13. September 2015, Schwarzmond

Immer noch kommen wir nicht zur Ruhe, ganz im Gegenteil ist durch die Flüchtlingsströme und die dadurch entstandene über- moralisierende Diskussion das Blut in  Deutschland am Kochen. Und die Flüchtlinge ihrerseits finden ebenfalls keine Ruhe, denn von Organisation kann bei dieser Masse keine Rede mehr sein. Politiker und Behörden sind schon lange überfordert, obwohl Vieles davon vorhersehbar war … Und so sind wir alle in einer Art Schock, der sich wohl so schnell nicht regeln lassen wird. Wir dürfen gespannt sein, was sich da entwickeln will!

Nun aber zum Orakel der Schwarzen Mondin (derer, die Überholtes und Veraltetes über die Klinge springen lässt…)

Schwarzmond130915

Wir haben in der Situation diesmal die Karten ***Parsival*** und ***9 der Kelche***. Diese beiden in Kombination zeigen unsere Angst davor, unseren eigenen Kelch wirklich und mit allen Konsequenzen anzunehmen. Wir könnten mit ihm unsere eigene Quelle des Glücks finden, unseres ganz eigenen, individuellen Glücks, aber dazu müssten wir auch bereit sein, unsere Angst vor Veränderung zur Seite zu schieben, und den ersten Schritt zu machen. Da diese beiden als Duo in der Situation auftauchen, wird uns das genau jetzt bewusst werden … also beste Chancen für den ersten Schritt Richtung Neuland!

In der Entwicklung finden wir mit der ***9 der Stäbe*** einen Verbündeten für unseren Alltag. Der Alltag ist alles Andere als langweilig, wenn wir ihn so organisieren, dass er uns stärkt und stützt. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Prozess, der uns erst im Laufe der Zeit bewusst wird.

Als Ergebnis zeigt uns die Karte ***der Gehängte***, dass wir fähig sind, eine ganz neue Sicht der Dinge einzunehmen. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit, denn jedeR von uns ist zunächst mal nur in der Lage, durch seine ganz eigenen Augen zu sehen. Damit können wir immer nur das wahrnehmen, was unsere „Filter“ wirklich bis zu unserem Bewusstsein durchlassen. Inzwischen wissen wir, dass das nur ein minimaler Bruchteil dessen ist, was es tatsächlich zu sehen gäbe… So zeigt uns der Gehängte, dass wir eine andere Sicht gewinnen, neue Details erkennen können und uns auch mit ganz neuen Wesen verbünden können, wenn wir uns einfach nur mal „auf den Kopf stellen“ …

Foto: remolus, „weltblick“ Some rights reserved.  aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de

Eine neue Sicht einnehmen, wie ein Kind alles neu wahr- und wichtignehmen … wie wäre das?
Foto: remolus, „weltblick“ …

Some rights reserved.aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de 

Alles in allem haben wir jetzt also gute Möglichkeiten, unsere Wahrnehmung etwas auszudehnen. Der erste Schritt fällt uns etwas leichter, wenn wir unsere Ängste nicht so überbewerten, sie sind normal, denn wir sind Menschen. Unser Alltag bekommt eine Schlüsselrolle, denn in ihm können wir unsere Stärle spüren und dadurch mit unseren Ängsten leichter umgehen. Und als Ergebnis finden wir zu einer neuen Sicht unseres Lebens und unserer gesamten Umgebung, indem wir fähig werden, einen neuen Standpunkt einzunehmen … wie erfreulich!

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