20. Juni 2016, Vollmond

Die Zeiten erfordern Entscheidungen, und wir müssen sie treffen… Das Wesentliche daran ist das TREFFEN der Entscheidungen, denn wenn wir uns wirklich entschieden haben, dann können wir mit dem Rest leben. Nicht zu entscheiden bedeutet nur, dass wir das Leben versuchen aufzuschieben. Letztlich wird uns das nicht helfen, denn die Dinge stehen an, und wir können das Leben nicht auf längere Sicht verhindern. Entscheidungen gehören zum Thema „Fließen lassen“, oder auch „Loslassen“ …

Und hier ist das Orakel der Vollen Mondin:

Vollmond20062016

Wir haben zwei ganz zauberhafte Karten in der Situation liegen: die ***9 der Kelche*** und die ***As der Kelche***. Mit diesen beiden ließe sich trefflich leben, zeigen sie uns doch, wo unsere Quelle des Glücks ist, und wie wir an den Sinn unseres Lebens kommen. Wenn wir die Augen öffnen würden, wäre das in dieser Mondphase zu finden!

Allerdings zeigen uns diesmal zwei Entwicklungskarten, dass es doch nicht ganz so einfach ist … Die Karte ***der Tod*** und die ***5 der Kelche*** kombinieren die weniger erfreulichen Schritte, die wir tun müssen, damit wir uns wirklich unserer ganz eigenen Quelle nähern können: wir müssen Dinge gehen lassen, die schon längst nicht mehr leben, damit der Fluss des Lebens fließen kann – und das bezieht sich vor allem auf unsere eigenen Erwartungen! Die müssen nämlich enttäuscht werden, damit wir davon ablassen … und das ist erfahrungsgemäß kein sehr schönes Gefühl.

Aber das Ende ist doch ein gutes: Die Karte ***der Gehängte*** bringt uns eine ganz neue Sicht der Dinge. Wenn du dir vorstellst, du hängst dich kopfunter an eine Schaukel, dass stellst du fest, dass du plötzlich Details um dich herum wahrnimmst, die dir vorher nie aufgefallen sind … und genau darum geht es jetzt. 
Der Gehängte bei Haindl bringt noch einen ganz anderen Aspekt in die Diskussion, nämlich die Annäherung an die weibliche Sicht… also ist in dieser Mondphase noch einmal das weibliche Statement gefragt!

Alles eine Frage der Perspektive ...
Alles eine Frage der Perspektive …

Fazit: Damit wir an unsere ureigene Quelle des Glücks kommen, müssen wir das aus dem Weg räumen, was den Fluss des Lebens hemmt. Auch wenn es nicht gerade ein schönes Gefühl ist, müssen unsere Illusionen sterben, damit wir überhaupt sehen können, was alles um uns herum passiert, und wo unser Weg weiter geht! Wie so oft im Leben kommt es auf die Perspektive an …

Hier fliegt die WANDERHEXE … Sonja Catarina Benandanti … mit Orakeln und anderen magischen Gehilfen