Ängste nicht mehr zuzulassen, sondern uns mit anderen Gedanken zu beschäftigen.

Als Ergebnis zeigt uns die ***2 der Stäbe***, dass wir nicht für alles zur Verfügung stehen müssen. Wir dürfen auch einfach mal zumachen, und die Verantwortung an diejenigen abgeben, die den Blödsinn gemacht haben. Wir müssen auch nicht für alles und jeden bereitstehen, jedem helfen, alles in Ordnung bringen oder für jeden Job bereit sein. Es ist an uns, auch NEIN zu sagen!

kartenlegen, orakel, mpndorakel, wanderhexe

Fazit: Das ist doch eine gute Nachricht, wir müssen nicht alles tun, was jemand an uns heranträgt. Wir müssen nicht zur Verfügung stehen, wir haben durchaus auch die Möglichkeit, unser Inneres zu schützen, wenn wir das denn möchten. Und die Zeit ist gut, wir können unsere Weiblichkeit in vollem Umfang leben, und uns an den Gaben der Natur im Frauenmonat August erfreuen.

Facebooktwitterrssby feather

16. Juli 2019, Vollmond (mit partieller Mondfinsternis)

Dies war eine Zeit der Herausforderungen, eine Zeit des Wandels, zwischen der letzten Schwarzen und der jetzigen Vollmondin! Ich hoffe sehr, ihr habt alle die Transformationen gut überstanden, und könnt jetzt gestärkt in die neue Zeitphase eintreten…

Hier ist das Orakel dieser besonderen Vollmondin:

Kartenlegen, Orakel, Wanderhexe, Mondorakel

Wir haben in der Situation die Möglichkeit, mit der ***6 der Stäbe*** und der ***10 der Kelche*** zunächst mal alte Gewohnheiten aufzugeben, die uns schon lange nicht mehr gut tun. Dabei kann es sich ebenso um’s Rauchen drehen, wie auch um das späte oder frühe Schlafen, je nach Gusto. Aber vor allem geht es auch darum, einen kurzfristigen Gewinn oder Genuss dem langfristigen Glück vorzuziehen…
Gewohnheiten haben wir uns angewöhnt, weil sie uns zu irgendeiner Zeit richtig und sinnvoll vorkamen. Jetzt ist eine gute Zeit, sie loszuwerden, wenn sie für uns jetzt nicht mehr sinnvoll sind.
Zudem haben wir einen ganz guten Flow zur Zeit, von dem wir aber wissen, dass er nicht „von allein“ anhalten wird. Im Augenblick können wir ihn einfach mal genießen, aber der Genuss hat seine Grenzen.

In der Entwicklung zeigt uns die Karte ***Pan*** als Lernaufgabe, dass wir es uns erlauben dürfen, die Dinge nicht so bierernst zu nehmen. Spielerischer mit dem Leben umzugehen fördert den Humor (eine der göttlichen Eigenschaften des Menschen) und die Gelassenheit, und damit nicht zuletzt auch die Zufriedenheit. Es liegt immer an uns selbst, was wir mit den Ereignissen machen, wie wir sie bewerten und wie wir letztlich damit umgehen.
Dabei geht es nicht darum, alles einfach so hinzunehmen. Der Trick ist, die Perspektive zu wechseln, am besten in Richtung Vogelperspektive, und sich das Ganze aus einiger Entfernung anzusehen. Wenn wir es wieder auf das Spiel beziehen, dann schauen wir aus der Perspektive der/s Spielenden, nicht aus der Perspektive der Spielfigur! Das gelingt nicht immer gleich, aber es ist immer einen Versuch wert…

Im Ergebnis sehen wir mit der ***9 der Kelche***, dass wir es schaffen können, an die Quelle unseres Glück zu kommen. Das bedeutet, wir haben die Chance, das zu finden, was uns wirklich langfristig glücklich macht.
Das ist eine sehr individuelle Angelegenheit, und es ist in den allermeisten Fällen keine äußere Quelle, es kommt eher von innen, als Fähigkeit, Traum, Vision …. Alles was wir im Außen finden, ist ein vorübergehendes „Glückchen“. Auch das kann uns für eine Weile zufriedenstellen, aber es wird nicht nachhaltig wirken.

Kartenlegen, Mondorakel, Wanderhexe, Orakel
Unsere Quelle des Glücks hat immer mit dem zu tun, was wir geben, nicht mit dem, was wir von jemandem erhalten können.
Bild von Наталья Коллегова auf Pixabay

Fazit: Mit dem Aufgeben alter Gewohnheiten, die im Zusammenhang mit dem kurzfristigen „Flow“ uns gute Gefühle bringen, uns aber nicht nachhaltig zufriedenstellen, haben wir jetzt die Aufgabe, uns spielerischer mit dem Leben zu beschäftigen. Damit gelingt uns der Sprung, unsere eigene Quelle zu finden und damit nachhaltig für unser eigenes Glück zu sorgen.

Facebooktwitterrssby feather

17. Juni 2019, Vollmond

Eine heiße Phase, in vielerlei Hinsicht, kommt auf uns zu. Die Ausläufer sind schon spürbar, alles ist ein bisschen hitziger, auch im übertragenen Sinne. Und die Sommersonnwende, auch Litha oder Alban Hevin, die am 21. Juni 2019 gegen 17.54 Uhr in unseren Breiten stattfindet, trägt das Ihre dazu bei. Wir sind auf dem Weg in den Hochsommer, und dürfen uns auf heiße und fruchtbare Zeiten freuen.

Die Volle Mondin hat schon mal ihr Orakel für die nächste Zeit da gelassen:

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe

In der Situation sehen wir die Karten ***der Herrscher*** und ***3 der Kelche***. Wie schon in letzter Zeit öfter festgehalten, geht es gerade jetzt darum, dass das Männliche in der Welt sich des eigenen Herzens bewusst wird. Und dieses Herz ist groß, es hat viel Platz für die Liebe, und würde diese auch gern zeigen, wenn das auch in der derzeitigen, patriarchal geprägten Welt nicht so gern gesehen wird. Umso spannender, dass wir gerade jetzt, in diesen hitzigen Zeiten, daran erinnert werden!
Für uns alle bedeutet es, dass wir das, was wir bisher als männlich kennen, jetzt auch als herzensverbunden spüren dürfen. Männer, die bislang versucht haben, ihre Gefühle eher zu verstecken (aus welchen Ängsten heraus auch immer), kommen jetzt direkt damit in Verbindung. Das mag anfangs noch mehr ängstigen, denn Gefühle sind nicht kontrollierbar, aber wenn der Mensch damit umgehen lernt, wird das Leben insgesamt um Einiges leichter.

Als Entwicklungskarte haben wir ***die Sonne***, was für die Sommersonnwende natürlich die ideale Karte ist! Sie zeigt uns, dass Zusammenarbeit und Zusammensein das Wesentliche für uns Menschen ist und bleibt. Wir sind Herdentiere, und zusammen um Einiges erfolgreicher in all unserem Tun, als in der Einzelanstrengung. Leider haben wir bisher in unserer gesellschaftlichen Struktur von klein auf gelernt, dass das individuelle Streben das bessere ist. Aber Egoismen führen zu Einsamkeit, und das wird vielen erst nach vielen schwierigen Prozessen bewusst.
Und auch Gemeinsamkeit will gelernt sein … deshalb ist die Sonne als Lernaufgabe ein spannendes Thema.

Im Ergebnis haben wir mit der ***2 der Stäbe*** das Gegenstück zur Sonne. Es gilt, das Spiel von Nähe und Distanz für sich selbst zu klären. Immer gemeinsam ist auch zu viel, es ist wichtig, auch mal zu zu machen, und den Anderen die eigenen Grenzen zu zeigen. Wir müssen nicht für alles zur Verfügung stehen, was von anderen Menschen an uns herangetragen wird. Wir dürfen und können unsere Werte und Grenzen wahren, und wir dürfen und können auch „Nein“ sagen.

Kartenlegen, Mondorakel, Orakel, Wanderhexe
Bei aller Freude mit anderen zusammen, braucht es auch manchmal die Einsamkeit…

Fazit: Das Männliche in der Welt wird dazu bewegt, sich eigener Gefühle bewusst zu werden, und auch diese anzuerkennen und zu leben. Damit eröffnet sich eine neue Entwicklungschance in Richtung von Gemeinschaften und Gemeinsamkeiten, in denen dann jeder Mensch für sich seine eigenen Verfügbarkeiten klären kann.

Es bleibt spannend!

Facebooktwitterrssby feather

3. Juni 2019, Schwarzmond

Es ist wieder mal etwas stressig, alle Details kommen gleichzeitig, und das Aufnehmen der Einzelheiten ist fast unmöglich. So fließt das Leben, und manchmal kommt es einem vor, als liefe es an einem vorbei. Wie erlebt ihr diese Zeit der Wandlung?

Hier zeigt uns die Schwarze Mondin, was sie dazu zu sagen hat… Das Orakel:

Kartenlegen, Mondorakel, Orakel, Wanderhexe, Schwarzmond

In der Situation finden wir diesmal die Karten ***5 der Steine*** und ***Pan***. Diese beiden erzählen uns davon, dass immer mal wieder alte, überkommene Strukturen brechen müssen, und wir das nicht allzu schwer nehmen sollten. Wir werden geprüft, und wir werden an den Fluss des Lebens erinnert, der eine ständige Veränderung darstellt. „Du steigst niemals zweimal in den gleichen Fluss!“ ist ein Sprichwort, das uns zeigt, wie (einfach) das Leben eben ist. Veränderungen gehören dazu, was oben ist, wird irgendwann unten sein, und umgekehrt, und nichts auf dieser Erde ist gekommen, um ewig zu bleiben …. nicht mal das Leben der Erde selbst. So können wir denn mit der Veränderung leben, oder sie ablehnen, es wird so bleiben, so lange wir hier leben dürfen. Und die beste Methode, damit zurecht zu kommen, ist das Leben als Spiel zu erkennen … wie das Orakel 😉

Die Entwicklungskarte in dieser Phase ist die Karte ***das Universum***. Sie sagt uns, wenn wir schon ständige Veränderung haben, dann ist es am sinnvollsten, wenn wir lernen, alles loszulassen! Das ist eine wichtige Lehre, denn wir halten so gern fest, damit die Veränderungen nicht so deftig werden. Aber was hilft es uns, an alten Verhaltensweisen und Verantwortlichkeiten, wie auch an Schuldgefühlen oderauch Schuldzuweisungen festzuhalten? Im katholischen „Vaterunser“ heißt es „…vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“. Diese Zeile hat es in sich, so befreien wir uns wirklich von allen Verstrickungen, indem wir einfach loslassen, wie Hans im Glück!

Und im Ergebnis erzählt uns die Karte ***Die Mäßigung***, dass unser Maß tatsächlich das Maß aller Dinge für uns ist. Wenn wir wissen, wie das wirklich aussieht, dann können wir wirklich in Harmonie leben. Und jeder Mensch hat sein ganz eigenes Maß aller Dinge, das nur für ihn und sonst niemand existiert. Insofern ist es nur logisch, dass wir dieses Maß nicht nur für uns finden, sondern auch kommunizieren sollten. Keiner kennt das Maß des Anderen, wenn es nicht kommuniziert wird …

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe
Bild von Henri Van Ham auf Pixabay … ich geh dann mal meine eigenen Wege …

Fazit:  Leben ist Veränderung, die wir spielerisch gestalten und annehmen können. Befreien wir uns aus alten Verstrickungen, machen wir es uns damit leichter, und finden unser eigenes Maß aller Dinge, mit dem wir Harmonie in unser Leben bringen können.

Facebooktwitterrssby feather

Walpurgis-Vollmond, 18. Mai 2019

Es ist eine ambivalente Zeitphase, in der wir uns gerade befinden. Immer wieder geht es darum, uns selbst in den Anderen zu sehen, und damit auch in uns zu spüren, welche Anteile noch angeschaut werden können. Da steht uns höchstens unsere eigene Schuldfrage im Weg, und dabei geht’s garnicht um Schuld oder Unschuld. Durch das Spiegeln können wir uns selbst besser wahrnehmen, und dadurch natürlich auch besser kennen lernen … wenn wir denn auf die Schuldfrage verzichten.

Was erzählt uns denn die Walpurgis-Vollmondin? Hier ihr Orakel:

Kartenlegen, karten, legen, Orakel, Wanderhexe, Mondorakel

 

Die Situationskarten ***Brahma*** und ***die Herrscherin*** zeigen uns in aller Deutlichkeit, dass es nicht ganz einfach ist, unsere Weiblichkeit zu leben. Wir geraten sogar ziemlich in Stress damit, und das ist nicht unbedingt eine schöne Situation. Eigentlich dürfen wir so weiblich sein, wie wir tatsächlich sind, und wir dürfen alle unsere weiblichen Seiten leben. Es ist wie der Versuch des Fliegens mit nur einem Flügel, so lange wir das Weibliche unterdrücken. Es ist einfach beides in der Welt vorhanden, und es geht nur miteinander. Also ist es sehr sinnvoll, wenn wir uns zeigen in all unserer Pracht, der männlichen wie der weiblichen.

Die Entwicklung zeigt uns den ***Re***, also den männlichen Part, der sehr autoritär erscheint, als Macho und als mehr oder weniger autoritärer „Vater“. Mit diesem umzugehen bedeutet nichts weniger, als sich dem Angstmechanismus zu stellen, dem wir immer dann begegnen, wenn so eine „Autoritätsperson“ in unserem Leben auftaucht. Das können  angepasste Behördenvertreter sein (männlich oder weiblich), oder laute, aggressive oder auch manipulierende Menschen. Immer wieder gibt es solche menschliche Exemplare, die nicht aus sich heraus, sondern aufgrund ihrer Position eine Autorität sind. Wie gehen wir -uns angemessen- damit um? Sich dieser Frage zu stellen ist in dieser Mondphase eine wesentliche Aufgabe. Vielleicht können wir damit auch der Frage nachspüren, was uns daran eigentlich so Sorgen macht…

Das Ergebnis in dieser Mondphase ist die Karte ***der Stern***. Sie zeugt von der äußerst menschlichen (eigentlich göttlichen) Möglichkeit der Hoffnung und des Urvertrauens. Durch diesen Prozess der Klarheit, was die äußeren Autoritäten und unseren Umgang damit angeht, haben wir jetzt wieder einen Teil unseres Urvertrauens zurückgewonnen. Das bringt gleichzeitig berechtigte Hoffnung in die Zukunft, denn alles, was wir uns wieder zurückgeholt haben, zeigt uns den Weg nach vorn.

Kartenlegen, Mondorakel, Orakel, Wanderhexe
So wie sich die Natur alter verlassener Ruinen wieder bemächtigt, können wir uns auch alte Anteile zurückerobern …

Fazit: Diese Mondphase bringt uns gute Möglichkeiten, einen großen Schritt zu wagen … heraus aus der stressigen Unterdrückung der weiblichen Seite, hinein in die eigensinnige und eigenverantwortliche Klarheit alten Autoritäten gegenüber. Am Ende bringt uns das unser Urvertrauen zurück, das die meisten schon zu Kinderzeiten mehr oder weniger verloren haben.

Eine hoffnungsvolle Angelegenheit …!

PS. das Bild ist von Pixabay

Facebooktwitterrssby feather

5. Mai 2019, Schwarzmond

Unsicherheit liegt in der Luft. Wir haben es wohl gerade mit Situationen zu tun, die wir nicht ganz einschätzen können. Wie können wir damit umgehen? Vielleicht, indem wir die Unsicherheiten annehmen und damit spielen… Es ist Teil der Veränderungen, die anstehen, dass wir uns nicht mehr so sicher fühlen können.

Schauen wir mal, was die Schwarze Mondin uns zu sagen hatte:

Kartenlegen, Mondorakel, Orakel, Wanderhexe

Wir haben diesmal als Situationskarten zwei Kelche, die ***7 der Kelche*** und die ***4 der Kelche***. Eine interessante Kombination. Sie zeigt uns, dass wir einerseits gerade geneigt sind, den Fokus auf Negatives zu legen, obwohl es wesentlich mehr Positives zu entdecken gäbe. Dadurch haben wir dann andererseits keine Möglichkeit, Gefühle zu geben oder anzunehmen, weil wir es uns selbst versagen. Es entsteht also eine Blockade, denn wir sehen vor allem das, was uns nicht gefällt.

Als Entwicklungsmöglichkeit liegt hier die ***4 der Steine***. Sie erzählt uns, dass wir uns zunächst darüber klar werden könnten, was eigentlich für uns das Wesentliche ist, in allen Bereichen des Lebens. Wir verrennen uns zu leicht in Dinge, die für uns nicht wirklich relevant sind. Und wir versuchen, Dinge und Situationen zu klären, die nicht unsere Baustelle sind … dadurch ist die eigene Baustelle schon lange stecken geblieben! Und dann gilt es, uns auf dieses Wesentliche zu reduzieren, denn alles Andere verzettelt unsere Kraft.

Als Ergebnis haben wir ***Brahma***, den der alles sieht, alles weiß und alles gleichzeitig bewegt. Die Karte zeigt schon deutlich, was sein Thema ist: Es geht darum, wirklich alles im Blick und im Griff zu behalten. Das wird nicht gut funktionieren, denn kein Wesen dieser Erde ist so perfekt, wie der menschliche Verstand es meinen würde! Also machen wir uns selbst doch nochmal diesen menschengemachten Stress… Aber wir haben zumindest die Chance, es diesmal zu erkennen und zu staunen!

Kartenlegen, Mondorakel, Orakel, Wanderhexe
Was liegt dir wirklich am Herzen?

Fazit: Es ist tatsächlich eine unsichere Zeit, denn wir stellen uns gefühlsmäßig ein Bein mit unserem Perfektionismus. Wir können aber zu einem guten Ergebnis kommen, wenn wir uns klarmachen, was für uns wirklich wesentlich ist, und dann den Stress der Perfektion verlassen (auch den des „Richtigmachens“).

Facebooktwitterrssby feather

05. April 2019, Schwarzmond

Zur Zeit haben wir Freud und Leid in kurz aufeinander folgendem Wechsel. Wenn ich gerade noch glücklich über etwas gelächelt habe, kann ich im nächsten Moment von etwas Unerfreulichem überrascht werden. Eigentlich war das ja schon immer so, aber zur Zeit scheint das Leben uns zeigen zu wollen, dass wir die Ruhe nur in uns selbst finden …

Schauen wir, was uns die Schwarzmondin dazu sagen wollte:

Kartenlegen, Orakel, Wanderhexe, Mondorakel

Die Situationskarten ***8 der Kelche*** und ***der Tod*** zeigen uns, dass wir uns immer noch ein wenig schwertun mit dem Loslassen alter, überholter Dinge, Situationen oder auch Verhaltensweisen. Nur daran zu denken verursacht schon Gefühlswirrwarr, und dann lassen wir es lieber wieder. Und dabei ist es natürlich gerade jetzt eine spannende und erquickliche Übung, zum Frühlingsbeginn und in der gesellschaftlichen Situation, sich mit Neuland zu beschäftigen. Dafür allerdings muss Altes weg, und das wird es auch ohne unser aktives Zutun machen…

Es geht nämlich, wie wir in der Entwicklungskarte ***Ass der Kelche*** sehen, um nichts Geringeres als unseren eigenen, heiligen Gral. Wir finden unser Glück eben nicht einfach so auf der Straße (auch wenn es dort tatsächlich liegt), sondern zunächst braucht es unsere Bereitschaft dazu. Und diese Karte an dieser Stelle sagt uns, dass wir lernen dürfen, uns unserem ganz eigenen Glück zu öffnen.

Und am Ende des Ganzen erzählt uns ***Krishna***, dass wir die Dinge nicht so tierisch ernst nehmen müssen. Erst vor kurzem habe ich eine Dokumentation über die Erforschung unseres Bewusstseins (bei ARTE) gesehen. Die Wissenschaftler haben immerhin schon wissenschaftlich festgestellt, was die Schamanen (und Hexen) schon seit Jahrtausenden wussten … unser Bewusstsein ist nur eine andere Form von Traum! Also, alles halb so wild! Das Haften an den Formen ist nur ein Teil des Traumes …

Wo ist der Stern, der dich ruft? Bild von PhotoVision auf Pixabay

Fazit: Aus einer gefühlsmäßig unsicheren Zeit, in der wir merken, dass uns alte Dinge nur am Wachstum hindern, lernen wir, unserem eigenen Stern zu folgen. Damit wird alles dann ein bisschen leichter …

Und diesmal gibt es noch ein besonderes Schmankerl! Ich habe vor, künftig das Ganze auch per Video nochmal rüberzubringen, da gibt es natürlich auch immer ein bisschen mehr Infos als schriftlich. Hier ist jetzt mal das erste:

Kartenlegen, Mond, Mondorakel, Wanderhexe

Facebooktwitterrssby feather

21. März 2019, Vollmond

Frühlingsbeginn, und zudem Vollmond, was für eine zauberhafte Mischung. Und ich war auf dieser wundervollen Insel der Aphrodite und der Katzen, auf Zypern, auch sehr zauberhaft!

Und hier jetzt das Orakel der Vollen Mondin:

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe
Vollmondorakel März 2019

Wir haben in der Situation die Karten ***5 der Kelche*** und ***3 der Stäbe***. Damit können wir Ent-Täuschungen erleben, die allerdings -wie immer- mit unseren Erwartungen verknüpft sind. Welche Erwartungen haben wir, und welche davon können wirklich erfüllt werden? Zudem geht es darum, erstmal etwas in uns reifen zu lassen, bevor wir es äußern. Das ist sehr oft sinnvoll, besonders wenn wir in Auseinandersetzungen geraten. Bei vielen Überlegungen ist es besser, sie nochmal durch Kopf und Bauch gehen zu lassen, bevor wir sie äußern…

In der Entwicklung liegt die buchstäbliche Mutterkarte, die ***Venus von Willendorf***. Sie ist eine Autorität, wird nicht nur als Mutter geschätzt, sondern vor allem auch als die Weiblichkeit schlechthin, als machtvolle Verkörperung des Weiblichen. Als solches zeigt sie uns, dass wir Frauen es lernen dürfen, für unsere Weiblichkeit zu stehen, für unsere weiblichen Ansichten standhaft einzustehen und uns nicht den Mund verbieten zu lassen. Und das in aller Liebe!

Als Ergebnis erzählt uns die Karte ***Der Mond***, dass wir mit dieser Lernaufgabe auf alte Ängste stoßen, die kollektiv noch nicht gut verarbeitet sind. Das ist nicht verwunderlich, denn wie viele Jahrhunderte schon geben Mütter und Väter ihren Töchtern mit, dass es sinnvoll ist, sich in die Dinge zu fügen. Nun können wir mit diesen Ängsten kreativ umgehen, das gibt uns insgesamt ganz neue Möglichkeiten. Wir können unsere ganze Kreativität einsetzen, um diese neuen Möglichkeiten des gesellschaftlichen und privaten Umgangs von männlich und weiblich miteinander neu zu gestalten.

Kartenlegen, Orakel, Mondorakel, Wanderhexe

Fazit: Wir können unsere Weiblichkeit deutlich ausdrücken, ohne dass wir gleich in allem neue Feindschaften schüren. Damit haben wir unsere diesbezüglichen Ängste zwar noch nicht alle im Griff, aber mit kreativen Ansätzen kommen wir sehr viel weiter als mit den alten, überholten Kämpfen.

Facebooktwitterrssby feather