30. August 2015, Vollmond

Die Zeiten sind so wechselhaft wie das Wetter, und immer wieder sind die Unterschiede extrem. Wenn wir die eine Extremsituation genug beschimpft haben, haben wir die nächste an der Backe, und das in Windeseile … Vielleicht würde es uns helfen, wenn wir die Dinge aus einer höheren Warte heraus betrachten würden? Diese Fähigkeit der höheren Warte ist menschlich, und wir haben jederzeit die Möglichkeit, sie anzuwenden, in welcher Hinsicht auch immer … ist das nicht beruhigend? 🙂

So … jetzt aber zum Orakel der Vollen Mondin:

Vollmond30082015

Der Februar und der August sind die sogenannten „Frauen-Monate“, und wir sehen es auch hier schon in den Situationskarten ***Venus von Willendorf*** und ***Das Maß***, das es sich dabei um Wesentliches handelt.
Es geht um das gleichberechtigte Miteinander und Nebeneinander des Weiblichen und Männlichen, und das hat vor allem auch mit dem Mütterlichen zu tun. Die weibliche Opferrolle steht zur Disposition, gerade wir Frauen sind angehalten, uns davon zu entfernen. Keinesfalls ist die Mutter diejenige, die als ständiges Opfer der Umstände alles hinzunehmen hat. Auch wenn eine der wesentlichen Eigenschaften des Weiblichen die Hingabe ist, haben gerade auch wir älteren Frauen die Aufgabe, die Gemeinschaft als solidarische Gemeinschaft zu erhalten und zu stärken. Das bedeutet, dass wir spätestens dann den Mund aufzumachen haben, wenn wir -wie jetzt überall sichtbar- das Männliche droht, die gesamte menschliche und lebendige Zukunft auf der Erde nachhaltig zu gefährden… Und die Venus von Willendorf ist nicht nur mütterlich, sie ist absolut mächtig, und sich ihrer Macht auch durchaus bewusst.
Die Göttin ist wieder unter uns … und sie fordert nicht nur ihren Platz, sie hat ihn schon.

Die Entwicklungskarte in dieser Phase ist ***der Teufel***, eine Karte, die uns die Ambivalenz der Zeit klar macht. Einerseits brauchen wir die Zeit nicht zu ernst zu nehmen. es ist sinnvoll, sogar etwas spielerisch damit umzugehen. Allerdings wäre nicht der Steinbock das astrologische Äquivalent, wenn es nicht auch um die Frage der Ernsthaftigkeit insgesamt gehen würde. WAS genau ernsthaft und WAS genau spielerisch angegangen werden kann, liegt im Auge des Betrachters, und das ist somit immer absolut individuell, und muss auch absolut subjektiv geprüft werden. Objektivität ist so oder so ganz grundsätzlich eine Illusion, so lange es Menschen gibt …

Als Ergebnis zeigt uns die ***10 der Stäbe***, das wir mit diesem Neuland der Gleichberechtigung ein bisschen zu kämpfen haben werden. Es wird uns verunsichern, Weibchen wie Männchen, beide Geschlechter als gleichwertig anzusehen, und gleichzeitig  haben wir aber damit eine wundervolle Zeit der vielen offenen Wege und Möglichkeiten. Halten wir die Augen offen für diese Möglichkeiten, und verschließen wir nicht zu schnell die Wege mit unseren Vorstellungen …

Mutter Erde

Foto von Comfreak-Art, „Mutter Erde“,  auf piqs …some rights reserved…

Von der letzten nicht so schönen Phase kommen wir jetzt in eine der Neugestaltung und Prüfung. Es ist Zeit, sich zu überlegen, ob die Jahrtausende währende Betrachtungsweise weiblicher Minderwer-tigkeit nicht endlich zu Ende gehen könnte. Dafür braucht es auch und vor allem eine klare Stellungnahme der einzelnen Frau, und das ist in dieser Phase ein wesentlicher Schritt. Auch wenn Neuland zu betreten immer mit anfänglichen Unsicherheiten verbunden ist, das liegt in der Natur der Sache, so ist es insgesamt sinnvoller als angstvoll den Veränderungen des Lebens aus dem Weg zu gehen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hier fliegt die WANDERHEXE … Sonja Catarina Benandanti … mit Orakeln und anderen magischen Gehilfen