14. August 2015, Schwarzmond

Knall auf Fall, so könnte man die Zeit im Augenblick nennen… alles kommt schnell, und ist durchaus heftig. Dennoch gibt es Phasen, in denen mensch auch mal durchatmen kann, und damit ein bisschen Zeit hat für’s Aufarbeiten – wie erfreulich 🙂

Hier das Orakel der Schwarzen Mondin von heute:

Schwarze Mondin 14. August 2015
Schwarze Mondin 14. August 2015

Wir haben es also diesmal mit den Karten ***Odin*** und ***5 der Kelche*** zu tun. Für die Situation bedeutet dies, dass die männliche Seite der Menschheit sich daran macht, über Gefühle und Emotionen zu sprechen. Es bedeutet eine Umkehr der Sicht, ein Opfern der alten Anschauungen, was gerade für Männer eine ganz besondere Aufgabe ist. Zunächst wird das aber nicht zu einer großen Freude führen, sondern erstmal zu Irritationen und Enttäuschung. Schenken die Frauen -und Männer- diesem neuen Auftreten ihr Vertrauen? Wie es aussieht, sind sie zunächst misstrauisch.

Die Entwicklung wird dann durch die ***Isis*** dargestellt, diese große, uralte, ägyptische Göttin, die bis nach dem 6. Jahrhundert auch im Römischen Reich verehrt wurde, und die im Alten Ägypten für die Inthronierung der Pharaonen zuständig war. Es wird auch vermutet, dass der Marienkult mit ihr in Verbindung steht. Sie steht für Frauen, die eigensinnig, eigenständig und selbstbestimmt ihr Leben leben. Diese Frauen wissen auch, wem sie in ihrem Leben einen Platz geben, und wem eben nicht. Das bedeutet für uns Frauen, dass wir an der Reihe sind zu klären, wer bis wohin unser Leben begleiten kann, und wer uns dabei nicht gut tut. Und es bedeutet zu analysieren, ob Vertrauen gut tut…

Als Ergebniskarte ist die ***8 der Schwerter*** nicht unbedingt erfreulich, sagt sie uns doch, dass es da eine Menge an Einmischung, möglicherweise auch Mobbing und Gerüchte gibt. Das ist aber ganz sicher Teil unseres „Aufräumens“, denn wenn wir den Blick auf diese Belange richten, werden uns sicher einige übergriffige Vorgehensweisen auffallen, die wir bislang als völlig normal angesehen haben. So ist auch das Teil unseres Weges, bis zur Vollmondin …

Manchmal ist es nötig, die Brücke hochzuziehen ...
Manchmal ist es nötig, die Brücke hochzuziehen …

Zusammenfassend sind wir also auf einem spannenden Weg der Vertrauensbildung und -fassung. Schaffen wir es, dass Männer etwas gefühlsmäßiger werden, und selbst-bewusste Frauen ihnen dann ( trotzdem) vertrauen können? Es wird nicht ganz einfach werden, vor allem im Hinblick auf eine gemeinsame Entwicklung. Manchmal braucht es eine Zeit des Alleinseins, bevor es wieder wirklich Gemeinsames geben kann…

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