Archiv der Kategorie: Orakel der Mondzeiten

Orakel der Schwarzen und Vollen Mondin sind hier zu finden…

26. Dezember 2019, Schwarzmond

Die Schwarze hat uns mitten in den Weihnachtsfeiertagen und mitten ins Herz getroffen. Eigentlich könnten wir ja besinnliche und ruhige Feiertage genießen, aber irgendwie funktioniert das in diesen Zeiten nicht. Ich wünsche euch allen jetzt noch zumindest erfreuliche und erkenntnisreiche Rauhnächte, und einen guten, leichten und erfolgreichen Rutsch ins Neue Jahr!

Und natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder um Silvester herum (+/- 3 Tage) die Jahreskreis-Legungen von der Wanderhexe. Melde dich früh genug an, damit ich dich in die Liste mit aufnehmen kann, dann bekommst du dein persönliches und individuell auf dein Jahr zugeschnittenes Orakel von der Wanderhexe.

So, und hier kommt ist jetzt das Orakel der Schwarzen:

Ja, es ist nicht ganz einfach, mit dieser Zeit umzugehen… Wir haben in der Situation die Karten ***der Mond*** und ***Nut***. Die beiden zeigen uns alte Ängste, Visionen und Illusionen, in Form ganz tiefer Empfindungen, die sich unterbewusst in Träumen, undefinierbaren Ängsten oder plötzlich als sehr lebendig empfundene Vorstellungen ausdrücken können. Es ist gut, sie anzusehen, und sie dann in kreative Prozesse umzusetzen. Wer malen, schreiben, musizieren oder anderweitig kreativ werden möchte, kann sich jetzt über einen richtigen Schub an neuen Ideen freuen. Und wer das bisher nicht vermochte, kann sich seiner Kreativität jetzt bewusst werden, und damit die alten Ängste lösen. Die Nut hilft uns dabei mit einem unwiderstehlichen Sinn für Schönheit, und mit ihrer liebevollen, weiblichen Kraft der Analyse und Kommunikation. Wir können uns freuen an uns selbst und unseren kreativen Prozessen.

Die Entwicklungskarte ***das Maß*** zeigt dabei an, dass es um nichts weniger als unser Maß aller Dinge geht. Wer kann denn wirklich einschätzen, wie ein anderer Mensch tickt, wie viel er von diesem und jenem wirklich braucht oder nicht braucht? Wenn wir das bei uns selbst schaffen, ist schon viel gewonnen, selbst das fällt oft schwer. Und genau das ist das Lernthema dieser Phase… wir brauchen unser Maß aller Dinge, unser Gleichgewicht (das sich natürlich nie für alle Zeiten hält!) und das gilt es dann auch zu kommunizieren. Damit haben wir eine gute Grundlage für eine solidarische Gemeinschaft, denn ohne dass wir selbst wissen, wo es für uns hin gehen darf, können die Anderen schon garnichts damit anfangen!

Als Ergebnis dieser Zeit zeigt uns die Karte ***2 der Schwerter***, dass unser Denken, unser Verstand zur Ruhe kommen darf. Das gelingt uns, wenn wir unser Maß kennen und schätzen gelernt haben, und wenn wir es genau so kommuniziert haben, wie es eben ist. Dann haben wir auch den Hebel für weitere Schritte, denn unsere eigenen Grenzen sind geklärt. Wer jetzt mit uns gemeinsam etwas machen will, kann diese definierten Grenzen verstehen und damit umgehen. Nebenbei: Körperlich gesehen ist unsere Grenze unsere Haut, an der wir uns körperlich berühren können …

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Frieden ist DAS Thema, in uns und um uns …

Fazit: Unsere Ängste und Illusionen drängen – wie immer in dieser Zeit – aus den verborgenen Winkeln hervor, und geben uns die Möglichkeit, damit kreativ umzugehen. Mit dem Erkennen des eigenen Maßes finden wir auch einen neuen Zugang zu den Menschen um uns herum, und müssen uns nicht von jedem Stress ins mentale Wirrwarr schubsen lassen… Wir können unsere eigene Ruhe und Gelassenheit behalten, weil unser Maß geklärt ist!

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12. Dezember 2019, Vollmond

Und wie geht es euch mit der wunderbaren Vorweihnachtszeit? Die Zeit scheint zwischen den Fingern zu zerrinnen, aber das hat auch sein Gutes. So kommt Weihnachten schneller als gedacht, und wir können uns endlich entspannt zurücklehnen, und die Weihnachtsdie Rauhnächte genießen!


Übrigens: es gibt natürlich auch wieder die Rauhnächte-Orakel-Abos von der Wanderhexe! Hier findet ihr die Details dazu: Infos zum Orakel-Abo


Und hier ist jetzt das Mondorakel der Vollen Mondin:

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Die Situationskarten sind diesmal ***Krishna*** und die ***9 der Steine***. Diese beiden kombinieren die  wundervolle Leichtigkeit des Seins und die wohltuende Stabilität von festen Strukturen, Ritualen und Grenzen. Insofern scheinen sie sich zu widersprechen, denn das Eine ist eher leicht und seicht, während das Andere schon eine gewisse Schwere birgt. Wir könnten es aber auch ein wenig leichter nehmen mit den Strukturen, und sie dennoch schätzen, denn sie geben uns ja immerhin einen gewissen Rahmen. Dieser Rahmen muss nicht so fest sein, dass wir darin keine Luft mehr bekommen, aber wir dürfen uns dennoch geborgen und sicher fühlen. Die Leichtigkeit des Seins darf sich innerhalb und außerhalb unserer festen Rahmen bewegen, wie es uns beliebt…

Die Entwicklung ist angezeigt durch die Karte ***der Gehängte***. Er lässt uns eine neue Sicht einnehmen. Wenn wir uns vorstellen, wir hingen umgekehrt an einer Schaukel und würden uns die Welt jetzt nochmal so ansehen… dann würden uns plötzlich Details auffallen, die wir nie wahrgenommen haben. Und dabei waren diese Details immer da, wir haben sie nur nicht gesehen, weil unsere Wahrnehmung immer die gleiche war. Durch einen neuen Blick auf die Dinge können wir also etwas wahrnehmen, was eigentlich immer vorhanden war, uns aber nie aufgefallen ist… das lässt Spannendes erwarten!

Als Ergebnis dieser Phase zeigt uns ***die Sonne***, dass wir in der Zusammenarbeit und im Zusammensein mit Anderen viel mehr erreichen können, als wenn wir alles allein versuchen. Die Einzelanstrengung ist eine Erfindung von Konkurrenzdenkern, die das Solidaritätsprinzip der Menschheit nicht verstanden haben. Gemeinsam lässt sich das Meiste viel einfacher regeln, und wir Menschen sind Rudeltiere, und damit im Kern unseres Wesens solidarisch untereinander … was übrigens inzwischen auch viele Studien beweisen (ganz entgegen der Katastrophenfilme sind Menschen nämlich in katastrophalen Situationen eher hilfsbereit als dass sie sich gegenseitig bekämpfen oder bestehlen!)

Die Sonne erzählt uns, dass wir uns miteinander wohlfühlen können, auch wenn sich der eine oder andere Stachel mal hie und da zeigt. Die Basis stimmt, und das macht das Wohlgefühl aus…

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Um fliegen zu können, braucht es Struktur und Leichtigkeit…

Fazit: Ganz konkret auf Weihnachten bezogen können wir dieses Fest als uraltes Fest schätzen und auch feiern, ohne dass wir allzu verbissen an den einzelnen Ritualen hängen müssen. Dazu verhilft uns auch eine neue Sicht auf das Fest und vor allem die Hintergründe, und damit ein neuer, bewussterer Umgang damit. Dann wird es uns auch eine richtige Freude sein, gemeinsam dieses Fest zu feiern … was für schöne Aussichten 🙂

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26. November 2019, Schwarzmond

Jaja, die Zeit rennt schon wieder. Und es kommen so viele spannende Dinge, die mensch alle gern machen würde… aber es passt nicht mehr rein in die viel zu kurzen Zeiträume. Da hilft nur Abspecken, also sich Ruhe zu gönnen, und die Zeiträume freizuhalten, damit die besinnliche Zeit des Advents auch wirklich besinnlich sein kann!

Und was erzählt uns die Mondin? Hier ist ihr Orakel, wenn auch etwas später als sonst …

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Wir haben mit den Situationskarten ***6 der Schwerter*** und ***White Buffalo Woman*** die Möglichkeit, unsere Situation zu analysieren, um dann Frieden damit zu schließen. Die Analyse ist wichtig, damit wir uns klar darüber werden, was wir in Zukunft in unserem Leben brauchen können und was nicht. Es geht um eine Bestandsaufnahme, damit Klarheit hergestellt werden kann. Dann können wir wirklich Frieden schließen, denn dann wissen wir, um was es tatsächlich geht.

In der Entwicklung dürfen wir mit der ***4 der Stäbe*** lernen, dass wir nicht immer alles verstehen, was als Vision in unserem Leben angelegt ist. Es warten noch Geschenke und Gaben auf uns, die uns jetzt noch völlig unbekannt erscheinen. Und dabei geht es vor allem um das Akzeptieren der Tatsache, dass wir eben nicht alles wissen können … und manchmal einfach abwarten müssen, bis sich alles zeigt.

Im Ergebnis liegt mit der Karte ***Ass der Schwerter*** die Chance, unsere Gedanken damit zu beschäftigen, dass wir unsere aufgewühlten Gefühle beruhigten. Damit sind wir in der Lage, mit diesen Gefühlen anders als bisher umzugehen. Wir können sie „erden“, und damit beruhigen.

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Fazit: Aus der Situation der Analyse und des Frieden Schließens kommen wir in einen Prozess der Akzeptanz einer gewissen Unwissenheit im Leben. Damit haben wir dann die Chance, mit unseren Gefühlen von Unsicherheit und Unzulänglichkeit auf eine neue Art umzugehen, indem wir sie erden. Ein lohnenswerter Prozess…

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28. Oktober 2019, Samhain-Schwarzmond

Die Schwarze Mondin, Alte Weise und Dunkle Göttin zeigte sich uns im Skorpion, und damit war sie die Verkünderin von Samhain. Dieses Jahreskreisfest gilt den Ahnen, und wir können jetzt die Dinge sterben lassen, die wir nicht mitnehmen möchten in die dunkle Zeit. In dieser Zeit sind die Schleier zwischen den Welten sehr dünn, wie auch an Walpurgis und in den -jetzt kommenden- Rauhnächten. Wir erhalten also schnell klare Informationen, wenn wir orakeln…

Und hier ist das Orakel der Samhain-Mondin:

Als Situationskarten haben wir diesmal die ***4 der Schwerter*** und die Karte ***der Gehängte***. Diese beiden zeigen an, dass jetzt der (alte) Kampf mal ruhen sollte, denn es möchten sich neue Visionen entwickeln. Diese brauchen Zeit in einer ruhigen Umgebung, deshalb ist es nicht sinnvoll, sich weiter in -inneren- Kämpfen zu verausgaben. Gleichzeitig gelingt uns eine Wende in unserer Sicht. Wenn wir uns vorstellen, wir hängen uns kopfüber an eine Schaukel, dann sehen wir plötzlich in der gleichen Situation Dinge, die wir vorher – aufrecht – nie wahrgenommen haben. So ist es auch mit dem Gehängten. Er kann jetzt plötzlich Dinge erkennen, die eigentlich die ganze Zeit schon vorhanden waren, aber er hat sie nie gesehen! Wir haben die Wahl … wir können unseren Blickwinkel einfach immer mal wieder ändern!

Die Entwicklung zeigt uns die ***2 der Steine***. Sie erklärt uns, dass es sinnvoll ist, jetzt auf Augenhöhe zu kommen. Wenn wir uns in einer Situation unter- oder überlegen fühlen, ist das keine reale Wahrnehmung. Es mag sein, dass uns etwas leichter oder schwerer fällt als jemand anderem. Das ist aber immer nur ein kleiner Ausschnitt des Gesamtbildes. Wenn wir auf Augenhöhe sind, dann reichen wir uns die Hand, damit Stärken und Schwächen zum Wohle aller Beteiligten ausgeglichen werden können.

Als Ergebnis weist uns die Karte ***Ass der Schwerter*** darauf hin, dass wir jetzt gute Chancen haben, aufgewühlte Gefühle mit unserem Verstand zu beruhigen. Wenn wir in einem Gefühlswirrwarr stecken, dann ist meistens der Kopf daran beteiligt, und dann bringt er uns als begeisterter Zweifler noch tiefer in die Krise. Stattdessen können wir ihn anders beschäftigen: Wir können unsere Gedanken erden, indem wir kühl die Zusammenhänge analysieren, und den Verstand dann mit der Lösung der Schwierigkeiten beschäftigen. Jetzt ist eine gute Zeit, um diese Methode auszuprobieren.

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Auf unseren Blickwinkel kommt es an …

Fazit: Durch unsere neue Sicht der Dinge kann sich eine neue Vision entwickeln, die uns die Möglichkeit eröffnet, auf Augenhöhe mit allen Menschen zu sein. Das eröffnet uns die Möglichkeit, unseren Verstand einzusetzen für neue, spannende Lösungen.

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13. Oktober 2019, Vollmond

Deutlich kühler und deutlich kürzer sind die Tage, und wir sind auf dem Weg in die dunkle Zeit. Die Volle Mondin gab sich noch einmal alle Mühe, die Nacht für uns zu erhellen, und sah sie nicht zauberhaft aus?

Hier ist ihr Orakel für die nächsten 14 Tage:

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In der Situation zeigen uns die Karten ***5 der Stäbe*** und ***der Turm***, dass wir uns hier auf einem Irrweg befinden. Wir sehen Konflikte, die in der (so genannten) Realität so nicht sind, wie wir sie sehen. Es gilt, sie nochmal etwas genauer zu betrachten, damit wir hinter die vordergründigen Themen schauen können. Ansonsten – das zeigt uns der Turm –  wird es einen heftigen, durchdringenden Bruch geben, der einiges erschüttern kann. Dieser Bruch ist sinnvoll, weil wir uns jetzt mit zu vielen Dingen überfrachtet haben, es kann so nicht weitergehen. Der Turm ist wie der zu Babel … er ist um Einiges zu hoch gebaut für unsere Verhältnisse! Der Fluss des Lebens kann so, wie es jetzt ist, nicht weiterfließen (aber das wissen wir ja schon!)

Die Karte in der Entwicklung ist ***das Universum***. Sie zeigt uns, was unsere Aufgabe ist … Es geht darum, uns aus überholten Verantwortlichkeiten, Schuldgefühlen, eingebildeten Zuständigkeiten, Verstrickungen und falschem Pflichtbewusstsein zu befreien. Diese Befreiung lässt uns wahrnehmen, wie groß unser Universum tatsächlich ist, wenn wir uns nicht selbst Fesseln anlegen.

Als Ergebnis haben wir mit der Karte ***die Stärke*** eine ganz wunderbare Gelegenheit, unsere wahre Exzellenz zu erkennen. Jedes Menschlein hat seine eigenen Stärken, die wir oft nicht als solche wahrnehmen. Wir gehen damit ständig um, diese Dinge gehen uns leicht von der Hand, wir können uns kaum vorstellen, dass es bei anderen nicht so sein könnte. Erst, wenn wir feststellen, dass genau das anderen nicht so leicht fällt, dann verstehen wir, dass es wirklich eine Stärke ist.


Dazu ein paar Fragen aus meinem Tarot-Workshop-Skript:

Wo liegen deine Schwächen, die dich stark machen?
In welchen Situationen brauchst du nichts als dich selbst, um dich wohl zu fühlen?
Worin zeigst du der Welt deine Wahrheit?


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Bild von Jonny Lindner auf Pixabay

Fazit: Wir finden unsere ganz eigene Stärke, indem wir uns durch den Prozess eines Konfliktes und eines Bruchs hindurch bewegen, und dabei lernen, Verstrickungen und alte Schuldgefühle aufzulösen. Wenn das keine gute Nachricht ist 🙂

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28. September 2019, Schwarzmond

Nach der TagundNachtGleiche ist es so richtig eindeutig: Der Herbst ist da, und die Dunkelheit wird jetzt täglich zunehmen. Wir können uns auf bunte Farben und sicherlich auch teilweise einen Goldenen Herbst freuen, und damit auch auf besinnliche Zeiten. Nicht nur die Natur zieht sich so langsam zurück, auch wir Menschen dürfen dem Bedürfnis nach Ruhe und Stille jetzt wieder vermehrt nachgehen…

Und die Schwarze Mondin hat dazu folgendes Orakel gebracht:

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Die Situationskarten ***Nut*** und ***Venus von Willendorf*** zeigen uns, dass wir uns verstärkt mit unseren weiblichen Eigenschaften beschäftigen. Beide sind mütterlich, insbesondere die Venus zeigt in ihrer Aussage deutlich die mütterliche Macht, die mit Geborgenheit und Liebe verbunden ist. Mit diesen beiden haben wir die weiblich-intuitive und Harmonie suchende Analyse, die einhergeht mit der Geborgenheit vermittelnden Mütterlichkeit, die sich ihrer weitreichenden Macht bewusst wird. Die Machtfrage stellen wir Frauen eher nicht offen, was nicht heißt, wir hätte keine. Durch die Jahrtausende der Unterdrückung der Weiblichkeit haben wir nur gelernt, dass es für die einzelne Frau nicht gesund ist, sie allzu deutlich zu zeigen. So sind wir in dieser Phase auf dem Weg, diese Frage analytisch, liebevoll und auf Harmonie bedacht in den Raum zu werfen…

In der Entwicklung zeigt uns ***die Sonne***, dass wir lernen dürfen, das gemeinsam und solidarisch anzugehen. Die Gemeinschaft ist der Urgrund der menschlichen Existenz, wir sind „Rudeltiere“, auch wenn wir immer wieder Rückzug und Stille brauchen. In der Gemeinschaft haben wir die Chance, uns selbst ganz individuell tiefer und genauer kennen zu lernen, es ist unser wertvollstes Feld der Selbsterkenntnis. In den Anderen sehen wir nicht nur die Reaktionen auf unser Handeln, sie zeigen uns auch durch unsere eigenen Reaktionen auf ihr Tun, was tief in uns noch unseren Blick braucht.

Und damit ist auch die Ergebniskarte ***Old Man*** nachvollziehbar, zeigt sie doch, dass wir nicht nur Spuren im Leben Anderer und Andere Spuren in unserem Leben hinterlassen. Wir sehen auch, dass uns alte Geister folgen, die wir irgendwann mal gerufen haben. Diese sind vielfältig, nicht nur negativ, nicht nur positiv, sondern bunt und multikulti … und es könnte sogar sein, dass sie noch aus vorherigen Leben stammen. Vor allem aber können wir mit ihnen umgehen, wenn wir sie anschauen, und sie nicht einfach „wegdrücken“!

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Den Spuren folgend finden wir zu uns selbst …

Fazit: Das Weibliche ist aktueller denn je, und es möchte gelebt werden, und es möchte seine Machtfrage stellen, auf weibliche Art. Dazu bedarf es einer gemeinschaftlichen Antwort, und die finden wir, wenn wir uns selbst in der Gemeinschaft besser kennen lernen, denn die individuelle Antwort ist immer auch eine gemeinschaftliche (und umgekehrt). Damit finden wir auch alte Spuren, in uns, von uns und außerhalb, die uns wieder ein Stückchen näher an unseren Kern bringen. Spannende Zeiten!

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14. September 2019, Vollmond

So, nun ist die Marktsaison für mich so gut wie vorbei, nur noch der in Ulm-Senden steht noch an, in drei Wochen, damit hab ich endlich wieder etwas mehr Zeit und Ruhe. Und wie es immer so schön passt, ist das jetzt genau die Phase im Jahr, in der überall so langsam wieder Ruhe einkehrt, und damit werden auch die Mondorakel wieder etwas mehr an Bedeutung gewinnen, und ich kann sie flexibler handhaben und früher veröffentlichen.

Diesmal also wieder etwas verspätet das Mondorakel der Vollen Mondin vom Samstag:

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Diesmal sehen wir 5 Karten, und das ist eher selten. In der Situation haben wir nur Kelche, die ***5 der Kelche*** und das ***Ass der Kelche***. Diese beiden erklären uns, dass wir aus einer Ent-Täuschung heraus erst erkennen, wo genau unser „Heiliger Gral“, also der Sinn und Zweck unseres Lebens liegt. Dies ist eine höchst individuelle Sache, denn natürlich hat jedeR von uns seinen ganz eigenen … und es ist nachvollziehbar, dass eine Enttäuschung (die ja immer mit unerfüllten Erwartungen zu tun hat!) uns an den Punkt bringt, überhaupt mal nach dem Sinn zu fragen.

In der Entwicklung haben wir die Karte ***die Kraft***. Unsere Lernaufgabe in dieser Phase ist es also, unsere ganz eigene Stärke zu erkennen, und das gelingt uns nur mit Mühe. Wir erkennen das, was uns leicht von der Hand geht, selten als eine Stärke, denn es ist ja so „einfach“. Wenn wir uns aber umsehen, können wir feststellen, dass das, was uns leicht fällt, anderen ganz schöne Schwierigkeiten bereitet … Ich sage immer ein bisschen flapsig: Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass einer alles kann, dann hätte er nur einen von uns gemacht! 😉

Am Ende haben wir als Ergebnis der Phase die Karten ***der Turm*** und die ***10 der Steine***. Es wird also etwas brechen müssen, damit die Strukturen am Ende doch passend und stabilisierend für uns werden können. Der Turm ist -wie der Turm zu Babel- etwas, das die Menschen viel zu groß anlegen, und es dann eben nicht mehr halten können. Wenn wir ein Burnout haben, dann ist das so eine Turm-Erfahrung. Sie zeigt uns, wo wir uns buchstäblich übernommen haben, und macht klar, dass wir das auf jeden Fall nicht halten können. Nach dieser Erfahrung zeigt sich gleich unsere wahre Struktur, etwas kleiner, dafür aber um Einiges stabiler!

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Fazit: Aus einer enttäuschenden Situation heraus, die uns aber immerhin einen Geschmack unseres Lebenssinnes bringt, können wir unsere Stärken als Kraft kennen lernen. Damit überstehen wir einen längst überfälligen Bruch, der uns neue, passende Strukturen beschert…

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30. August 2019, Schwarzmond

Ja, die Zeiten sind gerade wieder etwas hektisch, und da geht es vor allem um die Klarheit, was denn wirklich wichtig ist. Dann erst lässt sich die Situation immer wieder leicht händeln, denn wir wissen, was wann zu tun ist…

Hier nun also endlich das Orakel der Schwarzen Mondin von letzter Woche …:Kartenlegen, Mondorakel, Wanderhexe, Wahrsagen

Wir haben in der Situation zwei Karten, die Väter darstellen… den ***Re*** und den ***Old Man***. Der Eine steht für die Autorität, die von außen kommt, also geht es einerseits um unseren Umgang mit äußeren Autoritäten, mit Regeln und Gesetzen (inwieweit stellen wir uns ihnen entgegen bzw. befolgen sie mehr oder weniger blind), und andererseits haben wir mit dem Old Man in gewissem Sinne einen Gegenspieler. Er hinterlässt Spuren im Leben Anderer, positive wie negative, und das tun wir alle, ob wir es wollen und bewusst tun oder nicht. Insofern ist es sinnvoll, sich das klar zu machen, und dann auch zu erkennen, welche Spuren wir hinterlassen wollen… Dann wissen wir auch, welche Geister uns später folgen werden!

Die Entwicklung zeigt sich die ***Isis***. Die vielbrüstige Göttin erklärt uns, dass wir selbst diejenigen sind, die die Plätze in unserem Leben verteilen, war sie doch die Göttin, die den ägyptischen Pharaonen der alten Zeit den Platz gab. Wenn wir also in dieser Mondphase spüren, dass es sinnvoll wäre, den Menschen um uns herum, ob Autoritäten oder Freunden oder Verwandten …, neue Plätze zuzuweisen, sind wir auf ihrem Weg.

Als Ergebnis haben wir mit der Karte ***der Mond*** die direkte Erkenntnis der Mondin selbst. Sie zeigt uns unsere tiefsten Sehnsüchte und auch Ängste, und sie zeigt uns gleichzeitig, dass wir damit am besten sehr kreativ umgehen. Wir alle haben eine Vergangenheit, und vieles davon haben wir in Kisten verpackt und gut verschnürt in den untersten Bereich unserer Erinnerungen verbannt. Es handelt sich hier nicht nur um negative Erfahrungen, darunter liegen unsere Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte, die wir im Augenblick der negativen Erfahrung eigentlich hätten leben wollen. Jetzt können wir mit einem Schub an Kreativität rechnen, der uns dazu anregt, genau diese Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte kreativ auszudrücken…

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Fazit: Die alten Herren, die uns mit alten, überholten Gesetzen versuchen in der Spur zu halten, haben einen Gegenspieler im Bewusstsein, dass wir alle und immer auch die Macht haben, Spuren zu hinterlassen. Wenn wir jetzt die Klarheit haben, dass wir in unserem Leben den Menschen den Platz gegeben haben, den sie jeweils haben, wissen wir auch, dass wir selbst das ändern können. Am Ende dann können uns selbst unsere alten Ängste nicht mehr daran hindern, neue, kreative Wege zu gehen … Legen wir los! 🙂

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15. August 2019, Vollmond zur Kräuterweihe

Der August ist – wie der Februar – ein Frauenmonat. Und genau jetzt, zur Kräuterweihe, einem wichtigen Frauenfest, wollte sich die Volle Mondin zeigen in ihrem ganzen Glanz! Wer noch keinen Kräuterbuschel geweiht hat dieses Jahr, kann es jetzt noch tun, die Energien sind noch eine Weile vorhanden. Informationen zu den Buscheln findet ihr jede Menge über Google, und es lohnt sich, da die eigene Intuition spielen zu lassen…

Nun aber direkt zum Orakel der Vollen Mondin:

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Diesmal haben wir in der Situation etwas widersprüchliche Energien… mit der ***2 der Kelche*** kommt die Liebe ins Leben, es sind liebevolle Begegnungen und auch Verliebtsein in Menschen und andere Wesen, Tätigkeiten, ja sogar Dinge mit im Repertoire. Wir können uns sehr wohl damit fühlen. Gleichzeitig aber ist die ***5 der Schwerter*** eine Energie der Sorgen, Nöte und des Streits, was dem Ganzen eher eine kämpferische Beimischung gibt.

In der Entwicklung haben wir mit der Karte ***Ass der Steine*** gute Chancen, aus dem heraus eine alte Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Es sieht so aus, als könnte in dieser Phase wirklich etwas auf die Welt kommen, was wir uns schon lange so erhofft haben. Bleiben wir dran, und schauen, was sich manifestieren wird.

Als Ergebnis zeigt uns die ***10 der Schwerter***, dass wir es in dieser Mondphase schaffen werden, unsere inneren Selbstvorwürfe, Zweifel, Gedanken und Sorgen mal zur Ruhe zu bringen. Die Wunden, die wir uns durch unsere inneren Gedankenkriege zugefügt haben, können wir jetzt heilen lassen. Es ist unsere Entscheidung, uns die Zeit für diese Gedankenruhe und damit für die Heilung zu nehmen…

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Bild von Myriam Zilles auf Pixabay

Fazit: Aus den ambivalenten Energien heraus lässt sich in dieser Phase Neues erschaffen, und damit haben wir die Möglichkeit, unsere inneren Wunden heilen zu lassen.

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1. August 2019, Schwarzmond

Spannende Zeiten haben wir, nicht nur mit dem Klimawandel, der uns unvorhersehbare und komplizierte Wetterereignisse bringt, sondern vor allem auch in unseren Beziehungen, die nicht mehr einfach vor sich hin laufen… Freuen wir uns an der Änderung, und schaffen wir Möglichkeiten, dass alles gut ausgeht, für uns und unsere Umwelt. Dann haben wir gute Karten für unsere Zukunft.

Hier ist das Orakel dieser kraftvollen Schwarzmondin:

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Die Zeit ist eigentlich ganz wundervoll, der gerade begonnene Frauenmonat August zeigt sich mit den Karten ***6 der Kelche*** und ***Herrscherin*** im besten Licht. Die Situation wird erfreulich, wenn wir uns unseren Visionen und der Freude verschreiben. Die Hoffnungen, die wir uns machen, sind durchaus berechtigt. Und wenn wir dann noch unsere Weiblichkeit leben, und damit auch unserer Kreativität freien Lauf lassen, haben wir eine zauberhafte Zeit! Wir können uns, getragen  von unseren weiblichen Möglichkeiten und der damit verbundenen Freude, so richtig gut verwirklichen.

Allerdings haben wir da noch eine Aufgabe. Die Entwicklungskarte ***7 der Steine*** zeigt an, dass uns Verlust- und Existenzängste plagen können, wenn wir dies zulassen. Die Ordnung der alten Männer (wie Hermann Haindl diese Karte benannte) ist bedrohlich, und sie ist schon lange nicht mehr zeit- und menschengemäß. Dennoch verteidigen die „alten Männer“ oder auch ihre dienstbaren Geister sie bis in die kleinsten Details, wie zB in der Frage des Klimawandels. Es geht jetzt als Lernaufgabe darum, diese Ängste nicht mehr zuzulassen, sondern uns mit anderen Gedanken zu beschäftigen.

Als Ergebnis zeigt uns die ***2 der Stäbe***, dass wir nicht für alles zur Verfügung stehen müssen. Wir dürfen auch einfach mal zumachen, und die Verantwortung an diejenigen abgeben, die den Blödsinn gemacht haben. Wir müssen auch nicht für alles und jeden bereitstehen, jedem helfen, alles in Ordnung bringen oder für jeden Job bereit sein. Es ist an uns, auch NEIN zu sagen!

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Fazit: Das ist doch eine gute Nachricht, wir müssen nicht alles tun, was jemand an uns heranträgt. Wir müssen nicht zur Verfügung stehen, wir haben durchaus auch die Möglichkeit, unser Inneres zu schützen, wenn wir das denn möchten. Und die Zeit ist gut, wir können unsere Weiblichkeit in vollem Umfang leben, und uns an den Gaben der Natur im Frauenmonat August erfreuen.

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