2. Juni 2015, Vollmond

Komplizierte Zeiten sind das gerade. Eigentlich könnte man sich ja auf das gute Gefühl verlassen, aber der Verstand spukt immer wieder dazwischen, mit Zweifeln, Angst und Sorgen. Er kann nicht anders, wer sollte denn sonst zweifeln? Aber wie immer ist es nicht ganz einfach, ihn an seinen Platz zu verweisen…

Hier kommt das Orakel der Vollen Mondin, von gestern Abend:

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Auch wenn wir im Augenblick mit vielen aufgewühlten Gefühlen auch um uns rum zu tun haben, haben wir gute Chancen, sie kommunikativ und gedanklich zu beruhigen. Das ***As der Schwerter*** besagt, dass wir dazu in der Lage sind, Ruhe reinzubringen, wenn wir unseren Verstand dafür nutzen… Die Kombination mit der Karte ***der Narr*** zeigt auf, dass all das Teil unseres Weges ist. Die Konzentration auf Hindernisse, die sich uns in den Weg legen, ist dabei nicht sinnvoll. Vielmehr geht es zur Zeit darum, unseren Weg fortzusetzen, als gäbe es keine Hindernisse.

Damit haben wir dann als Entwicklung mit der Karte ***das Maß*** die Möglichkeit, unseren ganz eigenen Maßstab an die Dinge zu legen. Wovon gibt es in unserem Leben zu viel, und wovon zu wenig, und wie erreichen wir da unser ganz eigenes Maß aller Dinge? Natürlich ist klar, dass jeder Mensch dies ganz individuell festlegt, und kein anderer weiß tatsächlich, wie dieses Maß für den jeweiligen Menschen aussieht. Deshalb ist es auch wesentlich, dass wir genau das leben, was in uns selbst ist, denn es gibt niemanden, der das sonst könnte!

Und als Ergebnis erhalten wir mit der Karte ***10 der Stäbe*** eine vorübergehende Unsicherheit, denn das Leben unseres eigenen Maßes ist zunächst mal ein ungewohntes Terrain. Wer von uns scheut sich nicht, in seiner Umgebung klare Worte zu sprechen, und vor allem diesen Worten noch Taten folgen zu lassen, die nicht gern gesehen werden? Wer ist nicht gern ein „guter Mensch“, sondern vielleicht eher er oder sie selbst, und damit womöglich etwas unbeliebter? Diese Unsicherheit bedeutet nur, dass wir auf dem Weg in ein Neuland sind, das uns für die Zukunft spannende neue Möglichkeiten bietet … nicht mehr, und nicht weniger!

Find A Way Or Make One written on red road sign

Zusammenfassend ist für die Mondphase also zu sagen, dass Hindernisse uns weniger interessieren müssen, als die Fortsetzung unseres eigenen Weges. Dadurch entwickeln wir ein Gespür für unser eigenes Maß aller Dinge, was dann letztendlich aber noch zu einer gewissen Unsicherheit in der neuen Situation führt. Denn wir brauchen erst ein bisschen Übung darin, wirklich unser Maß zu leben…

2 Gedanken zu „2. Juni 2015, Vollmond“

  1. Hey Sonja,
    klasse Orakel, entspricht exakt ungefähr ziemlich genau meiner momentanen Situation, physisch, psychisch und sonsdisch, die ungeübte Unsicherheit über das unbekannte Neue nährt unendliche Zweifel am ungelenken Maßnehmen aller Dinge, der Weg als Ziel wird zum Hindernislauf mit (sein- und scheinbar) unüberwindlichen Hindernissen, die der Ent-wirrung und -wicklung undenkbar möglichen (oder denkbar unmöglichen) Möglichkeiten unbeweglich im Weg stehen. Denkste!? Ja.

    liebe Grüsse
    Martin

    1. Ja, lieber Martin,
      das ist genau die Krux an dieser Situation … wenn wir meinen, mit dem Denken alle Dinge lösen zu können, sind wir so ziemlich auf dem Holzweg. Der Verstand hat einen wichtigen Platz, aber das Wesentliche ist und bleibt für ihn un-denk-bar, insofern unmöglich und verwirrend.
      Und in so einer scheinbar unmöglichen Situation ist es sinnvoll, den Verstand mal ne Weile auf Urlaub zu schicken. Er kann so oder so nicht viel tun, deshalb ist eventuell gut, mal einfach das Unmögliche zu machen, und zu gucken, was dabei rauskommt?!
      Herzliche Grüße und alles Liebe
      Sonja

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