20. Januar 2015, Schwarzmond

Wir befinden uns gerade in einer ziemlich ambivalenten Zeit. Auf der einen Seite entwickelt sich alles hin zu Entscheidungen, die gefällt werden müssen. Auf der anderen Seite werden uns Entscheidungen aus der Hand genommen, ohne dass wir daran etwas ändern könnten … geht es euch auch so?

Und die Schwarze Mondin ist wieder unerbittlich – hier ihr Orakel für die nächste Zeit:

Schwarzmond Januar 2015

Wir haben in der Situation die Karten ***Der Mond*** und ***Der Wagen***, also auch hier sind wir mit Wasser und Feuer konfrontiert. Das ist nicht verwunderlich, aber auch nicht ganz einfach zu händeln. Wir haben es mit Ängsten, Illusionen, Träumen und Visionen zu tun, also insgesamt mit schwer nachvollziehbaren Ereignissen, die nicht der Realität entsprechen. Gleichzeitig aber brennen wir auch darauf, unseren Willen durchzusetzen. Da wird es nun kompliziert … was genau ist denn unser Wille? Geben wir lieber unseren Gefühlen oder eher unseren moralisch-gesellschaftlichen Prägungen nach…?

Mit der Entwicklungskarte ***Nut*** haben wir die weibliche Analysefähigkeit par excellence zur Seite, die uns zeigt, wie wir rein verstandesmäßig nun die Dinge durchschauen können. Sie wird sich zunächst einen Überblick verschaffen, und dann aber auch die Details nicht vergessen. Aus alldem macht sie sich dann ein Bild, das sie anschließend gefühlsmäßig und dennoch kühl beurteilen wird.

Die Ergebniskarte ***As der Stäbe*** ist als Ergebnis äußerst erfreulich, denn sie zeigt uns, dass wir einen ganz eigenen moralischen Weg gehen können, wenn wir diese Analyse denn geschafft haben. Wir haben damit die Chance, alte (wie auch immer religiös oder gesellschaftlich geprägte) Wege zu verlassen, und uns unsere ganz individuelle, persönliche Moral und Ethik zu zimmern, mit der wir dann künftig unser Leben beurteilen können.

Fazit: Diesmal geht es also ans Eingemachte, und an Dinge, die uns ganz tief in unserem Innersten berühren. Wir urteilen manchmal sehr schnell und natürlich in dem Sinne, wie wir bislang die Welt verstanden und gesehen haben. Diese Zeit wird uns da ein bisschen aufrütteln, und uns dadurch die Chance bieten, unseren Blick zu öffnen. Wagen wir es?

Herzbrennend

4 Gedanken zu „20. Januar 2015, Schwarzmond“

  1. Genau das bestätigt mein Auf und Ab, liebe Sonja. Einerseits Ängste vor Geschehnissen und Situationen (wahrscheinlich sehr viel Illusion) und andererseits die Ausgeglichenheit bei vielen Dingen, die ich tue. Irgendwie ist eine Änderung im Verhalten von Menschen, die mich umgeben oder die auf mich zukommen zu spüren, andererseits rücken Freundschaften oder Verbindungen, die von füher kommen, in den Hintergrund, sind für mich nicht mehr so wichtig.
    Danke dir liebe Sonja, die Mondin bringt bestimmt wieder viel Licht in ihrer nächsten Phase mit, Margit

    1. Liebe Margit,

      ich danke dir für deine Rückmeldung 🙂 Es freut mich, dass das Geschenk der Mondin dir Freude macht. Ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder!

      Herzliche Grüße an dich, mit einem Drückerle
      Sonja

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