28. Januar 2017, Schwarzmond

Die ersten Wochen dieses Jahres waren noch geprägt von alten Dramen und alten Verhaltensweisen, aber mein Eindruck ist, dass das langsam nachlässt. Wir werden achtsamer im Umgang miteinander, wenn auch nicht alle gleichzeitig, so doch nach und nach. Es ist spannend zuzusehen, wie die Menschen anfangen, sich an das Thema „Miteinander“ heranzutasten, wenn auch meistens aufgrund von Angst und Sorgen. Und neue Erfahrungen führen zu neuen Verhaltensweisen, was für einen Jahresanfang kein schlechter Beginn ist…

Hier das Orakel der Schwarzen Mondin:

SW28117

Ausgesprochen auffallend ist die Anzahl der weiblichen Karten! Auf drei von vier gezogenen Karten sind Frauen abgebildet, und davon sind zwei älteren Semesters. Es geht also um die weibliche Macht und Kraft …

Die Situationskarten ***White Buffalo Woman*** und ***Kali*** können gegensätzlicher kaum sein. Der einen geht es um den Friedensschluss, der anderen um klare und deutliche Stellungnahme. Die jüngere, die White Buffalo Woman, setzt sich dafür ein, dass alle Menschen gemeinsam und solidarisch leben können, und gibt dafür die Friedenspfeife in unsere Hand. Die ältere geht mit Extase und Leidenschaft in jede Situation, und nimmt auf keinen Fall ein Blatt vor den Mund. Wenn diese beiden zusammenarbeiten, gibt es eine friedliche Welt, mit Wertschätzung für jeden Menschen und der Fähigkeit zu einem Konsens statt müder und fauler Kompromisse, und Annahme und Mitgefühl statt Toleranz … und völliger Intoleranz bei Handlungen gegen die Lebensprinzipien!

Die Entwicklung besteht in der Karte ***7 der Schwerter*** in der Überwindung der „Ordnung der alten Männer“, wie Haindl selbst diese Karte bezeichnete. Es geht dabei um die Existenzängste, der wir in dieser alten (Geld- und Unterdrückungs-)Ordnung immer wieder ausgesetzt sind. Keiner ist davon letztlich frei, denn alle, egal wie groß das Einkommen oder das Vermögen auch ist, ist mit den Finanzen endgültig zufrieden. Es ist ein ständiger Stein des Anstoßes, ob auf hohem oder niedrigem Niveau. Dabei möchte ich nicht darüber diskutieren, dass einer dazu mehr und der andere weniger Recht hätte … es geht um die Energie, die darin steckt, und diese ist die Ordnung selbst. Wollen wir in dieser verharren?

Als Ergebnis zeigt uns die ***Spider Woman***, dass es einerseits eine wesentliche Erleichterung ist, Vernetzungen zu schaffen, um ein gutes Leben zu führen. Andererseits ist ihr sehr klar, dass das Leben aus „Aufs und Abs“ besteht, und sie holt uns notfalls für eine Weile aus unserem Hamsterrad, um uns einzuspinnen und aus dem Verkehr zu ziehen, wenn wir das brauchen.

Gemeinsam schaffen wir ein gutes Netzwerk ...
Gemeinsam schaffen wir ein gutes Netzwerk …

Fazit: Das Weibliche in der Welt ist auf dem Vormarsch, und das hat seine Berechtigung. Dabei geht es um weibliche Fähigkeiten wie Gemeinschaften bilden und gemeinsam führen, Frieden stiften, Vernetzungen bewirken, sowie Kommunikation und Solidarität fördern. Diese Fähigkeiten scheitern regelmäßig, wenn sie in einem Rahmen der „Ordnung der alten Männer“ eingesetzt werden, weil sie in dieser Ordnung keine Luft zum Atmen haben. Aber gerade jetzt brauchen wir sie mehr denn je, in einer Welt, in der wir nicht mehr wissen, an was wir uns noch halten können…

Hier fliegt die WANDERHEXE … Sonja Catarina Benandanti … mit Orakeln und anderen magischen Gehilfen