4. Mai 2015, Vollmond

Stressige Zeiten sind es im Augenblick, die Welt scheint noch einmal an Geschwindigkeit zuzulegen, obwohl alle schon mehr oder weniger am Anschlag sind … geht es euch auch so? Wer sich keine Möglichkeit geschaffen hat, zwischendurch mal das Hamsterrad zu verlassen, um zu sich selbst zu kommen, wird bei diesen Geschwindigkeiten schnell aus der Bahn geworfen. Spätestens jetzt wird es Zeit, den eigenen Notausstieg zu finden, um ihn künftig schnell und problemlos immer mal nutzen zu können.

Hier das Orakel der Mondin für diese schnelle Zeit:

Mondorakel vom 4.5.2015

Wir sind mit der Karte ***der Wagen*** augenblicklich sehr mit unserem Willen beschäftigt. Mit Macht gilt es, Dinge durchzusetzen, die wir uns in den Kopf gesetzt haben. Da wir ja alle ganz eigene Dinge im Kopf haben, ist das, was wir durchsetzen wollen, auch sehr individuell. Das bedeutet allerdings, dass wir durchaus bereit sind, mit ebendiesem Kopf durch die Wand zu gehen. Wie gut das in die Zeit passt!

Als Entwicklungskarten zeigen uns die ***4 der Schwerter*** und ***das Aeon***, dass das, was wir da wollen, allerdings noch etwas Zeit zum Reifen braucht. Deshalb ist das rücksichtslose Durchsetzen auch mit eher negativen Folgen verbunden. Und wir werden auf jeden Fall ernten, was wir gesät haben. Also: Lassen wir uns die angemessene Zeit, dann wird es funktionieren, einfach schon deshalb, weil es Teil unseres Weges ist. Wichtig ist hier, sich dem inneren Weg zu öffnen, der den wahren, wirklichen Willen zeigt.

Als Ergebnis ist die Karte ***4 der Kelche*** eher ernüchternd, denn die Zeit bis zur Erfüllung unserer Wünsche ist natürlich eine Wartezeit. Warten ist nun nicht unbedingt eine Königsdisziplin von uns Menschlein, und so werden wir in dieser Zeit gefühlsmäßig etwas blockiert sein. Aber die gute Nachricht ist, dass das nur eine kurze Weile andauern wird, und wir uns währenddessen am besten mit anderen Dingen beschäftigen … den Fokus auf das Warten zu setzen bedeutet, automatisch das Gefühl von Mangel und Unzufriedenheit zu erzeugen, und das macht uns das Leben doch eher doppelt schwer, oder?

Gut Ding will Weile haben ...
Gut Ding will Weile haben …

Diese Mondphase konfrontiert uns mit einem unserer größten Feinde und gleichzeitg Freunde … unserer eigenen Vorstellung. Und diese hätten wir natürlich gern sofort durchgesetzt, möglichst noch, bevor sie richtig und eindeutig klar ist. Da sagt uns die Welt der Wahrheit sehr deutlich, dass dies jetzt nicht so einfach ist, alles hat seine Zeit. Es wird sich genau das einstellen, was wir für unser Leben brauchen, aber in angemessener Zeit. Und es liegt an uns, ob wir diese Zeit mit Warten auf die Wunscherfüllung verbringen, und uns damit die eigene Zufriedenheit entziehen … oder unseren Fokus vielleicht auf erfreulichere Ereignisse legen.

2 Gedanken zu „4. Mai 2015, Vollmond“

  1. Wie wahr – liebe Wanderhexe….sehr treffend – aber auch hilfreich um sich über vieles nochmals Gedanken zu machen.
    Ein herzliches Dankeschön

    Licht und Liebe
    Anni

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