31. Juli 2015, Vollmond

Der zweite Vollmond im Juli, dieses Jahr haben wir das mal wieder. Da die Mondin für ihren Gang durch Zeit und Raum durchschnittlich 29,53 Erdentage braucht, kommt es immer mal vor, dass es in einem Monat 2 volle oder 2 schwarze Mondinnen gibt.

Es gibt gerade recht harte Zeiten, wir werden uns direkt gegenüber gestellt, mit all unseren Ängsten und Schwächen … erkennen wir uns selbst als Menschen? Nehmen wir unsere Lackschicht zu ernst, kämpfen wir jetzt mit den Dingen, die daran kratzen. Nehmen wir unsere Schatten zu ernst, drohen sie uns zu ersticken … was unser Weg durch diese Zeit ist, ist eine höchst individuelle Angelegenheit!

Nun aber zum Orakel:

Vollmond310715

Es geht los … neue Dinge möchten sich tun, möchten jetzt endlich leben, aber es fehlt der Platz dafür in Zeit und Raum. Deshalb muss erstmal Platz gemacht werden, es wird also etwas unser Leben verlassen. Das braucht uns nicht zu sorgen, denn es ist so oder so schon längst überfällig. Wir können dieses Verschwinden ein bisschen betrachten wie eine Schlange, deren Haut inzwischen viel zu eng geworden ist, und die sich freut, wenn sie sie endlich abstreifen kann. Oder wie bei einem Kind, das gerade schon mit den zweiten Zähnen vorankommt, bei dem aber die Milchzähne noch nicht endgültig losgelassen haben … da schiebt etwas nach! Die Karte ***der Tod*** erzählt uns in der Situation, dass wir damit umgehen können. Verbunden mit der Karten ***4 der Schwerter*** haben wir auch gleich schon eine Vision, wie das alles weitergehen kann. Allerdings braucht diese Vision auch noch etwas Zeit, um reifen zu können. Die sollten wir uns auch nehmen dafür.

In der Entwicklung haben wir diesmal zwei Karten, und zudem noch zwei Stäbe-Karten! Die ***3 der Stäbe*** sagt uns, dass wir mit den Dingen noch nicht nach außen gehen können, es ist noch kein guter Zeitpunkt. Und ***Brahma*** kämpft ein bisschen mit dem Stress, den er um sich herum hat. Er will alles erledigen, alles gesehen haben, mit allem fertig werden und alles im Griff behalten, und setzt sich dadurch selbst unter deftigen Druck … Die Kombination dieser beiden sieht ein bisschen nach einem Dampfkessel aus: der innere Druck steigt, denn wir wollen alles auf einmal!

Glücklicherweise ist das Ergebnis die Karte ***Krishna***, der sympathische und verführerische Hindu-Gott. Er repräsentiert einen Menschen, der das Leben nicht so eng und ernst sieht. Das zeigt, dass wir nach dieser Phase gelernt haben, weder uns selbst noch die unseren Vorstellungen entsprechenden Aufgaben zu ernst zu nehmen. Dadurch kann es uns endlich gelingen, Gelassenheit und Freiheit in unserem Leben zu spüren … sehr wünschenswert!

Fotobärb, „Gelassenheit?“, CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de Foto aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de
Fotobärb, „Gelassenheit?“, CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de …Foto aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de

 

Zusammenfassend liegt also nochmal eine stressige Zeit vor uns, in der wir uns selbst ganz schön unter Druck setzen. Es wird wohl eine Weile dauern, bis wir erkennen, dass wir diesen Druck selbst anfeuern. Dann aber haben wir gelernt, dass wir die Dinge auch leicht nehmen können, und so zu Gelassenheit und Frieden finden!

2 Gedanken zu „31. Juli 2015, Vollmond“

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