18. Mai 2015, Schwarzmond

Heute ist es mir glatt durch die Lappen gegangen, die Schwarze Mondin machte ihren Weg durch die Welt, und ich schlief tief und fest! Es wird sicher einen Sinn gehabt haben, aber das Orakel hat sie mir trotz allem übermittelt… hier ist es:

18052015 SchwarzmondWir haben jetzt eine ganz ideale Zeit für eine Reise zu uns selbst ***8 der Stäbe***, zu unserem eigenen inneren Kind ***die Hohepriesterin***, das wir so oft und so gern vernachlässigen. Es zeigt sich gern in „Kleinigkeiten“, wenn wir uns über irgendwas ärgern, ohne genau den Grund zu kennen. Oder wir fühlen uns allein gelassen, trotzig, ängstlich, uns fehlt die innere Geborgenheit … alles das sind Emotionen, die das Kind in uns hervorruft, und die uns im allgemeinen „von hinten durch die Brust ins Auge“ überfallen.

Und gerade jetzt ist die Zeit passend, dieses Kind, das wir gut kennen, wahr- und wichtig zu nehmen, ihm den angemessenen Platz in unserem Leben zu geben und uns damit zu beschäftigen. Eine wesentliche Form der Beschäftigung ist die Frage, wie unsere Vision von uns selbst in unserer Kindheit ausgesehen hat. Was war es, was uns so beschäftigt hat, dass wir uns selbst und unsere Umgebung völlig vergessen haben? Welches Spiel oder welche Beschäftigung hat uns so eingenommen, dass wir darin vollkommen aufgegangen sind?

… Und genau das möchte jetzt gelebt werden!

Die Entwicklung ***Radha*** gibt uns den spannenden Weg vor, wie wir uns damit weiter bewegen können. Es geht darum, lediglich „unseren Duft zu versprühen“. Das heißt, es geht weder um Taten, noch um Kommunikation, einfach nur um das Sein dessen, was wir wirklich sind. Genau damit erreichen wir die Anziehungskraft auf  Menschen, die wir in unserem Leben zu dieser Zeit brauchen und mit denen wir (und die mit uns) am besten weitere Schritte gehen können.

Es fällt uns schwer in dieser hektischen Zeit, das Tun zu lassen. Überall wird uns suggeriert, dass wir uns verkaufen müssen (z.B. bei Bewerbungen, in der Schule, auf Internet-Portalen, oder in der Werbung …), und uns deshalb möglichst gut darstellen. Das ist es nicht, es ist nichts als Manipulation. Und dem gibt Radha eine klare Absage … unser wahres Wesen ist das, was wirklich anziehend ist, und zwar für uns selbst, denn wir sind liebenswert, und für andere!

Und das Ergebnis dessen ist die Karte ***die Liebenden***, über die nicht viel diskutiert werden muss! Allerdings ist eines sehr wesentlich: die Liebenden sind und bleiben zwei voneinander unabhängige Menschen. Jeder dieser beiden Menschen liebt sich selbst, und kann aufgrund dessen seinen Part in der Partnerschaft erst übernehmen, und den anderen überhaupt erst lieben …

L’amour est l’enfant de la liberté! (Die Liebe ist das Kind der Freiheit!) heißt es in einem alten, französischen Kinderlied, zitiert unter anderem auch von Erich Fromm in seinem Buch „Die Kunst des Liebens“. Dem ist nichts hinzuzufügen 🙂

L'amour est l'enfant de la liberté !
L’amour est l’enfant de la liberté !

Insgesamt wieder eine spannende Phase, diese Mondzeit. Wir haben gute Chancen darauf, die Liebe richtig gut kennen zu lernen, und es ist und bleibt unser Thema… Diesmal gehen wir uns selbst auf den Grund und finden dort das geliebte Kind, das wir schon immer waren und immer sein werden. Mit diesem Kind an der Hand trauen wir uns, unser Wesen zu leben, und unseren Duft in der Welt zu versprühen … und wundern uns am Ende über die liebevolle Resonanz, die uns entgegenkommen wird. Trauen wir uns?

3 Gedanken zu „18. Mai 2015, Schwarzmond“

  1. danke, liebe Sonja, auch ich habe die Schwarzmondin schlafend erlebt und freue mich über dein Orakel, ich finde mich in einigen aussagen wieder, werde mich nun noch ein wenig „tiefer“ damit beschäftigen, bei meiner Arbeit merke ich immer wieder und öfter, daß es nicht darauf ankommt wie ich mich darstelle, sondern einfach wie ich BIN, das, was ich von Herzen gebe, kommt dankbar zurück, mit meinem inneren Kind werde ich mich noch ein Weilchen beschäftigen, nochmals vielen Dank und liebe Grüße Margit

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