4. November 2017, Vollmond

Draußen ist es zwar schon herbstlich, aber so richtiges Novemberwetter haben wir noch nicht … uns bleibt noch ein Hauch Goldener Herbst, freuen wir uns daran 🙂

Und nach einem wundervollen Mondscheinmarkt gestern bis spät in die Nacht in Völklingen im Saarland (liebe Grüße an die freundlichen Saarländer 🙂 ) komme ich nun endlich dazu, euch das Mondorakel der Vollen Mondin zu präsentieren…

Nun zum Orakel der Vollen Mondin:

Wir haben in der Situation die Karten ***Parzifal*** und ***6 der Kelche***, die etwas widersprüchlich scheinen. Diese beiden erzählen davon, dass wir zwar eigentlich schon wüssten, was unser größtes Glück wäre, aber wir trauen uns da nicht so richtig ran. Und dabei müssten wir einfach nur zugreifen, aber es erscheint uns wie eine Falle… Und gerade das könnte uns neue Visionen und eine ganze Menge Freude bringen, wenn wir es nur mit Hoffnung und Freude verbinden könnten.

Die Entwicklung liegt in der Karte ***7 der Schwerter***, die uns einen Weg aus unseren Existenzängsten heraus zeigen will. Hermann Haindl nannte die Karte „die Ordnung der alten Männer“, und machte damit deutlich, dass gerade die alten Männer (er war selbst einer) die Welt nach ihren Vorgaben gestaltet haben, und diese Vorgaben auch bis in den Tod hinein verteidigen. So ist unsere Welt jetzt aufgebaut nach den alten Vorgaben, die uns an allen Ecken und Enden der Gesellschaft an der Entwicklung behindern. Und das führt automatisch zu Existenzängsten und Anecken mit den Regeln und Strukturen der Alten, und das muss auch so sein! Subjektiv mag es so scheinen, als hätten wir auf das alles keinen Einfluss, als wäre jeder Widerstand zwecklos, aber das ist nur eine subjektive Wahrnehmung!

Das Ergebnis ist die ***2 der Schwerter***, die uns sagt, dass alles besser wird, wenn wir unsere Gedankenschleifen beenden, und für eine gewisse gedankliche Ruhe sorgen. Osho nannte die (vor allem westliche Form der ) Sorgen und Worst-Case-Hirngespinste „mindfuck“, und damit erklärte er den Verstand zum Spielverderber des Lebens. Da ist sicher viel Wahres dran, denn naturgemäß ist der Verstand ein Zweifler. Wenn wir ihn in seine Schranken weisen können, und damit ein bisschen zur Ruhe bringen, können wir die Dinge gelassener angehen … was zu wünschen wäre!

Fazit: Über die Sorge, dass wir etwas nicht schaffen könnten, was uns vielleicht Freude bereiten würde, kommen wir in dieser Mondphase in große Zweifel. Diese können wir dann beherrschen, wenn wir unserem Verstand eine Auszeit gönnen, vielleicht in Form von Meditation?

Hier fliegt die WANDERHEXE … Sonja Catarina Benandanti … mit Orakeln und anderen magischen Gehilfen