25. November 2015, Vollmond

Die Zeiten sind kompliziert. Im Augenblick scheint alles in einer Orientierungs- und damit nicht sehr stabilen Phase zu sein, die uns zwingt, uns ganz bewusst Ruhezeiten zu nehmen. Sonst geraten wir in die Gefahr, den Dingen nur noch hinterher zu hetzen, was sicher nicht in unserem Interesse sein kann! Zum Menschsein gehört immer wieder, sich selbst zu „kalibrieren“, sich also bewusst zu werden, wer wir sind, und was wirklich unser Anliegen ist… und dazu brauchen wir vor allem ZEIT!

Nun aber zum Orakel der Vollen Mondin von heute Nacht:

Vollmond25112015

Wir sehen klar und drastisch, dass es darum geht, auf Augenhöhe zu sein, und das auch anzunehmen. Genau davor haben wir aber ganz schön viel Angst, auch und gerade weil es unser heiliger Gral ist! Das zeigen die Situationskarten ***2 der Steine*** und ***Parzival***, die vereint die Suche nach und die Angst vor dieser Augenhöhe verdeutlichen. Was würde es bedeuten? Es würde heißen, sich zu zeigen, in der ganzen Größe und unmissverständlich, und sich in die Dinge einzumischen, mit aller Klarheit, und mit allen Unzulänglichkeiten … das kann schon ein bisschen ängstigen!

Dadurch ist auch klar, dass die Entwicklungskarte ***4 der Kelche*** eine Zeit andeutet, in der der Fluss ins Stocken gerät. Wenn wir aus Angst vor Verurteilung oder Versagen uns nicht in unsere eigene Größe wagen, dann können wir weder Liebe geben noch annehmen. Und – wir erleben uns selbst als Mangelwesen, was den Fluss der Dinge eher noch mehr behindert. Ein Teufelskreis eben, den wir aber -das wird durch diese Karte erkennbar- wahrnehmen werden!

Das Ergebnis ist die ***Radha***, die Shakti des Krishna, des großen Gottes der Hindus. Radha zeigt uns, dass es nichts Sinnvolleres gibt, als seinen Gefühlen zu folgen, vor allem dann, wenn die Zeiten so furchtbar chaotisch sind wie jetzt im Augenblick. Unsere Gefühle sind es, die uns zu Menschen machen, und sie werden uns bis zu unserem Tode (und möglicherweise sogar darüber hinaus) begleiten. Wir erfahren es immer wieder von Sterbenden, dass das größte Bedauern in den letzten Atemzügen den nicht ausgelebten Gefühlen gilt… noch können wir uns davor schützen!

Die Anziehungskraft ist dann am stärksten, wenn wir das sind, was wir sind...
Die Anziehungskraft ist dann am stärksten, wenn wir das sind, was wir sind…

Das Auszudrücken, was wir sind, ist nicht immer einfach. Dennoch sind wir aufgefordert, das gerade jetzt zu tun! Wir können die unsichere Zeit der Ängste überbrücken, indem wir uns klarmachen, dass kein einziger Mensch vollkommen ist … um dann am Ende dieser Vollmondphase festzustellen, dass es sehr nützlich ist, unsere Gefühle auszuleben, und unseren Duft in der Welt zu versprühen!

Hier fliegt die WANDERHEXE … Sonja Catarina Benandanti … mit Orakeln und anderen magischen Gehilfen