18. November 2017, Schwarzmond … Samhain/Halloween

Nach altem Brauchtum war dieser Schwarzmond derjenige von Samhain, also war dies das eigentliche Samhain oder auch Halloween! Das Schwarzmondfest des Jahres fällt auf den Schwarzmond zu der Zeit, in der die Sonne sich im Skorpion aufhält. Die Schleier zwischen den Welten sind an Samhain ganz besonders dünn, so können die Informationen ohne Hindernisse hin und her fließen… also sind auch die Orakel besonders aufschlussreich!

Schauen wir mal, was uns die Schwarze Mondin zu sagen hat:

Die Situation ist gekennzeichnet durch zwei gegensätzliche Karten, durch die ***9 der Schwerter*** und die ***8 der Steine***. Einerseits sind wir am Grübeln und machen uns selbst – und uns gegenseitig – heftige Vorwürfe, die durchaus verletzend sind. Die Gedanken und Vorwürfe gehen so weit, dass die Liebe zerstört wird, wenn wir nicht aufpassen! Andererseits ist trotz alldem noch die Möglichkeit, eine gute und passende Struktur herzustellen, die genau dem entspricht, was wir uns wünschen … wir dürfen nur nicht im Weg stehen, dann wird sich diese Struktur verwirklichen. Aber was ist es eigentlich, was da im Weg steht?

Die Entwicklungskarte ist diesmal ***der Hierophant***, eine der wesentlichen Schutzkarten des Tarot. Sie erzählt uns von Lehren und Lernen, von Ritualen und Regelungen zur Stärkung der Gemeinschaft. Es geht hier um einen Lehrer, den wir auch als Lehrer anerkennen dürfen. Es kann ein Berater, ein Arzt, ein Psychologe, vielleicht aber auch einfach nur der Nachbar oder eine Freundin sein, die uns etwas Wesentliches beibringen und zeigen können, wenn wir denn die Augen öffnen und hinschauen.

Als Ergebnis finden wir in der Karte ***Nut*** die Aufforderung, die Dinge mit weiblicher Logik zu betrachten. D.h. es geht um Analyse und liebevolles Anschauen der Situation, und darum, die Menschlein Menschlein sein zu lassen, ohne dass ständig be- und verurteilt werden muss. Analyse ist dann sinnvoll, wenn wir sie zu einer liebevollen Weiterentwicklung nutzen, Selbstvorwürfe nutzen uns da eher weniger.

Die Welt wird bunter, wenn wir vertrauensvoll die Augen öffnen …

Fazit: Im Moment stecken wir noch in der Klemme zwischen Vorwürfen und neuen Wegen, aber wenn wir die Augen öffnen, finden wir in unseren Mitmenschen Lehrer, die uns bei der Weiterentwicklung helfen. Daraus ergibt sich ein liebevoller, analytischer Weg, der Vertrauen über Urteil stellt.

Hier fliegt die WANDERHEXE … Sonja Catarina Benandanti … mit Orakeln und anderen magischen Gehilfen