20. September 2017, Schwarzmond

Die Zeit ist wieder hektisch, es kommen immer wieder alte Dinge hoch, die angesehen werden möchten. Vielen von uns (auch mir manchmal) macht das ganz schön zu schaffen, denn diese alten Dinge hatte mensch so gut weg gesteckt, damit sie nicht wieder störend ins Leben eingreifen. Aber – der Vorteil ist: Jetzt KÖNNEN wir sie angucken, davor waren sie quasi U-Boote, die zwar unsichtbar, aber nicht ungefährlich ihr Unwesen trieben…
Schauen wir mal, was die Mondin uns zu erzählen hatte,

hier ist ihr Orakel:

Wir haben in der Situation die ***6 der Stäbe*** und ***die Hohepriesterin***. Also haben wir genau die richtige Zeit, um Altes loszulassen, und uns auf unsere ureigenen, inneren Werte zu besinnen. Altes loslassen ist zu Herbstbeginn natürlich keine Frage, wer will sich zu Beginn der dunklen Zeit noch mit alten Geschichten und Sorgen rumschlagen? Also … alles auf den großen Haufen, und weg damit! Die Hohepriesterin ist -neben ihrer Aufgabe als intuitive und spontane Kraft aus der Kindheit- auch diejenige, die uns an unser wahres Wesen erinnert. Das geschieht weniger bewusst, als vielmehr träumerisch und spielerisch … also machen wir das, und spielen so viel wie es uns möglich ist, um uns selbst wieder zu spüren.

Die Entwicklung wird diesen Prozess noch bestärken, denn ***der Narr*** als Entwicklungskarte zeigt uns unseren ganz eigenen Weg durch das Leben. Und wie ein Kind ist auch er zunächst mal spontan und ohne Vorbehalte, denn er weiß (weniger vom Verstand her als intuitiv) ganz genau, welchen Weg er gehen wird. Und da lässt er sich auch von Hindernissen nicht aufhalten, im Gegenteil nimmt er solche nicht mal wahr. Wir wissen ja: Betrunkene und Kinder sagen die Wahrheit, in diesem Sinne gehen wir vielleicht auch wählen – oder eben vielleicht auch nicht! Beides ist völlig in Ordnung, und das ist für den Narren überhaupt keine Frage. Und genau wegen seiner Unbefangenheit und seinem Urvertrauen ist er von allen Wesen um ihn herum geschützt und gestützt … das ist doch eine schöne Aufgabe für die nächsten 14 Tage 🙂

Am Ende zeigt uns die ***5 der Stäbe***, dass wir uns doch noch in einen scheinbaren Konflikt ziehen lassen, und zwar eher aus moralisch-ethischen Ansichten als aus realen Gesichtspunkten heraus. Dieser scheinbare Konflikt ist nicht wirklich einer, er scheint nur so, ist eine Illusion. Trotzdem meinen wir, wir müssten uns dagegen wappnen, und bauen einen Zaun aus Vermeidungsstrategien dagegen auf. Ein Zaun ist ein Zaun, und zwar immer in beide Richtungen … dh. wir kommen nun aus dieser Strategie nicht mehr so einfach raus, wenn wir mal drin stecken … also: es würde sich lohnen, erstmal genauer hin zu sehen: Ist das, was ich sehe, wirklich so kompliziert? Oder mache ich das selbst?

Konfliktvermeidung kann ganz schön anstrengend sein …

Fazit: (Die Bundestagswahl wird sehr spannend!) Wir können Altes loslassen, dafür sind die nächsten 14 Tage ideal geeignet, und dann uns auf uns selbst und unsere ganz eigenen Sichten der Welt besinnen – die wir in unserer Kindheit schon kannten!!! Wir müssen nur darauf achten, dass wir nicht einen Konflikt heraufbeschwören, der so garnicht vorhanden ist…

Hier fliegt die WANDERHEXE … Sonja Catarina Benandanti … mit Orakeln und anderen magischen Gehilfen